[WoW-Story] Heldentum

Ein Ende wie ich es nicht erwartet hätte. Wahrscheinlich ist es gut das Ende nicht voraussehen zu können, vielleicht aber auch nicht.
Von daher danke für die Geschichte und ich hoffe dir fällt noch viel anderes ein.
 
hm, die Geschichte muss ja auch noch nicht vorbei sein
wink.gif

die Ziehtochter des Drachen kann doch Fasthand welcher in eine tiefe Schneewehe gefallen sein kann, gerettet haben und gesundgepflegt
wink.gif


also die Option wäre gegeben,
nun sei so lieb und mach was draus
wink.gif
 
Ein geniales Ende das ich so nie erwartet hätte. Sie hat den armen Bibliothekar einfach abgeknallt, wie krass.
top.gif


Aber die Hoffnung, dass unser unfreiwilliger Held diesen Sturtz überlebt haben könnten wird bestehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein bischen traurig bin ich schon das die Geschiecht zu ende ist aber man weis ja nie da steht nix von der leiche also könnt er ja noch am leben sein na mal sehen und was ist den überhaubt mit der tochter des Drachen sie könnt in ja gefunden haben und Gesund geflegt haben aber so eine super geschicht.
clap.gif
 
Ich zerstöre nicht gerne Hoffnungen...

Aber nein, Sir Drênak Fasthand weilt nicht mehr unter den Lebenden, ebenso wenig wie der Bibliothekar Georg Bookworm. Beide sind tot, zerschmettert an einem Felsen liegend. Der frisch fallende Schnee verdeckt nach und nach die Leiber, denen sämtliche Knochen gebrochen sind. Durch Drênaks Herz hat sich sogar ein spitzer Stein gebohrt, dessen noch vom getrockneten Blut gezierte Spitze aus dem Körper heraus sticht. Die weise Pracht, auf der die beiden liegen, verfärbt sich durch ihren Lebenssaft langsam, doch wird sie sogleich von einer neuerlichen Schicht überlagert. Die gebrochenen Augen Fasthands starren noch immer in den Himmel. Sein versteinertes Gesicht zeigt noch immer die Wut, die er bei seinem Tod verspürte. Bookworms Miene hingegen zeugt von dem Unglauben daran, was geschehen war - von seiner Gefährtin in den Abgrund geschickt, nur um der Rache willen.
Bis der Schnee sie vollkommen verdeckt und vor der Umwelt verborgen hat.

Greets
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun, denn wünsche ich Herr Festhand alles Gute in einer besseren Welt und dem armen Bookworm ein wirkliche Freundin im Jenseits.
happy.gif


Einfach so unsere Hoffnung zerstören. Bist du gemein.
cry.gif
 
Och manno. ich mochte gerade den Typen so gerne. Und ich war nicht die erste, die sich über das Ende ausgelassen hat... das hat man nun davon, wenn man im urlaub ist^^
hoffe, du schreibst mehr. oder war das etwa das ende und du hast es nur schnell beendet, weil du kein bock mehr hattest? *hofft schockiert, das es nicht so ist*
Aber ein rabiates Ende, dass man nicht erwartet hätte. Das muss ich dir lassen. Eigentlich schöner als jedes Happy-End. Mag ich in Büchern auch viel lieber als das 'und alle lebten glücklich bis zum Ende aller zeiten' in Märchen. Der Tod ist viel realistischer und dank deiner anderen Geschichte weiß man ja auch, dass sie dann an einem besseren Ort sind.

MfG, Anni

PS: Hey, er hatte bei seinem Sturz wenigstens noch einen tollen Ausblick. Nichts ist schöner als Schnee in den bergen (fast nichts)
 
Hey Tergenna,

Nun ja, eigentlich wollte ich dieses letzte, schöne Bild des Stürzenden auch ausdrücken. Dass er bei dem Sturz nicht allzu viel gut sehen kann, ist wohl nur zu verständlich, aber vor allem die verschiedenen Gerüche, die er noch aufnahm, bevor er dahin starb, waren dafür gedacht, diesen Eindruck zu verstärken.
wink.gif


Und nein, es lag nicht daran, dass ich keine Lust mehr gehabt hätte. Stattdessen habe ich die ganze Zeit auf genau dieses Ende hin gearbeitet - auch wenn es tatsächlich ein wenig rabiat kam. Allerdings machte genau das auch den Reiz aus, schließlich wird so etwas (vor allem bei Fantasy-Romanen, die ja wirklich unheimlich oft mit einem Happy-End ausgehen) zumeist nicht erwartet. Ein wenig nach dem Motto: "Oh mein Gott, die Hauptfigur stirbt?! Wie ist das möglich?!" Wäre wohl in etwa dem Tode Harry Potters im zweiten oder dritten Band gleich gekommen.

Aber Danke für das Lob - baut natürlich unheimlich auf. Vor allem mein Ego.
happy.gif


Greets
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Apropos Märchen: ich hab im Urlaub aus dem einen Campingplatz-Waschraum ein Buch mitgehen lassen. (Nagut eigentlich 3, aber die gehören ja keinem!) Feuer von unserem lieben, aber leider einfallslosen Rekordzeit-Buchfabrikanten Hohlbein, das extrem lang ist... aber das war nicht der Grund für die Antwort hier, sondern das andere Buch, das ich schon durchgelesen habe (auf Englisch)
Das Ende ist so genial: Nach einer relativ spannenden Geschichte, die immer im Erzähler-der-Märchen-erzählt-Erzählmodus (^^) gehalten ist kommt dann ein sehr cooler Abschluss:

Did they all live happily ever after? They did not. No one ever does, in spite of what the stories may say. They had their good days, as you do, and they had their bad days, and you know about those. They had their victories, as you do, and they had their defeats, and you know about those, too. There were times when they felt ashamed of themselves, knowing that they had not done their best, and there were times when they knew they had stood where their God had meant them to stand. All I'm trying to say is that they lived as well as they could, each and every one of them; some lived longer than others, but all lived well, and bravely, and I love them all, and am not ashamed of my love.
...


Ich versuche mal zu übersetzen für Leute, die kein Bock haben sich zu sehr mit der Englischen Sprache auseinanderzusetzen:

Haben sie dann glücklich bis zum Ende aller Zeiten gelebt? Nein, haben sie nicht. Niemand tut das, egal, was die Geshcichten sagen. Sie hatten ihre guten Tage, wie ihr sie auch habt, und sie hatten ihre schlechten Tage, die ihr auch kennt. Sie hatten ihre Siege, wie ihr, und sie hatten ihre Niederlagen, die ihr ebenfalls kennt. Es gab Zeiten, als sie sich für sich selbst geschämt haben, weil sie gewusst haben, dass sie nicht ihr Bestes gegeben haben, und es gab Zeiten, in denen sie wussten, dass sie dort gestanden haen, wo ihr Gott sie stehen haben wollte. Alles, was ich versuche zu sagen ist, dass jeder von ihnen so gut gelebt haben, wie sie konnten; manche lebten länger als andere, aber alle lebten gut und mutig, und ich liebe sie alle und ich schäme mcih nicht für meine Liebe.

Ja, das hört sich gut an. Das Buch ist von Stephen King und heißt 'The Eyes Of The Dragon'.
Und ich mag das Buch nicht nur, weil es eines der wenigen ist, die ich auf Englisch gelesen habe und deshalb stolz auf mich bin^^
Dieser Ausschnitt zeigt, was ich unter einem wirklich guten Ende verstehe. Happy/Bad Ends sind aber auch anneehmbar.

Sorry, dass ich abgeschweift bin...
MfG, Anni
 
Nun ja, liebe Tergenna,

Das Problem bei meinem Ende war, dass es irgendwie enden musste - entweder mit dem Tod der Beute oder dem Tod des Jägers. Keiner von beiden hätte jemals aufgegeben, dem seinem nachzugehen oder das zu verzeihen, was sie sich gegenseitig angetan haben. Ein ewig währender Kampf wäre entstanden, und dies galt es unter allen Umständen zu verhindern.

Dennoch muss ich Dir beipflichten: das Ende aus deinem Buch ist wirklich genial. Trefflicher hätte es wohl nicht mehr werden können. Im Grunde genommen hatte ich so etwas Ähnliches für meine Story vor, aber habe es dann doch nicht so rüber bringen können, wie ich es gerne gehabt hätte. Mal schauen, ob ich das bei der nächsten Geschichte mit einfließen lassen kann...

Aber Danke für diese schöne Textpassage.
smile.gif


Greets
 
Wow...hab des nu alles auf einmal gelesen un es ist einfach wahnsinnig gut...weit besser als viele bücher die ich schon gelesen hab
biggrin.gif


/bow
/salute

hoffe mal es gibt vlt noch mehr von dir

mfg
 
Puh , ich habe mir heute nachmittag mal Zeit genommen und die ganze Geschichte von vorne bis hinten gelesen ...
Bin echt beeindruckt von deinen Künsten , das Ende war echt schockierend und unvohersehbar
ohmy.gif

Vorallem das ende des Epiloges war spitze ( die frage warum Fasthand von einem Drachen beschützt wurde ) , lässt noch mal Platz für eigene Gedanken
clap.gif




Ich hoffe du widmest dich jetzt wieder deiner Story "Verlorene Wege "

Mfg , Zanjin
 
Uii nice
wink.gif
spielst du zufällig Arthoria?^^
einzige Kritik von mir wäre, dass du die Story für beendet erklärst, obwohl einiges noch nicht vollsständig geklärt wurde, zb wer ist sein Mysteriöser Helfer, wo ist der andere Drache... ansonsten... mach bei deinen anderen geschichten weiter!

mfg
thechinese
 
Als ich deinen Namen gesehen habe, dachte ich mir doch gleich, dass ich Dich irgendwoher kenne...
biggrin.gif


Nun ja, diese Geschichte ist beendet, das stimmt. Ich gebe auch schamlos zu, dass noch einige Fragen offen sind - allerdings war das durchaus beabsichtigt. Mir ging es auch darum, mal ein offenes Ende mit offenen Fragen zu hinterlassen, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich sein eigenes Ende auszudenken. Ich habe genügend Bücher gelesen, bei denen ich mir immer wieder ein anderes Ende gewünscht hätte, mir aber das Weiterdenken schlichtweg verwehrt wurde, da es vom Autor zugebaut wurde.

Dass das noch nicht alles ist, kann sich jetzt wahrscheinlich jeder denken, aber sei's drum.

Greets
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tag erstmal,

Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht, die Geschichte mal auszudrucken um mir sie in ruhe durchzulesen.
Schon in den ersten Kapiteln merkte ich, dass die Geschichte einfach hammer aufgebaut ist.
Ich kann nur eins sagen....RESPEKT....
Ich würde mich auf einen zweiten Teil der Geschichte freuen, aber anscheinend möchtest du kein machen
smile.gif


Naja mach weiter so und bald werden wir deine Bücher in den Regelen in der Biblothek finden
smile.gif



Mfg

Gorlh
 
Habe mir mal deine Geschichte durchgelesen. Dass du der Beste bist stand für mich ja schon vorher fest,
aber dass du etwas derart Gutes zauberst? Ich kannte ja deine Idee der Apocalypse, die hatte mich zum
Beispiel garnicht begeistert.

Dass die Bösen gewinnen ist auch etwas Neues. Wie die anderen bereits sagten, ein unerwartetes Ende.
Was mich stört sind keine offenen Fragen oder dergleichen, die Frage warum der Drache Fasthand half
beispielsweise, macht das Ende sogar noch besser. Die Geschichte klingt quasi nach, noch nach dem lesen
ist die Geschichte sehr präsent. Was mir nicht gefallen hat war lediglich die Tatsache, dass das verdammte
Kurzschwert magisch war, aber wirklich keine Sau einen Unterschied bemerkt hat. Irgendwie kam es so
bei mir an als hättest du das Schwert magisch gestaltet, nach dem Motto: Mit etwas Magie wird die
Geschichte noch zauberhafter. Nur hast du dann keine Möglichkeit gefunden dem etwas hinzuzufügen,
also ein Beispiel zu geben wie sich die Magie auswirkt.

Zum Schluss: Spitzenklasse, 1A der Text, super Erzählstil, keine Fehler, mir gehen die Lobeshymnen aus.

MfG, S"c"hadoweye
 
keine ahnung, ob du nochmal hier rein schaust, aber nachdem ich die story eben komplett durchgelesen hab, muss ich einfach noch meine bewunderung in worte fassen
wink.gif


clap.gif
clap.gif
clap.gif
clap.gif


Ich habe selbst schon einige kurzgeschichten geschrieben, meist fantasy - eine z.b. über mein damaliges lieblingsspiel diablo 2
biggrin.gif
- und ich kann nur sagen, klasse gemacht, echtes talent und auch super idee. du hast mir einen sehr kurzweiligen nachmittag beschert - danke!

das ende war irgendwie für mich wie ein sturz ins kalte wasser, aber nach einigem durchatmen musste ich zugeben, dass es voll passte.

achja, elfen sind nicht nett
wink.gif
- k.a. ob du terry pratchett kennst.... (meinen absoluten lieblingsautor
wink.gif
) - hier ein kurzer auszug aus seinem buch "lords und ladys"

Elfen sind wundervoll. Sie bewirken Wunder.
Elfen sind erstaunlich. Sie geben Grund zum Stauen.
Elfen sind phantastisch. Sie schaffen Phantasien.
Elfen sind glamourös. Sie projizieren Glamour.
Elfen sind bezaubernd. Sie weben ein Netz aus Zauber.
Elfen sind toll. Sie bringen einen um den Verstand.
.......
Niemand hat jemals gesagt, dass Elfen nett sind.
Sie sind gemein.

biggrin.gif
blub.gif
 
Zurück