WoW Suchtprobleme im .cast oder Heft ansprechen

solitaryman

Quest-Mob
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Hallihallo,

obwohl das Thema vielleicht ein wenig ausgelutscht zu sein scheint, würde ich mich sehr freuen wenn das Team von buffed.de im buffed-cast oder im PCG Sonderheft (ähm.. eher im Sonderheft, im cast wird das wohl nix
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) ernsthaft und fundiert über das Thema Spielsucht in wow berichten würde.

Habe selbst eine sehr freakige D2-Zeit hinter mir und habe im Oktober nach 2 Jahren Dauer-PC-Game-Abstinenz mit wow angefangen. Allerdings viel viel weniger... maximal 1-2 Mal die Woche (überwiegend Samstagnachmittags) und wesentlich vernünftiger als damals (bin inzwischen "nur" lvl60, weils auch eben nicht immer Spaß macht).

Naja... am WE wollte ich das erste Mal in die Höllenfeuerzitadelle, hab die Gruppe aber vorzeitig verlassen weil ein absoluter Spinner in der Gruppe war. Total stolz prahlte er dass ihn seine Freundin vor 4 Wochen verlassen hätte, wow immer noch da wäre und das für ihn das Wichtigste im Leben sei. Egal ob das jetzt ernst gemeint war oder nicht (trotzdem nochmal mein Beileid
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) fand ichs einfach krank und hab deswegen erstmal das game beendet...

Und da wow (und die meisten anderen RPGs / MMORPGs) offensichtlich sehr suchtfördernd ist, fände ich es gerade von euch, dem buffed-team, sehr stilvoll und vernünftig über diese Problematik zu berichten oder die Sache im cast zu besprechen.

Fragen zu Spielgewohnheiten, Spielzeiten, Gildenzwang (wenn ich das schon höre, aber solls ja auch geben *lol*) und euren Erfahrungen zu dem Thema würden mich ziemlich interessieren.

So far... nette Page, lustiges Forum, cooles Heft und lustiger cast
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Grüße
 

Thoa

Dungeon-Boss
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Hallo solitaryman.

Erstmal: Wie bist du auf den Namen gekommen? Ich hab mein Blog vor 2 Jahren solitary life genannt, toller Zufall
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Zum Thema: Das Thema "Sucht" ist gerade wenn es um World of Warcraft geht, sehr dominant und ich selbst, könnte mehrere Stunden darüber reden, da ich selbst ganz ganz tief drinnen war. Das ganze auf buffed.de zu thematisieren wäre jedenfalls interessant, aber nur wenn es wirklich ordentlich passiert.

Es ist ein sehr sehr heikles Thema und viele Schubladen werden geöffnet und Spieler abgeschreckt. Also wenn dann mit Bedacht. Die Idee find eich aber schonmal recht nett. Einfach weil es AUCH zu MMORPGs dazugehört und nicht in den Hintergrund geschoben werden sollte.

Gruß Gruß
Thoa
 

daLord

Dungeon-Boss
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Aber ist es nicht eigentlich so, dass man nicht vom Spiel abhängig wird? Die Sucht besteht doch eigentlich nach der Interaktion mit anderen Menschen. Bei einem Offline Spiel besteht doch kaum eine Gefahr abhänig zu werden weil man da als einzige Motivation hat sich seine Zeit zu vertreiben und dabei Spass zu haben. Bei einem MMORPG ist der Suchtähnlcihes Verhalten da weil man auch wenns grad nicht unbedigt Spass macht immer noch mit andern zocken will. Entweder direkt und Kommunikativ oder Aber schlicht dadurch, dass man sich mit anderen misst weil man sos uns os geiels Equip hat oder schon den Level. Ganz ähnlcihes Verhalten kann man doch auch beim Blogging oder bei mySpace oder shclicht beim Internet als ganzes antreffen. Man schreibt was und bekommt feedback von anderen. Und man verbringt viel Zeit damit hier und da bei anderen zu lesen und so eigentlich auch mit denen zu interagieren. Bei Spielen ist der grad der Interaktion aber wesentlich größer und direkter. Und von daher ist psychologisch gesehen der Trieb nach Bestätigung und Anerkennung stärker Befriedigt. Dieses Problem wird meines Erachtens weder von den Spielen verursacht wie die ein behaupten noch von sind die "Suchtis" selber schuld wie die anderen Behaupten. In der Heutigen Gesellschaft scheint die sozialen Kompetenzen der Menschen nur so gering zu sein, dass sie Ihre Anerkennung im RL nicht mehr erreichen können und von daher an anderen Stellen hängen bleiben. Von daher sind eigentlich die MMORPG nicht suchtfördernd sondern sind die Auffangbecken für die Leute die in der entrückten und entsozialisierten Welt ihren Platz nicht mehr finden können.

Weiß jetzt nicht ob das OffTopic war aber ich hatte grad lust das zu schreiben
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Kann man ja als Denkanstoss für den Buffedcast/Sonderheft sehen. Fänd ich auf jeden Fall angemessen das mal zu Thematisieren.

Bevor ich, den Post hinzugefügt hab, hab ich noch schnell nen Artikel rausgesucht den ich vor drei Monaten gelesen habe.
(sind mehr als 2 DIN A4 Seiten deswegen gibts nur nen Kommentar von mir zu den Haupthesen)
Drei Motive bestimme nhauptsächlich unser soziales Verhalten. (PSI-Theorie ??? )
Affilation: Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit zu einer Gruppe
Bestimmtheit: das Verständnis unserer Umgebung und die fähigkeit, diese vorauszusagen
Kompetenz: Das gefühl dinge Gut zu tun und gesetzte Ziele zu erreichen

Und damit ist auch klar warum es passieren kann das Menschen lieber Computerspiele spielen als im RL zu agieren. Die Möglichkeit eine Gruppe zu zu finden ist in MMORPGS meistens ohen Hindernisse zu erreichen. Ausserdem gehört man als Gamer sowieso schon einer gruppe an die durch die ständigen Anfeindungen in den Medien einen gewissne zusammenhalt hat. Die fähigkeit die Abläufe im Spiel in etwa vorherzu sagen dürfte wohl jeder MMORPOG Spieler haben. Wen nma nals 50er Alli über nWeg reitet und plötzlich steht nen 60er Hordler vor einem bei dem ne Castanimation beginnt ... -> virtuelles Lebne gleich ausgehaucht
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Und das Gefühl dinge Gur zu machen ist wohl eine Hauptmotivation in MMORPGs. Man schafft nen Lvl, mna bekommt ne Waffe weil man nen Mob umgehauen hat.
Im RL ist das deutlcih schwerer. Allein die Erfolgsmomente sind im vergleich sehr selten gesetzt. Aber würde es das Problem lösen die, ach so Suchtförderne MMORPGs zu verbieten? Oder steckt in unserer Kapitalistischen Weltordnung ein ganz anderes Problem? Wenn man scih über legt warum es soclhe Probleme vor 40 Jahren nicht gab käme mir zum beispiel die Idee der zwei geteilten Welt zu der Zeit. Kommunisten und Kapitalisten. Es war noch nicht klar das der Kommunismuzs ein Reinfall war es war ein anderes System was eine Mögliche Alternative darstellt (Ex-Ossis (und auch Ösis und Schweizer)mögen mir meine Ex-Wessi sicht verzeihen). Weiterhin gab es in der jeweils anderen Welt macht ein Feindbild. Man fühlt sich als Gruppe die als gesammte der Gefahr ausgesetzt war die ein 3.ter Weltkrieg mit sich bringen könnte. Zwar nicht bewusst aber eine gewisse Grundstimmung sollte da gewesen sein. Dieses Geemisnschafts gefühl ist heute in keinster Weise mehr da. gerade in Deutschland. In den Köpfen ist deutschalnd noch immer in Ost und West geteilt. Man gefühl Deutscher zu sein haben wohl die wenigsten. Und wenn man Gefahr läuft doch deutsche gefühle zu haben, unterdrückt man diese sofart um nicht als Scheiß Nazi darzustehen. Udn was sieht man in der zukunft? Nix! Gemeinschaft? europäisch? bis das soweit ist... Perspektiven? auch keine!
Udn wer flüchtet da nicht in die Welt von Azeroth wos einem einfach nur gut geht.

So jetzt frag ich mich noch wann ich das letzte Mal so viel Zeugs geschrieben hab und lamentier noch nen bischen rum. Aber vll sieht ja der ein oder andere etwas als Denkanstoss. ...

MfG daLord
 
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solitaryman

Quest-Mob
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@ Thoa & daLord

Danke für eure Posts. Mit dem was du, daLord, schreibst hast du natürlich recht. Es ist nicht unbedingt dass Spiel das abhängig macht. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, allen voran die innere Einstellung mit der man an eine Sache herangeht. Nikotin und Alkohol machen grundsätzlich auch nicht abhängig, solange der Konsument mit Verstand und unter Kontrolle seiner selbst an die Sache herangeht... genauso ists mit WOW oder jedem anderen MMORPG.

Mit Offlinespielen sehe ich es anders (ausgenommen sind wenige Ausnahmen a la Sacred, D2 etc.) da diese in der Regel nach 20-60 Stunden Spielzeit durchgespielt sind und die Motivationskurve dementsprechend auch schnell nachlässt weil eben so gut wie alles gesehen und erreicht ist. Bestes Beispiel Gothic... ein wunderbares Game, fesselnd, spannend, eine tolle Welt und ein klasse Handlungsstrang. Doch am Schluss ist Schluss .. selbst wenn mans noch 1-2 Mal auf andere Weiße durchspielt ist die Luft viel früher raus als bei einem MMORPG.

Suchtverhalten kann man bei tausenden Dingen beobachten, sogar beim hochgelobten Lesen von Büchern. Die Flucht in eine spannendere, erfolgreiche und auf den ersten Blick lebenswertere Welt und ein darauf folgender Verlust des Realitätsempfindens mit anschließender Prioritätenverlagerung seitens des Spiels oder was auch immer ist die Folge. Mir ging es damals mit D2 nicht anders... dann wurde nach der Schule eben gelevelt bis Abends um 10. Mit Hausaufgaben und Lernen war dann eben nichts mehr,.. mein Ergebnis: Klassenziel nicht erreicht, Schule abgebrochen, D2 aufgehört und kein Game mehr angerührt. Mitlerweile ist wieder alles im Lot, ich bin in Ausbildung, die Noten passen, Chef ist zufrieden... nur die Partnerin fehlt. Aber sowas haben wowler ja nicht...
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Mich würde ein fundierter Artikel zu diesem Thema eben brennend interessieren, weil ich einen sinnvollen Umgang mit Freizeitbeschäftigungen aller Art für äußerst nützlich halte. Und da gerade die Gamercommunity (insbesondere wow) in den Medien mit diesem Sucht-Klischee behaftet ist, wäre sowas seitens buffed eine coole Sache. Außerdem käme es direkt bei der Community an,.. ich weiß nicht wieviele aktive wowler in anderen Boards unterwegs sind, in denen wow (teilweise zu recht) mit kritischen Augen beleuchtet wird.

P.S: Der Nick ist ein Songtitel den ich ganz passend fand
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GreatJ

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hi
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also mit dem thema hab ich so meine erfahrungen^^
habe 2jahre ragnarok online gespielt und war auch süchtig,wenn ich keine schule hatte gute 10stunden am tag gespielt.
hab damit allerdings vor 2 wochen aufgehört...und jetzt ratet mal warum?
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....um mit WoW anzufangen
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...(was ich vielleicht dazu sagen sollte...ich hab nicht freiwillig mit RO aufgehört)
WoW spiel ich sogar intensiver als RO,liegt vielleicht daran das ich es ja noch nicht wirklich lang habe.

im moment kann ich es mir noch leisten so viel zu spielen,da ich auf die bewerbungszeit warten muss.

ich bin nicht stolz drauf von einem spiel abhängig zu sein,nur wozu aufhören?
ich finde der reiz an einem MMORPG ist das man sich eine zweite indentität aufbauen kann.
im spiel bist du wer,du bekommst respekt,du hast ein team hinter dir,einige sehen dich vielleicht sogar als vorbild.
all das kannst du dir recht leicht im spiel aufbauen.
 
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mikk

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Grundsätzlich stimme ich zu: Man kann kein konkretes Spiel für suchtähnliche Verhaltensmuster veranwortlich machen. Ich habe auch immer WoW verteidigt, wenn es mit einer Droge gleichgestellt wurde.

In den Vorposts wurde es ja bereits angesprochen, dass durch WoW bzw. anderen endlos-Onlinespielen oftmals manche persönliche Defizite befriedigt werden. Allerdings kann ich der These "Gruppendenken bzw. Feindbild-Darstellung" von daLord nicht zustimmen.

Sicherlich ordnet sich jeder Mensch (bewusstoder unbewusst) bestimmten Gruppen zu. Aber was uns wirklich von der Zeit vor 40 Jahren unterscheidet ist einfach die Tatsache, man damals nur durch Bücher oder Drogen in Scheinwelten abtauchen konnte (mal grob verallgemeinert).

Ich selbst bin in den 70ern geboren und hab den Siegeszug der Computerspiele selbst miterlebt seit ich 12 Jahre alt war (ich kannte Heinrich noch mit Haaren
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). Aber die Entwicklung in den letzten Jahren ist zum einen faszinierend als auch der Grund zur Sorge. Es verlagert sich immer mehr das Geschehen in die Cyberwelten. Sei es das Spielen, der Meinunsaustausch oder die Suche nach Freunden/Partnerschaften.

Ich hatte oft den Eindruck (speziell auch durch WoW Bekanntschaften) dass viele versuchen die Verpflichtungen im Real Life schnell über die Bühne zu bringen, um sich dann mit der vituellen Clique abzuhängen.

Ich selbst habe es nach 2 Jahren geschafft mich von meinem WoW Account zu trennen und bin wirklich froh. Es fehlt nun natürlich etwas im Leben, das man nun wieder durch andere Dinge ausfüllen muss. Bei mir es nun die längst überflüssige Abschlussarbeit zu meinem Master-Studium. Und das bleibt mir mein ganzes Leben lang
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Alleine über WoW zu diskutieren wäre sicherlich nur ein kleiner Teil des Ganzen. Wenn ich mir die ganzen Blog-Communities, YouTube-Beiträge und Second-Life-Tagebücher antue, bekomme ich ganz fies Gänsehaut
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Nicht WoW ist das Problem, sondern die Vielzahl an immer neuen und realeren Scheinwelten.
 
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BIGLOVE

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Wobei WoW auch ein doofes Bsp. ist für Sucht,

es gibt Spiele die machen wirklich süchtig (DaoC, UO, Vanguard und einiges mehr )
Was ich an WoW so toll finde es macht zumindest mir nicht 24 h am Tag spass,
viel zu schnell nach kurzer Spielzeit fallen mir wieder 100 Sachen ein die mir in dem
Moment mehr Spass machen würden, WoW fehlt es einfach an Sozialen Miteinander
abgesehen von Instanzen, dass was wirklich süchtig auf dauer macht, nähmlich das Soziale,
ist in WoW sehr stark durchs Spiel selbst eingeschränkt.

Wer noch die Zeit bei DaoC vorallem auf dem Camlan PvP Server kennt dürfte wissen was ich meine.
Wer von WoW schon süchtig wird und sonst keine anderen echten MMORGP kennt sollte sich kein
wirklich gutes MMORPG anschaun
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Ich spiele Weiterhin WoW weils mir nach 4 Stunden spätetens aufn Sack geht und so unter Garantie
keine Sucht Gefahr besteht
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