"Das Schwarze Auge Online" angekündigt!

Wolfner

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...könnte eine Newsmeldung lauten, wenn es denn wahr wäre! ;-P


Nein, es ist leider (?) noch nicht so weit, entschuldigt mir den Scherz. In letzter Zeit ging mir jedoch folgendes öfters durch den Kopf:

Das Erscheinen von Dungeons & Dragons in der vierten Edition war eine Enttäuschung für eine Menge Anhänger des Ur-Rollenspiels.
Es gibt zwar viele die sich mit dem neuen System anfreunden können, jedoch genausoviele alteingesessene Paper & Pen-Rollenspieler die sich, mit der Begründung, die vierte Edition würde D&D in ein WoW auf P&P-Basis verwandeln, abgewandt haben. Der deutsche Rollenspielverlag "Feder & Schwert" hat die vierte Edition bereits aus dem Sortiment entfernt. Grund dafür waren scheinbar sehr schwache Verkaufszahlen, sowie das schleppende Erscheinen des Regelwerks auf dem deutschen Markt.
Nicht einmal Ed Greenwood hat wirklich Freude an den Veränderungen, welche die Fortsetzung der Reihe auf "seine" Forgotten Realms (Baldurs Gate, Neverwinter Nights, Icewind Dale etc.) bewirken (leider hat er keine Rechte mehr daran).

Alles in allem: Schwere Zeiten für Anhänger des klassischen Rollenspiels. Und genau da kommt DSA in's Spiel! Das Schwarze Auge könnte in Zukunft durchaus einen kleinen Thron neben dem Urvater D&D besteigen.
Drakensang kommt in den USA ausnehmend gut an. Ein zweiter Teil wurde bereits angekündigt und der DSA-Titel "Demonicon" macht auch einen recht guten Eindruck. Man könnte also sagen, dass DSA nun die Chance hat, durch ordentliche Vermarktung der PC-Titel, gewaltig zu expandieren bzw. seinen Bekanntheitsgrad weltweit zu steigern.

Und da früher oder später jede größere Fantasylizenz der MMOG-Verwurstungskeule zum Opfer fällt, nun meine Frage:

Wie wäre es wenn ein DSA-MMORPG angekündigt werden würde?

Hätte das DSA-Regelwerk die Chance als umfangreiche Umsetzung auf Onlinebasis zu bestehen?
Oder wäre es einfach nur der absolute Horror, weil es kein RPG sondern wahrscheinlich nur weiterer MMO-Einheitsbrei werden würde?
Full PvP? Instanzen? Epic Loot? Achievements? Oder doch lieber die Regelkeule mit Talentproben und Tabellen? Sind die alten RPG-Tugenden überhaupt mit den Forderungen der aktuellen MMOG-Spieler vereinbar?
Was sollte/müsste es bieten um alte sowie neue Fans zufriedenzustellen?

Fröhliches träumen und spekulieren!
wink.gif


MfG
Wolfner
 
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Vielleicht in einigen Jahren wenn das Fantasy-MMORPG-Genre ein Revival erlebt. Fakt ist meineserachtens nach: Der Markt is was Fantasy MMORPGs angeht sowas von satt. Aber ich kann deine Gelüste sehr gut nachvollziehen.

Sind die alten RPG-Tugenden überhaupt mit den Forderungen der aktuellen MMOG-Spieler vereinbar?

Nein, auch die alten P&P Ableger waren Nischenprodukte, für einen gewissen "Schlag" von Leuten. Der Aufwand hierfür konnte so gering gehalten werden, das es möglich war trotz geringer Nachfrage Profit rauszuschlagen. Bei MMORPGs ist dies nicht möglich, so das sie auf eine breite Masse zu zielen versuchen. Klar gibt es auch hier Nischenprodukte, die aber meist in der Masse untergehen. Leider auch dann zu Lasten des einzelnen Spiels. Jetzt werden einige sagen/denken: Wieso Ultima Online hat es doch auch geschafft. Damals aber war der Markt für ein MMORPG jedoch ein anderer, und auch den Entwicklern ging es hier noch um die Frage: Was ist überhaupt möglich...

Das ist meine Meinung zu dem Thema, für das kollidieren mit anderen Gedankengängen übernehme ich keine Verantwortung. ^^
 
Ich denke, wenn ma es stur nach dem alten D&D system machen würde, würde es zu einem nischenspiel werden, ( kA ob man das will ^^ )
weil die Breite masse eben doch nichts mit D&D anfangen kann ( "Wie D&D ? Jaa ich bin Hunter der is DD ").

naja und es geht halt immer um den schnöden Mammon, also wird darauf wahrscheinlich auch nichts
mfg
 
Nur zur Sicherheit, dass da keine Missverständnisse entstehen:

DSA =|= D&D

D&D ist das Ur-Rollenspiel schlechthin. Es wurde 1974 in den USA von Gary Gigax und Dave Arneson erfunden und gilt als erstes Pen & Paper-Rollenspiel.
Wohingegen DSA ein eigenes Rollenspielregelwerk ist, welches 1984 von Ulrich Kiesow entwickelt wurde und somit aus deutscher Feder stammt.

D&D wird in verschiedenen "Kampagnen" d.h. Welten gespielt. Das beliebte Baldurs Gate oder die Neverwinter Nights Reihe spielen bspw. in den Vergessenen Reichen, Dungeons & Dragons Online: Stormreach spielt in Eberron und das alte Planescape: Torment spielt in der Planescape-Kampagne.
Das einzige was diese "Kampagnen" teilen ist das Basis-Regelwerk "Dungeons & Dragons".

DSA dagegen spielt ausnahmslos auf dem Kontinent Aventurien oder in darauf basierenden "legendären" Ländern. Es gibt also immer eine starke Bindung zwischen Regelwerk und Lore-Hintergrund.

Im deutschsprachigen Bereich wird DSA gerne eine größere Bedeutung als D&D beigemessen.
Besonders nach dem Erscheinen von D&D in der vierten Edition, welches starke Veränderungen im Spiel bewirkte (die leider vielen sauer aufstießen), könnte sich DSA größerer Beliebtheit erfreuen.
 
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Ein DSA-MMO .. wäre am Ende nur ein MMO

Es ist doch wurscht, welche Regelwerke da letztlich wirken. Am Ende zählt:

-> Höher, schneller, weiter
-> Ewiges und schneller Hin- und Hergerenne
-> Vollkommen sinnloses Crafting im Überfluss
-> Vollkommen sinnloses Gemosche im Überfluss
-> Und alles, was Du je erreichst, haben tausende vor Dir auch getan und werden tausende danach tun
-> Dadurch gibt es keinerlei rollenspielerischen Status Quo
-> Alle, wenn überhaupt vorhandenen, RP-Gespräche pendeln sich auf Tavernenniveau ein
-> Und falls PvP, dann wird das sinnloses Geganke oder "alle 2 Wochen wechselt die Burg den Besitzer"
-> Dann gibts natürlich nen RP-Server, was im Kern bedeutet "wir haben einigermaßen vernünftige Namen" und das wars.^^

Achja, und irgendwo dazwischen formen eine paar RPer jeweils Questgruppen, die die Story durchzocken. Von Freiheit null zu spüren.

Sry, Du unterforderst Dich mit sowas ... es ist eigentlich egal, welches Setting da verwurschtet wird.
 
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ich mag die fantasywelt von dsa nicht so gern.
 
Ach Parat, auch wenn ich dir teilweise zustimme...machs dir doch einfacher. Schreib in deine Signatur einfach "MMO(RPG)s sind absoluter Müll", damit ersparst du dir das ewige Wiederholen deiner Meinung zu MMOs im Allgemeinen.

Was anderes bekommt man von dir doch kaum noch zu lesen.
 
Ich glaube das wird nichts.. du kannst schlecht alles aus DSA in ein MMORPG umsetzten... weil in einem MMORPG kommt irgendwann der Punkt an dem es heißt "So. Du bist nun auf dich allein gestellt, hau rein!" während man (meiner Erfahrung nach) in DSA auch gut vorran kommt ohne zu kämpfen
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Was anderes bekommt man von dir doch kaum noch zu lesen.
Das Forum hier leidet nicht gerade unter Überfüllung ... btw gilt das ja für 90% der Vielposter, dass man inzwischen weiß, dass sie ein bestimmtes MMO mögen oder AoC doof finden, etc.^^

Aber im Kern ist es doch wirklich so ... eigentlich egal, ob einem ein MMO gefällt oder nicht. Es ist nicht wirklich ne Setting- oder Regelwerkfrage, sondern eher eine der technischen Umsetzung, wie das Spiel ankommt.

Und egal, ob es ankommt oder nicht .... es gibt diese Verbindung hin zum PnP nicht, eine Ecke, aus der der Threaderöffner wohl kommt.

Angenommen es würde ein tolles MMO, was viele Abonennten findet - obwohl der Markt sicher langsam auch die Sättigung überschritten hat. Die Frage ist dann, wieviele deswegen zu PnP umsteigen. Ich vermute das sind allemale weniger als die, welche DSA-PnP aufgeben, um mehr Zeit für DSA-MMO zu haben.

Letztlich hoffte man schon bei WOW auf diesen Effekt, aber im Endeffekt ist die RP-Szene ziemlich vor die Hunde gegangen, sicherlich nicht zuletzt wegen den MMOs. Das ist übrigens kein Vorwurf, so ist der Lauf der Dinge. MMOs sind im vielem überlegen, gerade für die durchschnittliche PnP-Runde, die ja auch eher number-crunchend spielt.

Ich vermute aber weiterhin, dass dem Threaderöffner ein DSA-MMO null bringen wird.
 
Ja ich sehs wie schon gesagt auch so wie du, aber du hast immer das Talent eine anfängliche Diskussion im Keim zu ersticken, was ich bei PnP-Vorlagen auch verstehen kann.

Ich suche in MMO(RPG...naja)s mittlerweile auch kein RP mehr, auch nicht auf Belegaer wo die ich nach längeren ner Pause fast erschrocken war, da irgendwie alles eine mit "Grüße" getarnte OOC-Unterhaltung ist. Anfangs hatte ich in dem Spiel wirklich Hoffnung auf dauerhaftes RP, ich geb mir da selbst auch keine Mühe mehr muss ich zugeben. Was nicht heißen soll, dass ich mit "lol" und co um mich werfe!

Ich leb RP nur noch im RL aus. Auf Mittelaltermärkten, Burgfesten usw, denn wenn man sowas wirklich mag & mal live erlebt hat machts virtuell eh kaum (Geschmackssache) noch Spaß.
 
P&P Abenteuer sind darauf ausgelegt in einer Gruppe zu agieren. Die Helden entwickeln sich gleichmässig und bleiben gleichwertig.
In einem MMO ist das nicht mehr möglich, weil keiner die Disziplin hat seinen momentanen Lieblingscharakter für die Gruppe stehen zu lassen und entwickelt ihn solo weiter und immer weiter von der Gruppe entfernt.
Ich meine um P&P gerecht zu werden, müßten z.B. jede Gruppe welche ein bestimmtes Abenteuer zusammen angeht zu Beginn des Abenteuers Entsprechend den Praktiken Resettet werden. Das würde heissen, daß in WoW eine Gruppe beim Eintritt in die Höhlen des Wehklagen anstatt eine mit lev 12, 80, 80, 50 + 50 zu sein auf 19, 19, 19, 19 + 19 gestellt wird; geht sie ins Kloster-Kathedrale, dann 38, 38, 38, 38 + 38 ... und warum sollte sie nicht auf lev 80 entsprechend Ulduar einstellbar sein sobald jeder der Helden betsimmte Achievements erreciht hat ?
 
Ein DSA-MMO wäre, so befürchte ich, der Untergang des klassischen DSA-Prinzips. Das Regelwerk ist zwar grundsätzlich gut und einfach erlernbar, aber das auch nur, wenn man die abgespeckte Version nutzt. DSA in vollem Umfang ist eigentlich nur was für Leute, die sich gerne in ein Spiel hineinintensivieren wollen. Dazu kommt, dass in MMOs einfach das Rollenspiel untergeht. Im P&P kann der Spielmeister so ziemlich alles steuern, wie er will. Wenn ein Spieler dann entgegen seines eigentlichen Charakters handelt, wird es (zumindest bei nem guten Spielmeister) zu entsprechenden Konsequenzen kommen. In nem MMO ist das nicht umsetzbar. Da hat man dann plötzlich Paladine, die kaum nen Satz zusammenbekommen und Oger, deren Wortschatz dem eines Juristen ähnelt.

Von mir aus darf DSA bleiben, was es ist: P&P oder SinglePlayer-Computerspiel.


Edit: DSA hat zuviel Niveau für ein MMO
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Ich hab gerade etwas interessantes über den alten und bis heute beliebten Ultima Online RP-Shard "Siebenwind" gelesen:


12/98 Durch schlechte UO Shards hatte Alerionh die Idee, einen eigenen Shard auf UO Basis zu schaffen und machte sich mit Tristan als Programmierer an die Arbeit. Es fing klein an und so wollte man Freitags über eine Windows Engine und ein 56k Modem die Spielerschaft mit dieser auf DSA gründenden Welt beglücken.

02/99 Erster Start von dem damaligen „Aventurien Online“.

05/99 Siebenwind als Name der Insel wird durch die Geschichte geboren, die Siebenwind noch als einen Teil von Aventurien sieht. Das Siebenwind Konzept als Basis des Servers wird fertig gestellt.

07/99 Die erste Version des Internet Char Profils wird online gestellt. Entschluss für Siebenwind vollkommen neue Landschaften zu designen.

08/99 gomp wird unser Host, welcher uns auch einen Server stellt.

10/99 Auf Grund eines Artikels in der PC-Action 10/99 entzieht uns Fanpro die Erlaubnis, weiterhin auf DSA zu gründen. Entschluss Siebenwind mit einem eigenen Hintergrund weiter zu führen.

Die ganze "Aventurien Online"-Sache wurde mit der Begründung abgewürgt, evtl. ein eigenes Online-RPG starten zu wollen. Daraus ist ja bekanntlich leider nichts geworden
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Heutzutage, nach der Umwälzung des Genres, ist es hinzukommend allerdings wirklich undenkbar.
 
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Ich suche in MMO(RPG...naja)s mittlerweile auch kein RP mehr, auch nicht auf Belegaer wo die ich nach längeren ner Pause fast erschrocken war, da irgendwie alles eine mit "Grüße" getarnte OOC-Unterhaltung ist. Anfangs hatte ich in dem Spiel wirklich Hoffnung auf dauerhaftes RP, ich geb mir da selbst auch keine Mühe mehr muss ich zugeben. Was nicht heißen soll, dass ich mit "lol" und co um mich werfe!
MMO sind faktisch einfach vollkommen ungeeignet für RP mit Rest-Anspruch. Rumziehen, Questen erledigen .. und das garnieren mit ein wenig situativem RP oder einen RP-artigen Chat in einer Taverne in Bree.... jo, das geht.

Aber das ist weit, weit, weit entfernt von dem, was RP ja eigentlich ausmacht.

Ich leb RP nur noch im RL aus. Auf Mittelaltermärkten, Burgfesten usw, denn wenn man sowas wirklich mag & mal live erlebt hat machts virtuell eh kaum (Geschmackssache) noch Spaß.
Kenn ich alles auch und nehmen von uns auch viele dran teil. Aber ich denk der Vergleich zu MMOs ist halt auch hundert Stufen drunter.

Wenn man RP online spielen will: Ultima Online oder Neverwinter Nights 2. Es ist einfach faktisch die sinnvollste Möglichkeit, weil etliches möglich ist, wo Du in MMOs nicht die geringste Chance drauf hast .. und das beginnt echt bei den absoluten Grundlagen

-> Kann ich mehr finden / herausfinden als in der Engine für jeden Eumel erkennbar vorhanden ist?
-> Kann ich die Welt tatsächlich dauerhaft verändern, für alle, für immer?
-> Kann ich in beliebigen Situationen mit Grips und Kreativität auch auf schlauere Lösungen kommen als richtiges Aggro-Management? (zB dem Monster ne Falle stellen)
-> Ist jeder oder wenigstens die Mehrheit der Leute RP-begeistert? Sprich: Lohnt es sich, wen anzuspielen?
-> Ist wirklich für alle Spieler der gegenwärtige Status Quo der Welt der gleiche und eignet sich somit für RP?

Typische RVR-Games mögen noch bei der letzten Frage ein unterkomplexes Ja hinkriegen, aber ansonsten .... ne, nicht vergleichbar.
 
P&P Abenteuer sind darauf ausgelegt in einer Gruppe zu agieren. Die Helden entwickeln sich gleichmässig und bleiben gleichwertig.
In einem MMO ist das nicht mehr möglich, weil keiner die Disziplin hat seinen momentanen Lieblingscharakter für die Gruppe stehen zu lassen und entwickelt ihn solo weiter und immer weiter von der Gruppe entfernt.
Ich meine um P&P gerecht zu werden, müßten z.B. jede Gruppe welche ein bestimmtes Abenteuer zusammen angeht zu Beginn des Abenteuers Entsprechend den Praktiken Resettet werden. Das würde heissen, daß in WoW eine Gruppe beim Eintritt in die Höhlen des Wehklagen anstatt eine mit lev 12, 80, 80, 50 + 50 zu sein auf 19, 19, 19, 19 + 19 gestellt wird; geht sie ins Kloster-Kathedrale, dann 38, 38, 38, 38 + 38 ... und warum sollte sie nicht auf lev 80 entsprechend Ulduar einstellbar sein sobald jeder der Helden betsimmte Achievements erreciht hat ?
Erstens gibt es in manchen MMOs (Might&Magic? KA, was es war) das automatische Runterleveln der starken Chars.

Und zweitens stimmt der Vergleich zwar schon, dass typischerweise eine pnp-Runde ausgeglichen besezt ist, aber das ist eigentlich nicht eine Voraussetzung an RP. Nö, also wirklich für RP ist es ja absolut in Ordnung, dass X stärker ist als Y. Dann ... ist er halt stärker.

Dass das das typische Raid-Szenario im PvE stören könnte, stimmt zwar, aber das liegt eher an deren Konstruktion. Im PnP kann ein findiger Level 1 Schurke auch die Idee haben, die dem Lvl 30 Barbaren verborgen blieb.^^

Nur ist ein Raid halt eher e-Sport als Rollenspiel, insofern lässt sich das nicht vergleichen.
 
Nur ist ein Raid halt eher e-Sport als Rollenspiel, insofern lässt sich das nicht vergleichen.

Raids sind auch kein E-Sport. Dafür fehlt ihnen eine Komponente, die die Fähigkeiten des Spielers testet (im Gegensatz zu den Fähigkeiten des SpielerCHARAKTERS).

Entgegen dessen was manche Firmen uns in ihrer PR Glauben machen wollen, ist IMO kein aktuell existierendes MMO als E-Sports-Plattform geeignet, weil sie den wesentlichen Fähigkeiten des "guten" Spielers (Reaktionsschnelligkeit, Reaktionsgenauigkeit, Multitasking) Enginetechnische Riegel vorschieben (Globaler Cooldown, Hotkeybasiertes Interface, Limitierung des Mikromanagements) und es erlauben, dass die verbliebene Komponente (Gruppenkoordination) vielfach durch Nuken ersetzbar ist.
 
Raids sind auch kein E-Sport. Dafür fehlt ihnen eine Komponente, die die Fähigkeiten des Spielers testet (im Gegensatz zu den Fähigkeiten des SpielerCHARAKTERS).

Entgegen dessen was manche Firmen uns in ihrer PR Glauben machen wollen, ist IMO kein aktuell existierendes MMO als E-Sports-Plattform geeignet, weil sie den wesentlichen Fähigkeiten des "guten" Spielers (Reaktionsschnelligkeit, Reaktionsgenauigkeit, Multitasking) Enginetechnische Riegel vorschieben (Globaler Cooldown, Hotkeybasiertes Interface, Limitierung des Mikromanagements) und es erlauben, dass die verbliebene Komponente (Gruppenkoordination) vielfach durch Nuken ersetzbar ist.
Ok ..... dann entschuldige ich mich bei Freunden des e-sports.^^

Ich halte also fest:

Für Freunde richtigen e-sports sind MMOs unterkomplex, weil sie nicht in erster Linie Spielerfähigkeiten einfließen lassen. Sie sind also zuviel Rollenspiel für e-sports.

Für Freunde von Rollenspiel, das über "+5 ist besser als +2" hinausgeht, sind MMOs unterkomplex, weil sie auf Kreativität und Dynamik weitgehend verzichten. Sie sind also zuviel e-sports für ein Rollenspiel.

Und irgendwo in der Mitte sind dann halt MMOs und diese Mitte scheint viele Freunde gefunden zu haben. Dennoch wird man, wenn man so auf RP Wert legt wie Wolfner da nur enttäuscht werden. Egal, ob die zugrundeliegende Basis nun D&D, DSA oder irgendwas anderes ist. Du wirst nicht finden, was Du suchst. Setz Dich mit Ultima Online oder Neverwinter Nights 2 auseinander, wo Du diese Qualitäten, die Du wohl suchst, durchaus finden magst .... oder lass es bleiben, zock ein gutes Sologame ... oder spiel in einem MMO und schraub Deine Ansprüche entsprechend runter, um glücklich zu werden.
 
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