Wobei man gar nicht mal so sehr "unterlegen" ist, sondern viel mehr "machtlos".
Wenn ich meinem Vater irgendwas erzählen will, was über Wetter oder alltägliche Nachrichten hinaus geht, rede ich auch gegen eine Wand. Sehe ihn aber auch nicht besonders häufig und Eltern sind mittlerweile auch geschieden, von daher...
Bei meiner Mutter ist das glücklicherweise anders - da wird Kritik oder Vorschläge bezüglich was auch immer, durchaus mehr als nur zur Kenntnis genommen.
Hmm, ich hatte im Sommer 09 eine schwere OP und meine Mutter hat mir versprochen, wenn das alles gut geht, hört sie mit dem Rauchen auf und mein Vater würde es einschränken. Nun ja, ich lebe noch, aber geändert hat sich nicht viel. Doch, mein Vater schickt mich nicht mehr zum Kippenautomat! Aber meine Mutter sagt immer nur "jaja, bald. Demnächst". Lächerlich, wenn es nicht so traurig wär.
Ihr macht mich melancholisch
Hmm, ich hatte im Sommer 09 eine schwere OP und meine Mutter hat mir versprochen, wenn das alles gut geht, hört sie mit dem Rauchen auf und mein Vater würde es einschränken. Nun ja, ich lebe noch, aber geändert hat sich nicht viel. Doch, mein Vater schickt mich nicht mehr zum Kippenautomat! Aber meine Mutter sagt immer nur "jaja, bald. Demnächst". Lächerlich, wenn es nicht so traurig wär.
Aber ja... es ist traurig. Alelrdings ist es im Endeffekt die Entscheidung eines jeden selber, ob und womit er sich das Leben kaputt macht.
Ihr macht mich melancholisch
I'm only gonna break break your break break your heart!
Tja, ne gute Freundin von mir raucht auch schon 10 Jahre und egal wie oft man darüber redet, dass man das Rauchen ja auch aufhören könnte - eine ernsthafte Alternative ist das für viele Raucher gar nicht. Sie packen's einfach nicht.
I'm only gonna break break your break break your heart!

Mein Bruder hats gepackt, als er sah, dass seine Kinder mit Bleistiften Raucher spielen. Statt zu rauchen hat er Kaugummis gekauft und ist Jogger geworden. Nun ist er die Nikotinsucht los (die Kaugummisucht mittlerweile auch) und läuft Halbmarathone.
Ein guter Tausch wie ich finde!
Absolut!
Ich glaube bei den meisten Rauchern spielt auch eine psychosoziale Komponente mit: Man versucht von sich selbst und vermeintlichen Fehlern abzulenken, versucht Nervosität herunterzuspielen, Gruppengefühl... etc. pp.
Eigentlich ist es - wenn man ehrlich ist - ein Zeugnis für die psychische Abhängigkeit eines Menschen. Quasi gefangen in den eigenen Ängsten wenn man so will. Die körperliche Abhängigkeit ist nur ein Teil des Ganzen.
Bei mir waren schon in der Grundschule mit 8 oder 9 welche, die schon an ihren ersten Glimmstängeln gezogen haben. Die Lehrer haben das nicht mitbekommen oder ignoriert. Damals hab auch ich meinen ersten Zug getan (und auch noch voll durch die Nase). Das war wohl Gruppenzwang. Nun ja, die sind alle auf der Hauptschule gelandet, der eine mittlerweile im Knast, der andere auch wegen irgendwas vorbestraft.
Wobei das auch immer von der Person abhängt. Jap, meistens kompensiert es was. Bei mir vermutlich auch, weil ich zu Nervosität neige und mir das ein bisschen Sicherheit gibt. Manchmal ists auch Gruppenzwang, wobei ich dem immer ein bisschen skeptisch gegenüber stehe, der wird ja gerne als Ausrede für ne Menge scheiße verwendet, die man sich im Endeffekt selbst zuzuschreiben hat.
So...hm. Naja. Ich kann nicht von mir ausgehen, fürchte ich, weils bei mir wein bisschen anders lag als bei den meisten. ^^
Naja, ein Beispiel wäre bei mir in der Abendschule, wenn Pause ist, ist ca. 80% der Schülerschaft unten auf der Straße beim Schmöken.
Die, die nicht rauchen, (zu denen ich gehöre) sind zum labern auch meist mit unten und normalerweise müsste dort eine Gruppendynamik irgendwie greifen, tut sie glücklicherweise bei mir aber nicht.
Frage mich nur warum - denn andere Leute könnten, wenn sie wollten, durchaus. Trotzdem klappt es nie mit dem Aufhören - vermutlich aufgrund mangelnder Selbstdisziplin - das ist meine Theorie.