Enttäuscht von deinem Spiel? Selber schuld!

Wow besticht dafür durch seine Einfallslosigkeit. 3 Jahre und nichtmal Housing ist auch eine Art von Versagen
wink.gif
Persönlich würde ich das eher als Erfolg werten :>

Ich bin absolut gegen Housing in jeglicher Form und finde es einfach nur blöde. Aber das ist halt Geschmackssache, nech?

Die Aussage in dem Blog finde ich schon irgendwo ziemlich frech, aber wenn sie meinen sich so eine Aussage erlauben zu können, dann sollen sie doch. Sie werden sehen was sie davon haben.
Allerdings hat die Sache auch etwas positives, sie regt nämlich so manche Leute zum Nachdenken über die heutzutage übliche Vermarktungspolitil an und bewahrt sie eventuell vor Euphorieeinkäufen die in Enttäuschung enden würden
wink.gif
 
Funcom arbeitet für die lokalisierte Fassung des Spiels eng mit der USK zusammen, um eine Einstufung ab 18 Jahren zu erreichen und einer Indizierung vorzubeugen.

Das Spiel wird geschnitten - uns zwar so viel wie nötig, um noch ein 18er Rating zu erhalten.
 
Ich denke wie viele hier auch dass man wenn man nicht ganz verblendet ist solche Werbungen und Ankündigungen mit Vorsicht geniesen sollte.
Der Vergleich mit Wahlversprechen ist durchaus angebracht, auch wenn es meiner Meinung nach nicht ganz so schlimm im Spielebereich ist, wie in der Politik.

DAs eigentliche Problem, was ich auch in diesem Forum immer wieder feststellen kann ist meiner Meinung nach dass die Leute dann nicht die Konsequenzen aus ihrer entäuschung ziehen.
Im Gegensatz zur Politik kann ich ein Spiel einfach nicht spielen. Das ist meine eigene Wahl.
Wenn man sich anhört was hier viele von sich geben "Es kotz mich tiereisch an,.....", "Das ist ja wohl das letzte, ich zahle 13€ und bla bla bla,....." einfach diese wüsten Beschwerden auf der einen Seite, dann aber sieht dass diese Leute trotzdem Stunde für Stunde vor dem Schirm sitzen und trotz ihrem Missfallen dieses ach so schlechte Spiel, in dem sie vom Support so unglaublich schlecht behandelt werden weiterhin spielen, dann muss ich sagen, so schlimm kann das alles gar nicht sein.

Um auf die Frage des TEs zurück zu kommen, natürlich muss man nicht alles fressen, aber man muss verstehen was Werbung ist! Glaubt ihr tatsächlich alles wortwörtlich, was ansonsten in der Fernsehwerbung kommt?
Versucht ihr nach dem Genuss von Red Bull wirklich zu fliegen? Nein? Na also! Ein Trailer zu einem Spiel ist auch eine Art von Werbung. Ganz so fern vom fertigen Produkt sollte sowas natprlich nicht sein, aber letztenendes ist und bleibt es Werbung.
Um sich ein echtes Bild zu machen gibts von vielen Spielen Demos, oder wie bei WoW eine kostenlose Testperiode. Dann kann man sehen was das ferige Produkt wirklich bietet und ob es das hält was einem versprochen wurde, oder was man sich selbst erhofft hat.
 
Danke für den Link. Ich glaube den Blog adde ich zu meinen Favoriten.
Freut uns
smile.gif


Die Aussage "nalcarya" ist übrigens nicht die von Funcom, sondern von einem sehr bekannten Communitymitglied ( Firderis ). Der Blog ist kein offizieller "Funcom" Blog sondern ein Fanprojekt auch wenn dort Tarib der Community Manager von Funcom ab und zu blogt.

Gruß
Waldgeist
 
Wow besticht dafür durch seine Einfallslosigkeit. 3 Jahre und nichtmal Housing ist auch eine Art von Versagen
wink.gif

Japp schade das ich 6 Monate in WOW investiert habe. Es ist ein Spiel für MMORPG Anfänger, das wie du schon treffend sagst - durch seine Einfallslosigkeit besticht. Was richtig gutes MMORPG-gaming mit Spieltiefe, Abwechslung und Langzeitmotivation angeht, muss Blizzard noch EINIGES lernen. Man merkt ganz deutlich das dies ihr erstes MMO ist, wobei hier gerade Firmen wie FunCom, Mythic und CCP bewiesen haben, das es auch komplett anders geht.

mfg Gamma
 
Japp schade das ich 6 Monate in WOW investiert habe. Es ist ein Spiel für MMORPG Anfänger, das wie du schon treffend sagst - durch seine Einfallslosigkeit besticht. Was richtig gutes MMORPG-gaming mit Spieltiefe, Abwechslung und Langzeitmotivation angeht, muss Blizzard noch EINIGES lernen. Man merkt ganz deutlich das dies ihr erstes MMO ist, wobei hier gerade Firmen wie FunCom, Mythic und CCP bewiesen haben, das es auch komplett anders geht.

mfg Gamma


Also ich schreib ja echt nich viel hier ins Forum aber bei deinem Müll muß ich einfach antworten. Was glaubst du warum WoW so beliebt und erfolgreich ist? Bestimmt nicht weil es so schlecht ist wie du es beschreibst
unsure.gif


Hm... WoW hat keine Langzeitmotivation? Ist das wirklich dein Ernst?
rolleyes.gif
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Japp schade das ich 6 Monate in WOW investiert habe. Es ist ein Spiel für MMORPG Anfänger, das wie du schon treffend sagst - durch seine Einfallslosigkeit besticht. Was richtig gutes MMORPG-gaming mit Spieltiefe, Abwechslung und Langzeitmotivation angeht, muss Blizzard noch EINIGES lernen. Man merkt ganz deutlich das dies ihr erstes MMO ist, wobei hier gerade Firmen wie FunCom, Mythic und CCP bewiesen haben, das es auch komplett anders geht.

mfg Gamma

Da stimmt ich dir zu. Blizz mag gute Solo spiele machen, aber MMO sind sie noch lange nicht auf der Höhe mit ihren Konkurrenten. Nur ein Beispiel: Blizz macht für beide Seiten die gleichen Klassen. Ich verstehe es bis heute nicht wieso sie das gemacht haben. Wegen Balacing? Glaube ich nicht. Weil das nicht besser oder schlechter ist als in anderen Spielen. Ich denke auch, das Blizzard noch eine ganze Menge lernen muss. Es mag sein das WoW Erfolgreich ist, aber sicher nicht weil es ein tolles MMO ist, sondern weil es eine große Fangemeinde gab bevor WoW rauskam. Wenn man eine Umfrage machen würde glaube ich das 80-85% der WoW Spieler vorher sicher WC3 gespielt haben oder andere Blizzard Spiele. Und ich für meinen Teil denke, das WoW ein Spiel ist was Spass macht, aber lange nicht an die Langzeitmotivation von zb DAoC rankommt.

So Long

Torrance
 
Also ich schreib ja echt nich viel hier ins Forum aber bei deinem Müll muß ich einfach antworten. Was glaubst du warum WoW so beliebt und erfolgreich ist? Bestimmt nicht weil es so schlecht ist wie du es beschreibst
unsure.gif


Hm... WoW hat keine Langzeitmotivation? Ist das wirklich dein Ernst?
rolleyes.gif

Nein hat es nicht.

Es sei denn du ...

a) raidest gerne um Epixx zu kriegen damit du höhere Instanzen raiden kannst um bessere Epixx zu kriegen um in höhere Instanzen...hm ich sehe ein Muster oO

b) machst gerne Arena/Bg/PvP ...ähm auch da gibts MMOs die das weitaus besser hinbekommen als das bei WoW der Fall ist.

Was macht man ansonsten in WoW wenn man weder raidet noch PvP betreibt ?

FARMEN. Und wer dadran Spaß hat ist bei nem Asia-grinder-MMO besser aufgehoben, das kostet nichtmal Geld.

Und warum ist WoW so beliebt ? Weil es Erfolge bietet und man von Erfolg zu Erfolg stolpert bis man 70 ist. Selbst ein halbwegs trainierter Schimpanse kann bei WoW erfolgreich 70 werden...

Und er wäre wahrscheinlich in Instanzen oftmals ein besseres Gruppenmitglied als einige andere die ich erleben durfte musste.
 
Ok... mal eine andere Frage an euch. Wie stellt ihr euch ein MMO vor, dass Langzeitmotivation bringt (und das war die Frage, nicht in welcher Form) ohne:


a) raidest gerne um Epixx zu kriegen damit du höhere Instanzen raiden kannst um bessere Epixx zu kriegen um in höhere Instanzen...hm ich sehe ein Muster oO

b) machst gerne Arena/Bg/PvP ...ähm auch da gibts MMOs die das weitaus besser hinbekommen als das bei WoW der Fall ist.

FARMEN. Und wer dadran Spaß hat ist bei nem Asia-grinder-MMO besser aufgehoben, das kostet nichtmal Geld.


Zeigt mir wie es besser geht aber bitte mit genauen Beispielen und nicht mit "schau dir XY mal an".


P.S. Wer das PvP nur benutzt um an bessere Items zu kommen, dann ist das absolut OK aber es gibt auch Leute die das aus Spaß machen.
P.S. 2: Und bitte hackt nicht auf da PvP System von WoW rum, das Spiel ist als PVE Game entwickelt worden. Ich mach auch andere Spiele nicht wegen ihren schlechterem PVE System schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok... mal eine andere Frage an euch. Wie stellt ihr euch ein MMO vor, dass Langzeitmotivation bringt (und das war die Frage, nicht in welcher Form)

Ich würde ein MMORPG lieben, dass mit einem offenen Klassen- und Berufssystem á la Ultima Online herkommt, welches vom Spielprinzip- und -tiefe noch von keinem MMORPG erreicht wurde. Deswegen logge ich mich auch öfters mal wieder dort ein. Allerdings ist heutzutage das Housing per instanzierte Gebiete in moderneren Spielen etwas besser gelöst als es damals bei UO der Fall war bei der man auf der Flucht vor dem Übermob meistens an den vielen Spielerhäusern hängengeblieben ist (was dem Mob immer recht gut gefallen hatte). Was ich auch gut gelöst fand, damals, das der Mob/PvP-Spieler auch mal den Helden looten konnte, so dass da doch etwas vorsichtiger argierte. Und man musste dort nicht immer kämpfen, sondern konnte ganz gut auch als Händler, Wirt, Fischer oder Barde sein Spass haben. Allerdings sind die 3D-Projekte UO2 und UOX trotz grosser Ankündigung leider wieder eingestellt worden

So kam bis jetzt nur die erste Version von SWG mit den nicht festen Klassen und Berufsystemen und Städtebau, etc. meinen Wünschen recht nahe, welches ich auch gerne gespielt hatte, bis der grosse Umbau Richtung WoW-Standard kam, danach war es für mich ein MMORPG wie alle anderen.

Earth & Beyond zuvor war ähnlich, wurde aber leider recht früh eingestellt und das vergleichbare EVE ist leider nur etwas für Profis.

DAOC spiele ich heute auch noch, das trotz dem bis heute ungeschlagenen PVP-System auch PvE-Spieler begeistern kann und ich liebe es auch nur mal einfach in meinem kleinen, mit erkämpften Trophäen, Bildern und Möbeln dekorierten Haus zu sitzen, um einfach nur meine Tränke zu craften (oder Loot in Rohstoffe zu vercraften) und nebenbei mit Gildenmitgliedern zu klönen. Leider hat man in DAOC als Casual Gamern im Gegensatz zu den 7/24-Spielern beim RvR auch nur wenig Chancen, da bin ich eher der PvEler.

Im PvE-Bereich machte mir Everquest 2 bis Level 20 recht Spass, danach war man leider immer auf Gruppen angewiesen, so dass ich wieder zu DAOC zurückkehrte. Bei WoW hatte ich in der Beta und auch im ersten Monat gespielt, war aber dann zu sehr angenervt von der Community und Mob/Questitem-Klau (kämpfst am Questitem mit dem danebenstehenden Mob und andere Spieler kommen angerannt und klauen dir diesen dann schnell weg. Und das sehr häufig ! ), das in anderen Spielen die ich vorher kannte, bzw. auch nicht so toleriert wurde von der Community.

Im Moment spiele ich HDRO, welches mir vom PvE-System recht gut gefällt und nette Quests mit schöner Story hat und ich freue mich auch dort schon auf mein neues Haus im Breeland
smile.gif


Und ich habe auch wieder mit WoW angefangen, welches ich aber im Moment nur so nebenbei spiele, auch um zu sehen, ob es mehr Spass macht, als in der Anfangszeit des Spiels. Allerdings verstehe ich bis heute nicht, warum die Messlatte immer an WoW angelegt wird, wobei andere MMORPGs in manchen Teilen schon Jahre vorher besser waren. (Wie zum Beispiel bei einem Artikel zu Vanguard in der Buffed-Sendung, wo gesagt wird das man das UI-Design sich an WoW orientiert hatte, wobei es die Quickbar ja schon beim einige Jahre älteren DAOC zum Beispiel auch schon zu sehen war
cool.gif
!). Und irgendwie haben schon, trotz einiger Patches, mich einige einfache Bugs in WoW ein wenig genervt, wie zum Beispiel , das man der angeschlagene Mob kein Lebenspunkt verliert, er auf der Stelle festklebt, aber dich in 30 m Entfernung mit seinen Schlägen trotzdem trifft !).

Ich denke mal jedes MMORPG hat seine Stärken und Schwächen, allerdings ist WoW noch lange kein Gott
smile.gif


Die älteren MMORPGs waren halt für Neueinsteiger recht schwer gewesen, da muss ich den Fans zustimmen, hat WoW gute Arbeit geleistet und wird nach und nach auch schon von den Konkurennten aufgenommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ist die Motivation eines WoW?

Bis Stufe 70 plättet man Viecher, um im Level aufzusteigen, um anschliessend besser Viecher plätten zu können. Viecher plätten als Selbstzweck sozusagen.
Ab Stufe 70 plättet man Viecher, um besseres Zeug zu bekommen , um anschliessend besser Viecher plätten zu können. Viecher plätten als Selbstzweck.

Ein Anarchy Online, mit seinem sehr geilen, weil frei designedten Skillsystem, oder ein Ultima Online mit seinem Skillbasierten Spielsystem, oder ein Dark Age of Camelot mit seinem geilen RvR steht da weit drüber. WoW ist wie Dosenravioli. Leicht zu haben, für ne kurze Zeit lecker, aber einen furchtbaren Nährwert..
wink.gif
 
"""Ein Anarchy Online, mit seinem sehr geilen, weil frei designedten Skillsystem, oder ein Ultima Online mit seinem Skillbasierten Spielsystem, oder ein Dark Age of Camelot mit seinem geilen RvR steht da weit drüber. WoW ist wie Dosenravioli. Leicht zu haben, für ne kurze Zeit lecker, aber einen furchtbaren Nährwert.. ""

echt nen guter vergleich,als belohnung dafür sind danach auch alle Fett, da dank Arena alle mittlerwiele fast gleich aussehen -.-
ja es gibt schöndere MMO´s, aber Problem für viele ist: Sie trauen sich kein neues Anzufangen, weil sie zu viel aufgeben im Alten WoW, und auch nicht wissen ob ihnen die anderen Spiele Spaß machen.
ich warte nur deswegen auf WAR, weil ich dann ein neues Spiel anfangen kann, welches Alle Spieler auf gleichen Stand starten lässt.
DaoC hab ich mal als Test angespielt, und ja es war echt toll (auch wenn die Grafik recht alt ist) aber dort komplett nochmal neu anfangen, in einem Siel in dem es fast nur noch highlevels gibt, und in dem ich mich kaum auskennen kann ich nicht, weil ich zeitlich nicht hinterher kommen. Im WoW habe ich meienn 70er und mal Arena und BG machen ist zeitlich drinne, und dann wars das.

Was mir fehlt im WoW: eine Spaßige abwechslungsreiche Beschäftigung, mit der ich mich individualisieren kann, ohne daß dabei etwas im Spiel für meinen Charakter hearusspringt an verbesserungen:
Beispiel, alles was einen verbessert, wird gnadenlos abgegrast, ist alos eher kein individuelle sache. (kaum einer würde heroic gehen der herausforderung wegen, nur weils bessere Items gibt gehen da alle hin.)
Housing wäre toll weil man dort endlich mal etwas rein individuelles machen könnte (einrichtung etc). Aber wahrscheinlich müsste sich blizzard da zu viel Programmieraufwand machen, auch wenn sich die Fans das wünschen, mal ganz abgesehen davon, daß man bestimmt wieder 4 fraktionen einführt um bei dne Tischlern von XYZ ruf farmen zu müssen, damit man sich die EInrichtung erkauft.
Mein fazit zu WoW: Es ist ein Spiel, das einem immer suggeriert, man muss dran bleiben um mithalten zu können (Es spricht den uralten Konkurrenz Instinkt an) und realisiert dies über eine möglichst zeitaufwendige Weise, damit man ja lange genug seinen Account bezahlt, oder glaubt ihr, wenn Arena noch bei Season 1 wär, würden noch so viele Arena gehen wie es jetzt der Fall ist? Wahrscheinlich wäre die Arena mittlerweile sehr selten besucht.
Ich denke auch, wenn WOW von heut auf morgen keien Addons/Patches mehr bekommen würde, hätte es in spätestens 2 jahren wohl weniger Spieler als DaoC, GW, oder andere MMO´s, weil man sehr wenig abwechslunsgreiches Machen kann, wenn die WoW erstmal abgefarmt ist.
 
Ok... mal eine andere Frage an euch. Wie stellt ihr euch ein MMO vor, dass Langzeitmotivation bringt (und das war die Frage, nicht in welcher Form) ohne:
Zeigt mir wie es besser geht aber bitte mit genauen Beispielen und nicht mit "schau dir XY mal an".

Hypothetisch oder wirklich momentan realisierbar? Ich nehme mal an letzteres...

Also, meine Ideen wären:

- Unabhängigkeit von Items (man startet schon mit allen Ausrüstungsgegenständen die man braucht, alles was man im Spiel finden kann ist zwar marginal besser, aber bringt einem keine riesigen Vorteile)
=> Das würde verhindern, dass man nur dem lila-epischen Kram nachrennt und sich auf Wichtigeres konzentriert und von Anfang an das volle Spiel genießen kann.

- kein "Leveln" (ein Charakter wird niemals sehr viel mächtiger, als er bei seiner Erstellung war, man kann zwar Skills trainieren, aber eher um Schwächen loszuwerden, als um übermenschlich stark zu werden)
=> Charaktere würden im Laufe der Zeit vielseitiger, aber niemals so übermenschlich, dass Newbies keine Chance gegen sie hätten.

- Ein interessantes, komplexes Kampfsystem (ich meine AoC war nah dran an dem was ich mir vorstelle: Der Spieler entscheidet selbst über Richtung, Stärke und Abfolge der Schläge und muss selbstständig parieren/blocken/ausweichen, insgesamt eher an Gothic als an WoW orientiert)
=> Ein Spieler muss sich ins Zeug legen, um einen Kampf zu gewinnen, nicht alle paar Sekunden einen Button anklicken. Die Kämpfe dürften im PvE auch gerne so abgefahren werden, wie in den HdR-Filmen (Spieler schwingen sich auf den Rücken eines Riesenmonsters und stechen/schießen dort in Hals oder Rücken)

- eine lebendige und veränderliche Welt, die die Spieler aktiv mitgestalten (in gewissen Grenzen zumindest) (zufallsgesteuerte Events, die ab und zu mal aktiv werden und die Spieler vor neue Herausforderungen stellen. Stellt euch vor man loggt sich ein und der König ist gestürzt worden und geflüchtet, aber jetzt regiert Anarchie das Land... Will man den alten Monarchen zurück oder gefällt einem die Anarchie vielleicht ganz gut?)
=> Die Miteinbeziehung der Spieler führt dazu, dass sie letztlich das Spiel spielen, dass sie spielen wollen. Um beim Königsbeispiel zu bleiben: Eine Spielerfraktion setzt ihn zurück auf den Thron, aber die anderen Spieler wollen Freiheit für das Volk - einige greifen zu ihrer Waffe und werden Rebellen, die anderen zeigen ihren Protest durch überteuerte Dienstleistungs-Preise für die "Königstreuen" Spieler, andere spielen beide Fronten gegeneinander aus.

- ein sinnvolles Crafting-System (Spieler können fast alle Waren selbst herstellen und verkaufen, wenn sich dafür Abnehmer finden, Schneider oder Schmied sind nicht nur "Nebenbei"-Tätigkeiten, sondern man kann das komplette Spiel nur so verbringen, wenn es einem gefällt)

Das wären so meine Ideen und AFAIk war das meiste schonmal in der einen oder anderen Form irgendwo realisiert. Dürfte also machbar sein.
 
- Unabhängigkeit von Items (man startet schon mit allen Ausrüstungsgegenständen die man braucht, alles was man im Spiel finden kann ist zwar marginal besser, aber bringt einem keine riesigen Vorteile)
=> Das würde verhindern, dass man nur dem lila-epischen Kram nachrennt und sich auf Wichtigeres konzentriert und von Anfang an das volle Spiel genießen kann.

Findet man bei Guild Wars.

- kein "Leveln" (ein Charakter wird niemals sehr viel mächtiger, als er bei seiner Erstellung war, man kann zwar Skills trainieren, aber eher um Schwächen loszuwerden, als um übermenschlich stark zu werden)
=> Charaktere würden im Laufe der Zeit vielseitiger, aber niemals so übermenschlich, dass Newbies keine Chance gegen sie hätten.
Gibts bei Pen&Paper Rollenspielen. Oder DDO
wink.gif


- Ein interessantes, komplexes Kampfsystem (ich meine AoC war nah dran an dem was ich mir vorstelle: Der Spieler entscheidet selbst über Richtung, Stärke und Abfolge der Schläge und muss selbstständig parieren/blocken/ausweichen, insgesamt eher an Gothic als an WoW orientiert)
=> Ein Spieler muss sich ins Zeug legen, um einen Kampf zu gewinnen, nicht alle paar Sekunden einen Button anklicken. Die Kämpfe dürften im PvE auch gerne so abgefahren werden, wie in den HdR-Filmen (Spieler schwingen sich auf den Rücken eines Riesenmonsters und stechen/schießen dort in Hals oder Rücken)
Age of Conan, Darkfall Online, Vanguard

- eine lebendige und veränderliche Welt, die die Spieler aktiv mitgestalten (in gewissen Grenzen zumindest) (zufallsgesteuerte Events, die ab und zu mal aktiv werden und die Spieler vor neue Herausforderungen stellen. Stellt euch vor man loggt sich ein und der König ist gestürzt worden und geflüchtet, aber jetzt regiert Anarchie das Land... Will man den alten Monarchen zurück oder gefällt einem die Anarchie vielleicht ganz gut?)
=> Die Miteinbeziehung der Spieler führt dazu, dass sie letztlich das Spiel spielen, dass sie spielen wollen. Um beim Königsbeispiel zu bleiben: Eine Spielerfraktion setzt ihn zurück auf den Thron, aber die anderen Spieler wollen Freiheit für das Volk - einige greifen zu ihrer Waffe und werden Rebellen, die anderen zeigen ihren Protest durch überteuerte Dienstleistungs-Preise für die "Königstreuen" Spieler, andere spielen beide Fronten gegeneinander aus.
Darkfall Online

- ein sinnvolles Crafting-System (Spieler können fast alle Waren selbst herstellen und verkaufen, wenn sich dafür Abnehmer finden, Schneider oder Schmied sind nicht nur "Nebenbei"-Tätigkeiten, sondern man kann das komplette Spiel nur so verbringen, wenn es einem gefällt)

Das wären so meine Ideen und AFAIk war das meiste schonmal in der einen oder anderen Form irgendwo realisiert. Dürfte also machbar sein.
Vanguard, Ultima Online, Star Wars Galaxies

Es war alles schon irgendwie da, jetz muss nur noch jemand auf Idee kommen, dass alles zusammen einen absoluten Killer ergibt.. Der wohl niemals fertig gestellt werden wird.
wink.gif
 
Es war alles schon irgendwie da, jetz muss nur noch jemand auf Idee kommen, dass alles zusammen einen absoluten Killer ergibt.. Der wohl niemals fertig gestellt werden wird.
wink.gif

Das sag ich ja, wirklich neu oder innovativ ist keine von den Ideen. Aber in der Kombination gab es sie eben noch nicht.

Bin sowieso der Meinung, dass MMORPGs sich mehr an den P&P-RPGs orientieren sollten, als an Diablos Itemsammlerei. Denn wer wirklich die Items als Karotte vor der Nase zum Weiterspielen braucht, der hat echt das falsche Genre gezogen, tut mir leid.

Deswegen ist WoW auch "nur" ein MMO, kein RPG mehr. Wie ich im offiziellen Forum mal so schön bemerkte:

Blizzard ist die einzige Firma weltweit, die von sich behaupten darf: "We kicked the 'RP' out of 'MMORPG'!"

biggrin.gif
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jemand mit nur 30 Minuten Zeit am Tag kann in Wow auch genauso viel Spaß haben wie ein Hardcore-Freak. Er verbringt seine Zeit nur eben anders, und nicht im Schwarzen Tempel oder so. Wo hat Blizz da gelogen? Nur weil Du kein Casual bist und keinen Spaß am Questen hast?



made my day-
also mit 30 min am tag kann man sich bei wow

-einloggen
-quest anehmen
-in den wald laufen
-8 von 30 hirnanhangdrüsen einer plömpelstockente sammeln
-mit dem portstein ins gasthaus porten
-ausloggen


ich spiele relativ gerne wow, finde es absolut einsteigerfreundlich und nett aber 30 min = gleichviel spielspass wie 3 stunden... ganz ehrlich- nö.


nun denn- wer keine zeit sollte ganz einfach beim offline rpg oder action games bleiben, dann gibts auch kein gemecker
wink.gif
 
made my day-
also mit 30 min am tag kann man sich bei wow

-einloggen
-quest anehmen
-in den wald laufen
-8 von 30 hirnanhangdrüsen einer plömpelstockente sammeln
-mit dem portstein ins gasthaus porten
-ausloggen

In 30Minuten schaff ich es auch, eine oder zwei Tagesquests abzuschliessen.
Wer unter der Woche wenig Zeit hat, logt sich direkt neben Questgeber aus, wirft täglich seine 20Bomben, sammelt ein paar Netherkristalle, und hat auf diese Art und Weise auch irgendwann seinen Netherdrachen, aber mindestens 20Gold am Tag, die man am Wochenende geniessen kann.

Ich gehe einfach mal davon aus, das Casuals auch ihre Tage haben, an denen sie mehr Zeit haben. Denn da bin ich auch der Meinung, ohne einen gewissen Zeitaufwand holt man aus WoW nicht genug raus.

kA, wo das stand, zu faul zum raussuchen, aber jemand hat "sich einfach nur die Spielwelt ansehen" mit CS verglichen, und das es dasselbe wäre, durch einen level zu rennen, aber statt sich abzuknallen, die Texturen zu bewundern...
Ein Shooter und ein RPG dürfen sich auf GARKEINEN Fall vergleichen lassen, als ich das gelesen habe, haben sich alle Haare aufgestellt bei mir.
Ich gehöre zu der Fraktion, die WoW nur deswegen angefangen hat, weil ich WC3 gespielt habe, bzw. mich inzwischen das gesamte Warcraft-Universum fasziniert. Ich habe kein Problem damit, mich in Mulgore zB auf einen Felsen zu setzen, wenn mir die schöne Dämmerung auffällt, und mache ein paar Screenies. Das CS Beispiel... ist überhaupt kein Vergleich, da CS und ähnliche Spiele aus ... einer unendlichen Abfolge von Arena Matches besteht, und es nur ein einziges Ziel gibt: Der Tod des Gegnerteams.
In WoW und allen anderen RPGs ist dir völlig freigestellt, was aus deinem Charakter wird, und was er tut / du tust. Ich höre immer wieder oft genug von Leuten, die tatsächlich WoW spielen, ohne einen 70er hochgezogen zu haben, ohne zu raiden, und immernoch im Midlevel und mehreren Twinks dabei sind, jede einzelne Ecke früherer Gebiete zu erforschen.
 
Die Leute sind durchaus selbst schuld. Da widmen Leute ihr Leben 2 Jahre vorraus einem Spiel oder kaufen sich das Teil ohne auch nur die Beta Berichte zu lesen.

Dazu kommt dass man sich anhand von Feature Listen oder der Buganzahl nicht unbedingt orientieren kann. Star Wars Galaxies war z.B. unfertig und ziemlich buggy und hat trotzdem jede Menge Spaß gemacht.
NCSoft Spiele sind meist technisch relativ ausgereift aber ich persönlich finde sie stinköde.



Es ist ja jedem selbst überlassen, was man toll findet und was nicht.
Aber ein Spieler ist definitiv nicht selber schuld, wenn das heiß erwartete Spiel dann doch nicht so toll ist, wie angenommen oder gar völlig vermurkst ist.
Es sind allein die Entwickler, sowie die Publisher Schuld. Ist ein Spiel technisch, sowie spielerisch wunderbar und nahe an der Perfektion, so ist es doch fast eine Selbstverständlichkeit, dass es erfolgreich wird.
Liegt aber das Gegenteil vor, dann ist man als Spieler natürlich enttäuscht und frustriert.

Man kann als Maler ja nicht schlampig arbeiten und trotzdem das volle Geld für die Arbeit von dem Kunden verlangen und sagen, dass der Kunde selbst schuld ist. Das ist das gleiche, als wenn man sagt: "Hier, mach es selber und nerv nicht".
Sowas ist inkompetent und niveaulos. Sowas geht nicht.
Wenn ein Spiel nicht so toll ist, aber mit trotzdem mit Vorabloorbeeren bombadiert wird, sprich, Werbung gemacht wird, ist der Publisher schuld. Der Entwickler ist für die Qualität verantwortlich. Für die Werbung und wie sie auf die Kunden wirkt und für die Qualität der Ware ist definitiv NICHT der Kunde schuld.
Es ist einfach so, dass sich Menschen von Werbung beeinflussen lassen und sozusagen nichts dafür können.




Danke, ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt. x)
 
Das erinnert mich ein wenig an die erneute Verschiebung von Age of Conan letzten Sommer. Was gab das für ein Geheul und Schönrederei in den Foren.

"Es wird nur verschoben um das Spiel besser zu machen"
"Die wissen schon was sie tun, schließlich wollen sie nur das Beste für die Spieler" "Ihr werdet sehen, welch tolle Features in dem Spiel sind" usw. usw.

Wie schon gesagt wurde, wird von den Publishern natürlich das Produkt mit viel Werbung hochgelobt und die interessierten Spieler springen drauf an. Sie sabbern und geifern und viele glauben den Infos der Spielemacher und vergehen geradezu in der Hoffnung, dass alle jemals erwähnten Features im Spiel erscheinen.
Das Problem ist, dass sich um Spiele mit bereits existierender Vorlage (WoW,WAR,AoC) ein solcher Hype im Vorraus bildet, dass sich die Spieler gegenseitig soweit hochjubeln, dass sie beim Release des Spieles kräftig aufs Maul fliegen. Ihre Erwartungen wurden nicht erfüllt und deswegen sind viele enttäuscht. Klar, jeder erwartet von seinem Liebling, dass er die Welt revolutionieren wird und nahezu perfektes Entertainment bietet, aber nur selten ist es so.

Ich bin da keine Ausnahme, ich habe mich schon mehrmals auf ein Spiel gefreut und vom Hype mitreissen lassen, nur um dann zu merken... "Shit! Das is mal gar nicht so wie ich es erhofft habe."
Wenn man nach solchen Erfahrungen das Ganze dann etwas nüchterner betrachtet und erstmal abwartet wie sich das fertige Spiel spielt, dann wird man auch nicht mehr so enttäuscht. Versprechen können die Entwickler vieles, doch erst was im fertigen Spiel zu sehen ist, das zählt. Schade ist natürlich, dass es inzwischen Standart zu sein scheint vorab viel zu versprechen und dann nur mit einem Bruchteil an Versprochenem zu starten oder es erst nach langer Zeit durch kostenpflichtige Addons nachzuliefern.

Zum Unterthema dieses Threads (Langzeitmotivation in Spielen) möchte ich folgendes sagen:

Ein MMORPG welches mich wirklich lange begeistern könnte sollte eine Mischung aus WoW, SWG, WAR und DAoC sein.

-Die Benutzerfreundlichkeit von WoW ist wie ich finde sehr gut umgesetzt und man findet relativ schnell den Zugang zum Spiel und all seinen Möglichkeiten. Auch kann man entgegen der Landläufigen Meinung als Casualgamer in diesem Spiel seinen Spaß haben. Ich z.B. habe es als Rollenspieler und nicht als Hardcorespieler gezockt und bin innerhalb von 13 Monaten gerade mal auf einen Jäger Level 47 und einen Priester Level 25 gekommen. Trotzdem hat mich dieses Spiel fasziniert und auch ohne Ub0rItems oder Raids bin ich glücklich und zufrieden durch Azerroth gezogen und habe mich mit der Horde geprügelt.

-Das Skill- und Klassensystem von Star Wars Galaxies (vorm NGE) war allererste Sahne! Man konnte sich jede beliebige Kombination von Fähigkeiten im Spiel zusammenarbeiten und so einen wirklich individuellen Charakter erschaffen. Ich spielte z.B. einen Laserpistolen tragenden Entertainer der im Kampf den Sani spielt und sich tagsüber, wenn in den Kantinas noch nichts los war, durch Roboterbau und Wartung sein Geld verdiente.

-Die SWG Housingmöglichkeiten und die Möglichkeit ganze Spielerstädte zu erschaffen war genial. Ich bin selten so belebten, gut struktuierten und rieisgen liebevoll gestalteten Spielerhäusern und -städten in einem MMORPG begegnet.

-Das (hoffentlich) überarbeitete Questsystem von War finde ich sehr ansprechend. Vorbei sind die Zeiten von Aufgaben a la "Geh und töte 10 Eber". Die Lösung für solch langweilige Aufgaben könnte doch tatsächlich in dem mir bisher nur aus War-Prewievs bekannten Questsystem liegen.

-Die PvP Möglichkeiten von DAoC und das RvR samt Städteraid aus War finde ich sehr stimmig und Spannend.

Ein Spiel welches all diese Aspekte vereint, würde mich tatsächlich in seinen Bann ziehen und wahrscheinlich für eine Langzeitmotivation sorgen die ich bisher nur von der Standhaftigkeit der Monkey Island und Fallout Reihe kenne. Ein MMORPG in dem der Spieler sich wirklich in die Welt eingebunden fühlt und in dessen Universum seine Aktionen auch tatsächlich etwas bewirken. Sei es nun negativ oder positiv, ich wünsche mir ein Spiel mit einer interaktiven Welt, die ich mit einem individuellen Charakter entdecken und mit anderen Mitspielern gestalten kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück