Ok... mal eine andere Frage an euch. Wie stellt ihr euch ein MMO vor, dass Langzeitmotivation bringt (und das war die Frage, nicht in welcher Form)
Ich würde ein MMORPG lieben, dass mit einem offenen Klassen- und Berufssystem á la Ultima Online herkommt, welches vom Spielprinzip- und -tiefe noch von keinem MMORPG erreicht wurde. Deswegen logge ich mich auch öfters mal wieder dort ein. Allerdings ist heutzutage das Housing per instanzierte Gebiete in moderneren Spielen etwas besser gelöst als es damals bei UO der Fall war bei der man auf der Flucht vor dem Übermob meistens an den vielen Spielerhäusern hängengeblieben ist (was dem Mob immer recht gut gefallen hatte). Was ich auch gut gelöst fand, damals, das der Mob/PvP-Spieler auch mal den Helden looten konnte, so dass da doch etwas vorsichtiger argierte. Und man musste dort nicht immer kämpfen, sondern konnte ganz gut auch als Händler, Wirt, Fischer oder Barde sein Spass haben. Allerdings sind die 3D-Projekte UO2 und UOX trotz grosser Ankündigung leider wieder eingestellt worden
So kam bis jetzt nur die erste Version von SWG mit den nicht festen Klassen und Berufsystemen und Städtebau, etc. meinen Wünschen recht nahe, welches ich auch gerne gespielt hatte, bis der grosse Umbau Richtung WoW-Standard kam, danach war es für mich ein MMORPG wie alle anderen.
Earth & Beyond zuvor war ähnlich, wurde aber leider recht früh eingestellt und das vergleichbare EVE ist leider nur etwas für Profis.
DAOC spiele ich heute auch noch, das trotz dem bis heute ungeschlagenen PVP-System auch PvE-Spieler begeistern kann und ich liebe es auch nur mal einfach in meinem kleinen, mit erkämpften Trophäen, Bildern und Möbeln dekorierten Haus zu sitzen, um einfach nur meine Tränke zu craften (oder Loot in Rohstoffe zu vercraften) und nebenbei mit Gildenmitgliedern zu klönen. Leider hat man in DAOC als Casual Gamern im Gegensatz zu den 7/24-Spielern beim RvR auch nur wenig Chancen, da bin ich eher der PvEler.
Im PvE-Bereich machte mir Everquest 2 bis Level 20 recht Spass, danach war man leider immer auf Gruppen angewiesen, so dass ich wieder zu DAOC zurückkehrte. Bei WoW hatte ich in der Beta und auch im ersten Monat gespielt, war aber dann zu sehr angenervt von der Community und Mob/Questitem-Klau (kämpfst am Questitem mit dem danebenstehenden Mob und andere Spieler kommen angerannt und klauen dir diesen dann schnell weg. Und das sehr häufig ! ), das in anderen Spielen die ich vorher kannte, bzw. auch nicht so toleriert wurde von der Community.
Im Moment spiele ich HDRO, welches mir vom PvE-System recht gut gefällt und nette Quests mit schöner Story hat und ich freue mich auch dort schon auf mein neues Haus im Breeland
Und ich habe auch wieder mit WoW angefangen, welches ich aber im Moment nur so nebenbei spiele, auch um zu sehen, ob es mehr Spass macht, als in der Anfangszeit des Spiels. Allerdings verstehe ich bis heute nicht, warum die Messlatte immer an WoW angelegt wird, wobei andere MMORPGs in manchen Teilen schon Jahre vorher besser waren. (Wie zum Beispiel bei einem Artikel zu Vanguard in der Buffed-Sendung, wo gesagt wird das man das UI-Design sich an WoW orientiert hatte, wobei es die Quickbar ja schon beim einige Jahre älteren DAOC zum Beispiel auch schon zu sehen war
!). Und irgendwie haben schon, trotz einiger Patches, mich einige einfache Bugs in WoW ein wenig genervt, wie zum Beispiel , das man der angeschlagene Mob kein Lebenspunkt verliert, er auf der Stelle festklebt, aber dich in 30 m Entfernung mit seinen Schlägen trotzdem trifft !).
Ich denke mal jedes MMORPG hat seine Stärken und Schwächen, allerdings ist WoW noch lange kein Gott
Die älteren MMORPGs waren halt für Neueinsteiger recht schwer gewesen, da muss ich den Fans zustimmen, hat WoW gute Arbeit geleistet und wird nach und nach auch schon von den Konkurennten aufgenommen.