Interview mit Mugrim (Runenpriester)

a) Es gibt wahrscheinlich mehr Spieler, die weniger Ahnung ihrer Klasse haben, als sie ahnen...
b) Es gibt wahrscheinlich mehr Spieler, die glauben Ahnung zu haben, aber lieber die Schnauze halten...
c) Es gibt wahrscheinlich verdammt viele Spieler die lieber so spielen, wie sie wollen, als so wie andere es wollen...
d) Es gibt viel zu viele Spieler die glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und nicht merken, dass sie doch nur Scheisse labern...
e) Es gibt noch viel mehr Spieler, die wissen das sie Scheisse labern, es aber trotzdem machen, weils Spaß macht andere damit auf die Palme zu bringen...
f) Es gibt viel zu wenig Spieler, die aktiv in den Foren unterwegs sind, weil sie einfach lieber spielen und daran Spaß haben...
g) Es gibt kaum Spieler, die sich von anderen Spielern etwas vorschreiben lassen... und das... ist gut so!
 
oh wie ich leute mag, die immer meinen es gibt nur einen sinnvollen weg irgendwie zu spielen. muss man um warhammer spielen zu dürfen erstmal 8 semester die spielmechanik studiert haben ? besteht die abschlussprüfung aus einem test vor dem hohen rat der ultimativen "ich weiß eh alles besser" spieler ? ich stelle fest, jeder der das spiel anders spielt als ich es machen würde, hat direkt erstmal überhaupt seine klasse nicht verstanden und ist sowieso nur mittelmaß. ich gehöre natürlich auch zum hohen rat der alles besser wisser und sehe es als meine pflicht an solch misstände direkt in foren anzuprangern. am meisten spass bereitet es mir aber mitspieler direkt ingame auf ihre fehler hinzuweisen...

es gibt natürlich einen haufen sinnvolle wege. deswegen möchte ich ja gerne die meinung von guten runenpriestern hören zu diesem interview, weil die antworten zT schlecht oder falsch sind. wenn jemand auf der offiziellen WAR seite behauptet der runenpriester ist der flexibelste heiler, dann kann man ja genau so gut sagen, dass der hexenjäger ein guter tank ist.

ich würde so gerne ein paar posts sehen, wo sich runenpriester und zeloten oder auch andere melden um ein paar dinge aus dem interview anzusprechen. es könnte ja auch sein, dass ne nette diskussion über die klassen entsteht und veileicht kommen ein paar nette hinweise, die wirklich was ins spiel bringen oder interessant sind. stattdessen wirft man mir auf sarkastische weise arroganz vor...

im übrigen sage ich meinen teamkameraden tatsächlich gerne wenn mir etwas mangelhaftes auffällt. das beruht auf gegenseitigkeit. so kann man sein gruppenspiel enorm steigern und hat umso mehr spass. ich verurteile jedoch die leute nicht, die das nicht wollen noch mache ich mich lustig über die. es kommt im übrigen meist nur auf den ton an, wie man jemanden kritisiert oder weiterhilft.

ich gebe ein nettes erfundenes beispiel an, damit man besser sieht wo der unterschied zwischen arrogantem geflame und konstruktiver kritik ist:

1.

A) Man ich bin dieses sz 5 mal gestorben. ich komm mir etwas vernachlässigt vor.
B) hmm sry war voll im stress... da war sone HK die es iwie auf mich abgesehn hat.
A) ok ich versuch mich mal drauf zu achten vlt krieg ich n snare auf die, damit du sie etwas kiten kannst. aber komm dafür etwas mehr nach vorne. auf maxrange kann ich nicht reagieren.
B) ok versuchen wir das mal. ich ruf dann wieder wenn ich unter druck komme, damit wir uns etwas zurückziehen können
A) ok

2.

A) ehm ja... nur 3er im dmg meter. klar wenn keine heilung kommt
B) wer vorne rambo spielt statt dem heiler zu helfen ist selber schuld
A) erzähl mir nicht wie ich spielen soll ich hab schon 1 40er und vorher 3 jahre WoW gespielt...
B) hmm hast dich ja grandios entwickelt
A) weisst du was? vergessen wirs ich lass mich doch nicht von einem nap verarschen der meint er sei der überzocker.

wie man sieht haben die spieler unter 1. sich gegenseitig kritisiert und es hat was gebracht. ihr teamspiel beruht auf respekt. auch wenn sie ehrgeizig sind und dem anderen sagen was ihnen nicht passt.

Das gleiche findet auch in foren statt. ich behaupte zB. dass einige aussagen in diesem interview (das auf der offiziellen seite veröffentlich wurde), einige dinge stehen die falsch sind oder meiner meinung nach in die falsche richtung gehen. ich begründe meine aussagen und fordere andere auf um ihre meinung kundzu tun. das hat nichts mit überheblichkeit zu tun noch will ich jemandem irgendetwas vorschreiben.
 
Hab mir das Interview nun auch mal zu Geüte geführt.

Wichtig finde ich, dass er sagt "Der Runenpriester ist für mich der variabelste Heiler im Spiel...".

Was mich eigentlich stört ist, dass er der Meinung ist, er alleine muss als Heiler jeden im Fokus retten können. Das geht nicht, dazu sind die Heiler in WAR ein wenig schwach auf der Brust. Meiner Meinung nach kann man mit vorausschauender Spielweise mehr erreichen als mit übermäßig starken Heilzaubern.

Und seine Fixierung auf Itemboni gefällt mir nicht, wobei er mit den Setboni halb recht hat, es sollten beide verfügbar sein.
Aber sonst gefällt mir eigentlich die relativ geringe Abhängigkeit von Heilung bzw. Schaden von den Attributen gut, so muss ich wenigstens keine Golftasche voll mit Item-Sets rumschleppen, sondern kann über die Taktiken meine Spielweise anpassen.

Im großen und ganzen beschreibt er halt, wie er seinen Runenpriester im Spiel sieht und wie er ihn gerne sehen würde. Große Fehler kann ich so nicht sehen, vielleicht ein wenig Rumgeheule wegen der Diskrepanz von Wunschdenken und Realität
smile.gif


EDIT:
Hab mir nun auch noch mal die Kommentare im Einganspost durchgelesen. Dazu eins: Das der "gute" Heiler ständig seine große Heilung ancasten sollte, finde ich nicht. Hab vorher viel den Heiler in GW gespielt und da wurde die Energie/Mana/AP/was-auch-immer beim Druck auf die Taste abgezogen, nicht erst bei Ende des Casts, da musste man automatisch viel übersichtlicher heilen, um sein besser Mana zu managen. Ist meiner Meinung nach also eher Geschmackssache.
 
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