N
Nevyr
Guest
Die Höhlen des Wehklagens. Hm, darüber gibt es viele unangenehme Erzählungen. Man erzähl sich, das es dort unten von Monstern nur so wimmeln soll. Aber von Schätzen hab ich noch nix gehört. Nur von einem Höhlensystem, das so verwinkelt ist wie ein Allygehirn. Wollen wir doch mal sehen was Grachluk da unten gefunden hat.
Reporter: Sie sind also wirklich da rein gegangen?
Grachluk: Natürlich. Aber hätte ich gewusst was uns dort unten erwartet, wäre ich mit dem Arsch zuhause geblieben.
Reporter: Aha? Was genau haben sie gefunden?
Grachluk: Also wir betraten die Höhlen des Wehklagens und mussten uns erst an Zähne fletschenden Raptoren und blubbernden Brühschleimern vorbei kämpfen. Später trafen wir einen Tauren, der etwas von nem Träumer faselte. Ich glaube der Taure war schon senil oder nur einfach bekloppt. Dann kamen wir an eine Abzweigung. Wir entschieden uns dann für den linken Weg. Der blöde Druide wollte ja gerade ausgehen, aber da war kein Weg.
Reporter: Was hat sie dort erwartet?
Grachluk: Schlangen und Durchgeknallte Druiden. Wir haben uns bis ganz nach oben gekämpft. Bis ganz oben. Höher ging es nicht, nur wieder runter. Und oben fanden wir …
Reporter: Ja? Jaaaaa?
Grachluk: NE SACKGASSE!
Reporter: Oh.
Grachluk: Und die wurde von einem fiesen Druiden bewacht.
Reporter: Der hat eine Sackgasse bewacht?
Grachluk: Jo. Und das nur um andere am weitergehen zu hindern. Tja, wir haben ihn gekillt. Aber trotzdem kamen wir nicht weiter. Also gingen wir wieder runter. Unten angekommen gingen wir den anderen Weg.
Reporter: Also rechts.
Grachluk: Nein! Geradeaus!
Reporter: Sagten sie eben nicht, das dort kein Weg war?
Grachluk: Oh man. Wenn man links geht und dann wieder zurück, geht man doch von uns aus geradeaus und nicht rechts.
Reporter: Achja …hehe … richtig.
Grachluk: Trottel. Also wir gingen geradeaus und fanden dort …
Reporter: Ja? Jaaaa?
Grachluk: EIN LABYRINTH! So viele Abzweigungen hab ich in meinem ganzen beschissenden Leben noch nicht gesehen. Und Viecher waren da, so viele Viecher. VIECHER! Bösartige Blumen, knarrende Wurzel-Elementdingens, blitzeschießende Flatterschlangen und Durchgeknallte Druiden. Wir irrten durch die verwinkelten Tunnel und kämpften und kämpften und kämpften und kämpften, bis wir uns schließlich verlaufen hatten. Der Priester hockte sich auf den Boden und fing an zu weinen an: „Ich will nach Hause.“ Da wusste ich woher der Name die Höhlen des Wehklagens kam. Das Ziel ist es den ahnungslosen Abenteurer in die Höhlen zu locken, um ihn dann dort vergammeln zu lassen. Wir gingen einfach weiter und fanden dann schließlich einen Durchgeknallten Druiden und einen Riesigen Wurzel-Elementdingens. Wir bekämpften sie in der Hoffnung, das einer von den beiden eine Wegbeschreibung dabei hat. Aber leider war davon in den Leichen nix zu finden. Aber ich fand ein neues Schwert und ein neues Schild. Aber die anderen gingen leer aus. Wir wollten uns gerade wieder auf den Weg machen als mir plötzlich einfiel, das wir doch den Ruhestein benutzen könnten um nach Hause zu kommen. Nur der Jäger konnte es nicht machen, da er seinen Ruhestein verloren hat. Mittlerweile höre ich ihn wenn ich wieder mal am Eingang vorbei gehe. Man hört das wehklagen eines verirrten Jägers: „Nach der nächsten Ecke bin draußen. NEEEEIIIIIN! Schon wieder im Kreis gelaufen.“
Reporter: Die arme Sau. Und wie viel Gold haben sie gefunden?
Grachluk: 2 Gold und 50 Silber. Und beim Questgeber bekam ich einen warmen Händedruck und eine Waffe. Aber von Ehre keine Spur. Wir vier zogen noch eine Weile zusammen durchs Brachland und später hörten wir von einem Angriff gegen die Allys in der Kriegshymnen Schlucht. Wir ließen alles stehen und liegen und meldeten uns für die Schlacht.
Das hört sich doch interessant an. Wollen wir doch mal sehen, wie unser Held in der nächsten Folge auf dem Schlachtfeld versagt. Bleiben sie dran und spitzen sie die Ohren. Nächstes Mal geht’s weiter und wird am Ende aufgespießt.
Neues aus unserer Welt – Heute: Abenteuer mit Hindernissen Teil 4
So schnell kann’s gehen. Da erlebt man mal echte Abenteuer und dann gefällt es einen nicht. Findet man endlich Freunde, lässt man einen zurück. Und wenn man denkt es ist vorbei, dann ist man schon bei Teil 4.
Reporter: Sie sind also in den Krieg gezogen.
Grachluk: Nunja, zuerst nicht so ganz. Damals war das alles nicht so einfach wie heute. Damals hieß es noch: „Hey, du da! Du willst kämpfen? Siehst ja nicht grade stark aus. Nungut, zieh eine Nummer und stell dich hinten an!“ Aber bei der Horde gab es damals noch keine Koordination. Eine Warteschlange im eigentlichen Sinne gab es nicht. Alle standen auf einem Knubbel. Also stelle ich mich irgendwo hin. Doch da schrie mich ein Taure an:“ Hey du Noob. Du hast dich vorgedrängelt, aber ich war zuerst da. Ich fordere dich zum Duell heraus!“ Ich habe abgelehnt. Warum sollten wir uns gegenseitig die Fresse polieren? Würde ich das wollen, hätte ich einen Ally angefangen … ähm … wäre ich als Ally geboren worden. Nach vier Stunden Wartezeit war es endlich soweit. Wir zogen in den Krieg. Aber als wir auf dem Schlachtfeld standen ging es nicht so richtig los.
Reporter: Nein? Warum? Hattet ihr eure Waffen vergessen? HÖHÖ!
Grachluk: Waffen hatten wir dabei, du Dödel. Es waren nicht genug Allys da. Früher war man mal froh einen Ally zu finden, aber heut zu tage ist man mal froh keinem Ally über den Weg zu laufen. Nach einer zusätzlichen Wartezeit von zwei Stunden öffneten sich endlich die Tore und wir zückten unsere Waffen und liefen schreiend auf das Schlachtfeld. Doch wir fanden ein …
Reporter: JA? JAAAA?
Grachluk: … leeres Schlachtfeld vor. Zuerst dachten wir die Allys würden noch in ihrem Lager stehen und würden denken: „Aber Hallo. Da ist grade ein Tor aufgegangen. Und nun? Sollen wir raus rennen? Oder bekommen wir Besuch?“ Weit gefehlt, denn die Allys waren auf dem Schlachtfeld. Allerdings hatten sich diese Noobs in den Gebüschen versteckt. Als ich den Ally im Gebüsch sah stürmte ich los. Die Axt oben in der Luft kreisend und das Schild vor meinem Körper. Die Horde dicht hinter mir und das Blut in meinen Adern kochte vor Wut. Als ich den Ally dann Mann gegen Mann gegenüberstand, ließ ich meine Axt niederprasseln und traf denn Ally an der Schulter. Dann täuschte ich links mit dem Schild vor und traf ihn schließlich am Bein. Und dann …
Reporter: War er tot!
Grachluk: Nein. War er nicht. Ich fand mich kurz danach am Boden festgefroren vor und die Klinge eines Schurken traf mich von hinten.
Reporter: Was geschah dann?
Grachluk: Ein Priester heilte mich. Als ich mich endlich wieder bewegen konnte, drehte ich mich blitzschnell um und schlug dem Schurken die Rübe ab!
GM-Düdeldü: Das geht nicht. In World of Warcraft kann man niemandem die Rübe abschlagen. Dann würde es ja Age of Conan heißen!
Grachluk: Klugscheißer! Ich meinte natürlich die Zuckerrübe die der Ally in der Tasche trug. Mann, der war vielleicht verdutzt. Da er abgelenkt war konnte ich den Mage UND den Schurken umhauen.
GM-Düdeldü: Es gibt auch keine Zuckerrüben! Und außerdem kann man keinen Schurken so einfach mir nichts dir nichts umhauen.
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN!
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN!
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!
Grachluk: GRRRRR! *klong*
Blizzard: Hallo wir suchen seit kurzem neue GM´s für unser Team. Wollt ihr mal was bewegen und nur blöd in der Gegend rumstehen? Ja? Dann kommt zu Blizzard!
Grachluk: Tja und dann haben wir gewonnen. Auf ganzer Linie.
Reporter: Und die anderen Allys?
Grachluk: Die sind schreiend getürmt. Als wir Siegreich das Schlachtfeld verlassen hatten wurde uns viel Ehre zu teil und wir wurden gefeiert bis in die Morgenstunden des dritten Tages.
Reporter: Angeber!
Grachluk: Eine Woche später bekam ich Besuch von einem Untoten. Er hatte von meinen großen Taten gehört und wollte mich in eine Gilde einladen, welche „Die Faust von Kalimdor“ hieß.
Na dann wollen wir doch mal sehen, ob unser Held auch wirklich aufgenommen wird. Wird eingereiht und am Ende in den Boden gerammt.
Neues aus unserer Welt – Heute: Abenteuer mit Hindernissen Teil 5
Ok, fassen wir mal zusammen. Ein schlechter Start und ein geheimer Auftrag, der anscheinend doch nicht so geheim war. Das sichere Brachland sicherlich unsicher gemacht und ein herum irrender Jäger, der wahrscheinlich noch immer in den Höhlen des Wehklagens herum irrt. Ein Schlachtfeld voller Allys mit nicht vorhandener Zuckerüben Bewaffnung. Und jetzt noch eine Gilde? Oh bei allem was mir heilig ist, was mag da noch kommen?
Reporter: Und? Wurden sie aufgenommen?
Grachluk: Klar! Waren zwar ein paar verrückte Typen dabei, aber die meisten waren sehr nett. Ich hatte schnell viele Freunde gefunden, mit denen ich Kalimdor ganz schon umgewühlt habe.
Reporter: Umgewühlt?
Grachluk: Nach Questgegenständen!
Reporter: Ahaaaaaaa. Und wie hießen die vielen Freunde wenn man fragen darf?
Grachluk: Bafu und Firedancer.
Reporter: Das sind zwei!
Grachluk: Jep.
Reporter: Und das soll viel sein?
Grachluk: Zwei Freunde die Freundschaftlich freundliche Freunde waren, mit denen ich heute noch befreundet bin. Zumindest mit einem.
Reporter: Also ich habe mehr Freunde. Ich kann sie an meinen drei Fingern abzählen.
Grachluk: Und was ist mit der anderen Hand?
Reporter: Die ist doof. Die kann nicht zählen. Aber warum denken sie, dass zwei Freunde viel sind?
Grachluk: Weil diese Freundschaft soviel wert ist wie eintausend Freunde.
Reporter: Interessant! Und warum sind sie mit dem anderen nicht mehr befreundet? Haben sie den auch in den Höhlen des Wehklagens vergessen?
Grachluk: Neee! Damals hat er gemeint, dass er jetzt in ner besseren Welt wäre. Keine Ahnung was er damit gemeint hat. Vielleicht ist er ins Bermuda Sechseck geplumpst, wo auch immer das liegen mag. *am Kopf kratz* Jaja, diese Gilde war schon was Besonderes. Aber dort war ich eh nicht lange.
Reporter: Warum?
Grachluk: Weil sich sie sich mit ner anderen Gilde zusammengeschlossen haben. Jetzt heißen sie Is Imba. Ich frage mich noch immer, was das zu bedeuten hat.
Reporter: Wo sind sie dann hin gegangen?
Grachluk: In den Ruhestand!
Reporter: Was? Sie haben einfach so aufgehört?
Grachluk: Das Leben als Krieger hat mir noch nie gefallen. Man kann ja nicht einfach das Schwert an den Nagel hängen, sich einen Hammer schnappen und als Paladin rum rennen. Einmal Krieger immer Krieger.
Reporter: Und was machen sie jetzt so?
Grachluk: Abgesehen davon, das ich grade mit ihnen rede? Nix! Ich habe jemanden Platz gemacht, der mehr drauf hat als ich und der auch vom gleichen Schöpfer stammt. Eine äußerst mächtige Person.
Reporter: Erzählen sie mir mehr! Ich will alles wissen.
Grachluk: Seine Feinde erzittern, wenn sie nur seinen Namen hören. Sein Name ist Abraxus. Seines Zeichens Schamane. Wenn sie seine Geschichte hören wollen, dann suchen sie ihn. Denn er hat mehr erlebt als ich.
Reporter: Wo kann ich ihn finden?
Grachluk: Ich hörte, dass er sich in der Scherbenwelt aufhält. Jenseits des Tores. Wenn sie ihn finden, dann haben sie ihn gefunden. So, genug gefaselt. Ich geh wieder in die Versenkung, da wo ich hingehöre.
Ich bin mal gespannt wie dieser Abraxus aussieht. Ich werde ihn suchen und ihm seine Geschichte entlocken. Und wenn er sich weigert, dann schreib ich ein Ticket.
2.Handel: [Reporter]Kann mir jemand sagen, wo ich die Scherbenwelt finde?
2 Handel: [Paxxsas]Im Altglascontainer? oO
2 Handel: [Pullermann]looooooool
2 Handel: [Aneska]Das ist der Handelschannel. Spamt wo anders rum!
Reporter: Sie sind also wirklich da rein gegangen?
Grachluk: Natürlich. Aber hätte ich gewusst was uns dort unten erwartet, wäre ich mit dem Arsch zuhause geblieben.
Reporter: Aha? Was genau haben sie gefunden?
Grachluk: Also wir betraten die Höhlen des Wehklagens und mussten uns erst an Zähne fletschenden Raptoren und blubbernden Brühschleimern vorbei kämpfen. Später trafen wir einen Tauren, der etwas von nem Träumer faselte. Ich glaube der Taure war schon senil oder nur einfach bekloppt. Dann kamen wir an eine Abzweigung. Wir entschieden uns dann für den linken Weg. Der blöde Druide wollte ja gerade ausgehen, aber da war kein Weg.
Reporter: Was hat sie dort erwartet?
Grachluk: Schlangen und Durchgeknallte Druiden. Wir haben uns bis ganz nach oben gekämpft. Bis ganz oben. Höher ging es nicht, nur wieder runter. Und oben fanden wir …
Reporter: Ja? Jaaaaa?
Grachluk: NE SACKGASSE!
Reporter: Oh.
Grachluk: Und die wurde von einem fiesen Druiden bewacht.
Reporter: Der hat eine Sackgasse bewacht?
Grachluk: Jo. Und das nur um andere am weitergehen zu hindern. Tja, wir haben ihn gekillt. Aber trotzdem kamen wir nicht weiter. Also gingen wir wieder runter. Unten angekommen gingen wir den anderen Weg.
Reporter: Also rechts.
Grachluk: Nein! Geradeaus!
Reporter: Sagten sie eben nicht, das dort kein Weg war?
Grachluk: Oh man. Wenn man links geht und dann wieder zurück, geht man doch von uns aus geradeaus und nicht rechts.
Reporter: Achja …hehe … richtig.
Grachluk: Trottel. Also wir gingen geradeaus und fanden dort …
Reporter: Ja? Jaaaa?
Grachluk: EIN LABYRINTH! So viele Abzweigungen hab ich in meinem ganzen beschissenden Leben noch nicht gesehen. Und Viecher waren da, so viele Viecher. VIECHER! Bösartige Blumen, knarrende Wurzel-Elementdingens, blitzeschießende Flatterschlangen und Durchgeknallte Druiden. Wir irrten durch die verwinkelten Tunnel und kämpften und kämpften und kämpften und kämpften, bis wir uns schließlich verlaufen hatten. Der Priester hockte sich auf den Boden und fing an zu weinen an: „Ich will nach Hause.“ Da wusste ich woher der Name die Höhlen des Wehklagens kam. Das Ziel ist es den ahnungslosen Abenteurer in die Höhlen zu locken, um ihn dann dort vergammeln zu lassen. Wir gingen einfach weiter und fanden dann schließlich einen Durchgeknallten Druiden und einen Riesigen Wurzel-Elementdingens. Wir bekämpften sie in der Hoffnung, das einer von den beiden eine Wegbeschreibung dabei hat. Aber leider war davon in den Leichen nix zu finden. Aber ich fand ein neues Schwert und ein neues Schild. Aber die anderen gingen leer aus. Wir wollten uns gerade wieder auf den Weg machen als mir plötzlich einfiel, das wir doch den Ruhestein benutzen könnten um nach Hause zu kommen. Nur der Jäger konnte es nicht machen, da er seinen Ruhestein verloren hat. Mittlerweile höre ich ihn wenn ich wieder mal am Eingang vorbei gehe. Man hört das wehklagen eines verirrten Jägers: „Nach der nächsten Ecke bin draußen. NEEEEIIIIIN! Schon wieder im Kreis gelaufen.“
Reporter: Die arme Sau. Und wie viel Gold haben sie gefunden?
Grachluk: 2 Gold und 50 Silber. Und beim Questgeber bekam ich einen warmen Händedruck und eine Waffe. Aber von Ehre keine Spur. Wir vier zogen noch eine Weile zusammen durchs Brachland und später hörten wir von einem Angriff gegen die Allys in der Kriegshymnen Schlucht. Wir ließen alles stehen und liegen und meldeten uns für die Schlacht.
Das hört sich doch interessant an. Wollen wir doch mal sehen, wie unser Held in der nächsten Folge auf dem Schlachtfeld versagt. Bleiben sie dran und spitzen sie die Ohren. Nächstes Mal geht’s weiter und wird am Ende aufgespießt.
Neues aus unserer Welt – Heute: Abenteuer mit Hindernissen Teil 4
So schnell kann’s gehen. Da erlebt man mal echte Abenteuer und dann gefällt es einen nicht. Findet man endlich Freunde, lässt man einen zurück. Und wenn man denkt es ist vorbei, dann ist man schon bei Teil 4.
Reporter: Sie sind also in den Krieg gezogen.
Grachluk: Nunja, zuerst nicht so ganz. Damals war das alles nicht so einfach wie heute. Damals hieß es noch: „Hey, du da! Du willst kämpfen? Siehst ja nicht grade stark aus. Nungut, zieh eine Nummer und stell dich hinten an!“ Aber bei der Horde gab es damals noch keine Koordination. Eine Warteschlange im eigentlichen Sinne gab es nicht. Alle standen auf einem Knubbel. Also stelle ich mich irgendwo hin. Doch da schrie mich ein Taure an:“ Hey du Noob. Du hast dich vorgedrängelt, aber ich war zuerst da. Ich fordere dich zum Duell heraus!“ Ich habe abgelehnt. Warum sollten wir uns gegenseitig die Fresse polieren? Würde ich das wollen, hätte ich einen Ally angefangen … ähm … wäre ich als Ally geboren worden. Nach vier Stunden Wartezeit war es endlich soweit. Wir zogen in den Krieg. Aber als wir auf dem Schlachtfeld standen ging es nicht so richtig los.
Reporter: Nein? Warum? Hattet ihr eure Waffen vergessen? HÖHÖ!
Grachluk: Waffen hatten wir dabei, du Dödel. Es waren nicht genug Allys da. Früher war man mal froh einen Ally zu finden, aber heut zu tage ist man mal froh keinem Ally über den Weg zu laufen. Nach einer zusätzlichen Wartezeit von zwei Stunden öffneten sich endlich die Tore und wir zückten unsere Waffen und liefen schreiend auf das Schlachtfeld. Doch wir fanden ein …
Reporter: JA? JAAAA?
Grachluk: … leeres Schlachtfeld vor. Zuerst dachten wir die Allys würden noch in ihrem Lager stehen und würden denken: „Aber Hallo. Da ist grade ein Tor aufgegangen. Und nun? Sollen wir raus rennen? Oder bekommen wir Besuch?“ Weit gefehlt, denn die Allys waren auf dem Schlachtfeld. Allerdings hatten sich diese Noobs in den Gebüschen versteckt. Als ich den Ally im Gebüsch sah stürmte ich los. Die Axt oben in der Luft kreisend und das Schild vor meinem Körper. Die Horde dicht hinter mir und das Blut in meinen Adern kochte vor Wut. Als ich den Ally dann Mann gegen Mann gegenüberstand, ließ ich meine Axt niederprasseln und traf denn Ally an der Schulter. Dann täuschte ich links mit dem Schild vor und traf ihn schließlich am Bein. Und dann …
Reporter: War er tot!
Grachluk: Nein. War er nicht. Ich fand mich kurz danach am Boden festgefroren vor und die Klinge eines Schurken traf mich von hinten.
Reporter: Was geschah dann?
Grachluk: Ein Priester heilte mich. Als ich mich endlich wieder bewegen konnte, drehte ich mich blitzschnell um und schlug dem Schurken die Rübe ab!
GM-Düdeldü: Das geht nicht. In World of Warcraft kann man niemandem die Rübe abschlagen. Dann würde es ja Age of Conan heißen!
Grachluk: Klugscheißer! Ich meinte natürlich die Zuckerrübe die der Ally in der Tasche trug. Mann, der war vielleicht verdutzt. Da er abgelenkt war konnte ich den Mage UND den Schurken umhauen.
GM-Düdeldü: Es gibt auch keine Zuckerrüben! Und außerdem kann man keinen Schurken so einfach mir nichts dir nichts umhauen.
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN!
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN!
Grachluk: DOCH!
GM-Düdeldü: NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!
Grachluk: GRRRRR! *klong*
Blizzard: Hallo wir suchen seit kurzem neue GM´s für unser Team. Wollt ihr mal was bewegen und nur blöd in der Gegend rumstehen? Ja? Dann kommt zu Blizzard!
Grachluk: Tja und dann haben wir gewonnen. Auf ganzer Linie.
Reporter: Und die anderen Allys?
Grachluk: Die sind schreiend getürmt. Als wir Siegreich das Schlachtfeld verlassen hatten wurde uns viel Ehre zu teil und wir wurden gefeiert bis in die Morgenstunden des dritten Tages.
Reporter: Angeber!
Grachluk: Eine Woche später bekam ich Besuch von einem Untoten. Er hatte von meinen großen Taten gehört und wollte mich in eine Gilde einladen, welche „Die Faust von Kalimdor“ hieß.
Na dann wollen wir doch mal sehen, ob unser Held auch wirklich aufgenommen wird. Wird eingereiht und am Ende in den Boden gerammt.
Neues aus unserer Welt – Heute: Abenteuer mit Hindernissen Teil 5
Ok, fassen wir mal zusammen. Ein schlechter Start und ein geheimer Auftrag, der anscheinend doch nicht so geheim war. Das sichere Brachland sicherlich unsicher gemacht und ein herum irrender Jäger, der wahrscheinlich noch immer in den Höhlen des Wehklagens herum irrt. Ein Schlachtfeld voller Allys mit nicht vorhandener Zuckerüben Bewaffnung. Und jetzt noch eine Gilde? Oh bei allem was mir heilig ist, was mag da noch kommen?
Reporter: Und? Wurden sie aufgenommen?
Grachluk: Klar! Waren zwar ein paar verrückte Typen dabei, aber die meisten waren sehr nett. Ich hatte schnell viele Freunde gefunden, mit denen ich Kalimdor ganz schon umgewühlt habe.
Reporter: Umgewühlt?
Grachluk: Nach Questgegenständen!
Reporter: Ahaaaaaaa. Und wie hießen die vielen Freunde wenn man fragen darf?
Grachluk: Bafu und Firedancer.
Reporter: Das sind zwei!
Grachluk: Jep.
Reporter: Und das soll viel sein?
Grachluk: Zwei Freunde die Freundschaftlich freundliche Freunde waren, mit denen ich heute noch befreundet bin. Zumindest mit einem.
Reporter: Also ich habe mehr Freunde. Ich kann sie an meinen drei Fingern abzählen.
Grachluk: Und was ist mit der anderen Hand?
Reporter: Die ist doof. Die kann nicht zählen. Aber warum denken sie, dass zwei Freunde viel sind?
Grachluk: Weil diese Freundschaft soviel wert ist wie eintausend Freunde.
Reporter: Interessant! Und warum sind sie mit dem anderen nicht mehr befreundet? Haben sie den auch in den Höhlen des Wehklagens vergessen?
Grachluk: Neee! Damals hat er gemeint, dass er jetzt in ner besseren Welt wäre. Keine Ahnung was er damit gemeint hat. Vielleicht ist er ins Bermuda Sechseck geplumpst, wo auch immer das liegen mag. *am Kopf kratz* Jaja, diese Gilde war schon was Besonderes. Aber dort war ich eh nicht lange.
Reporter: Warum?
Grachluk: Weil sich sie sich mit ner anderen Gilde zusammengeschlossen haben. Jetzt heißen sie Is Imba. Ich frage mich noch immer, was das zu bedeuten hat.
Reporter: Wo sind sie dann hin gegangen?
Grachluk: In den Ruhestand!
Reporter: Was? Sie haben einfach so aufgehört?
Grachluk: Das Leben als Krieger hat mir noch nie gefallen. Man kann ja nicht einfach das Schwert an den Nagel hängen, sich einen Hammer schnappen und als Paladin rum rennen. Einmal Krieger immer Krieger.
Reporter: Und was machen sie jetzt so?
Grachluk: Abgesehen davon, das ich grade mit ihnen rede? Nix! Ich habe jemanden Platz gemacht, der mehr drauf hat als ich und der auch vom gleichen Schöpfer stammt. Eine äußerst mächtige Person.
Reporter: Erzählen sie mir mehr! Ich will alles wissen.
Grachluk: Seine Feinde erzittern, wenn sie nur seinen Namen hören. Sein Name ist Abraxus. Seines Zeichens Schamane. Wenn sie seine Geschichte hören wollen, dann suchen sie ihn. Denn er hat mehr erlebt als ich.
Reporter: Wo kann ich ihn finden?
Grachluk: Ich hörte, dass er sich in der Scherbenwelt aufhält. Jenseits des Tores. Wenn sie ihn finden, dann haben sie ihn gefunden. So, genug gefaselt. Ich geh wieder in die Versenkung, da wo ich hingehöre.
Ich bin mal gespannt wie dieser Abraxus aussieht. Ich werde ihn suchen und ihm seine Geschichte entlocken. Und wenn er sich weigert, dann schreib ich ein Ticket.
2.Handel: [Reporter]Kann mir jemand sagen, wo ich die Scherbenwelt finde?
2 Handel: [Paxxsas]Im Altglascontainer? oO
2 Handel: [Pullermann]looooooool
2 Handel: [Aneska]Das ist der Handelschannel. Spamt wo anders rum!