Was macht ein Gutes MMO aus?

naja
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ein bisschen wärs schon toll
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Obwaohl nen abgespeckter Client oder eine Seite vom hersteller wäre zumindest fürn Handel schon möglich, abgesicherte Seite brauchst ehh für die Accountverwaltung und den Datenstrom vom richtigen Client kennst ja selber auch. Rein aus der Sicherheitswarte gänge das, einzige was der Spieler jeweils vom auslosgen machen müßte ist sich dahin zu bewegen von wo aus er handeln kann bzw. der Bereich indem er handeln kann müßte geprüft werden.
 
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wie man das dann realisiert is ja dann erst zu evaluieren
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Die Verwaltung des eigenen Ladens im eignen Haus / bzw. der eigenen Raumbasis wär schon nicht schlecht. 
Dann noch ne App dazu und juhuu
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Also von UO habe ich viel gehört aber nichts groß verfolgt um erlich zu sein. Aber ich glaube wenn es komplex war das es zu den Besten gehört.
Ein MMO solle schon von der Community gestaltet werden können. Man spielt ja schließlich nicht umsonst mit Tausenden anderen. Kann sein das da nur ein Wunschdenken bleibt. Das das wäre eben das spiel für mich.
Man kann jetzt schon fast bei jeden Spiel Elemente nehmen die dazu führen würden damit so ein spiel erschaffen wird.

Ok das spricht sehr viel für RP.
 
Also von UO habe ich viel gehört aber nichts groß verfolgt um erlich zu sein. Aber ich glaube wenn es komplex war das es zu den Besten gehört.
Naja, als ich Neverwinter Nights 1/2 und Ultima Online aufzählte, meinte ich die RP-Projekte bzw Freeshards (ist in beiden Spielen legal), die sich auf RP konzentrieren.

Ultima Online als MMO (also auf den offiziellen Servern) war im Kern erstmal nicht sooviel anders als andere MMOs auch. Was wirklich merkbar anders war:

-> Mächtige Items kamen eher ausm Craften als durch Dungeonraids
-> Crafting war wichtiger
-> Du konntest eigene Häuser wirklich in der Landschaft platzieren, statt sie in irgendwelchen kryptisch erreichbaren Instanzen zu verstecken (dafür sahen manche Gegenden auch regelrecht zugepflastert aus^^)
-> Die Community war schlichtweg viel fantasy-affiner, belesener, gebildeter. Das ist kein Verriss der heutigen Generation, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass mich damals der Spaß noch 200 DM Telefonkosten (100 Euro^^) pro Monat kostete, zusätzlich zur Gebühr. Das war also schonmal knallharte soziale Selektion^^. Wirkliche Flatrates kamen erst später auf. Oder man wohnte im Studiwohnheim oder hatte sonst irgendwie Zugang zu Internet, was also bedeutete die Spieler waren zu 70% Studenten oder Absolventen. Auch das schlicht knallharte Selektion.
-> Daher kam es einfach zu vielen stimmungsvollen Szenen, die man heute trotz all der Grafikpracht nicht mehr hat. Oder viel zu selten hat. Auch RP war kein Hobby von ein paar Idioten(^^), sondern schlicht in irgendeiner Form der vorherrschende Spielstil, auch wenn das nicht RP nach reinem Verständis war.

Die FReeshards, im beiden genannten Spielen, funktionieren aber nach anderen, weiteren Gesichtspunkten:
-> Die Spielwelt ist durch die Community formbar bzw die (freiwillige) Spielleitung. Das heißt man kann sie verändern. Deine Gaunerband plant, den Laden von XYZ zu sprengen? Fein .. tu es!
-> Alle Spieler sind gezwungen (oder angehalten, aber in der Regel echt gezwungen), sich gemäß RP-Richtlinien zu verhalten. Ja, das beschränkt mal die persönliche Freiheit. Ja, das hat eine Tendenz zur Überreglementierung. Ja, man wird schief angeguckt, wenn man lok schreibt.^^ Aber das Mehr an Athmo gleicht das deutlich auf. Es ist kaum möglich, eine Fantasywelt mit Leben zu füllen, wenn sich 80% der Spieler IG so hirnlos verhalten, wie einen die Spiele ja förmlich darum anbetteln, sie zu spielen. Also überall rumrennen, nur zum nächsten Questgeber, einmal anklicken, weiterrennen, so kommt keine Stimmung auf.^^
-> Und das setzt Arbeit voraus. Arbeit ist anstrengend. Und ja, es ist geistig viel anstrengener, in so einer Welt zu spielen, weil die paar Enginewerte nicht schon alles sind, sondern maximal ein Startpunkt.^^
-> Und ja, man verzichtet auf 10.000 Mitspieler, man verzichtet auf die neueste Grafik, man verzichtet auf Lagfreiheit. Es ist technisch ein Sprung in die Steinzeit (bei UO noch viel mehr als bei NWN 2, was ich auch bevorzuge), aber es ist eben ein Gewinn an Athmo - und ein Verzicht an Axtion. Es ist wie Film versus Buch.^^

Ein MMO solle schon von der Community gestaltet werden können. Man spielt ja schließlich nicht umsonst mit Tausenden anderen. Kann sein das da nur ein Wunschdenken bleibt. Das das wäre eben das spiel für mich.
Man kann jetzt schon fast bei jeden Spiel Elemente nehmen die dazu führen würden damit so ein spiel erschaffen wird.
Ein MMO kann das nicht. Ist kein Vergleich. Nimm allein die Betreungsrelation. Bei uns ist zB jeder vierte Spieler ein Spielleiter. Fordere eine ähnliche Quote mal in einem MMO .... gerne, wenn Du 2000 Euro im Monat zahlen willst.^^

Außerdem braucht es unter den Spielern ein gewisses Vertrauen und auch eine Erwachsenheit, die, tut mir leid, 80% der MMO-Communities (egal, in welchem Spiel) eben nicht haben.

Für MMOs ist das, was Du ansprichst, also wirklich Wunschdenken. MMOs sind einfach nur Plattformen, auf denen 10.000 Spieler ein - nach Singleplayer-Maßstäben - ziemlich schlechtes RPG spielen, wo dann die Tatsache, dass sie es zusammen spielen, einen gewissen Zusatzreiz hat. Man KANN tatsächlich in kleinen Gruppen mehr aus dem Spiel herausholen. Aber genau dann erreicht man den Punkt, an dem man erkennt "Eigentlich spiele ich nicht mit 10.000 anderen, sondern mit 30 anderen wirklich, der Rest sind Statisten - und zwar dämlich hopsende Statisten, da wären NSCs mit Tagesabläufen schon besser) ... der einzige Vorteil ist, dass man unter den 10.000 recht leicht vielleicht seine persönlichen 30 findet. In den kleineren Spielen, für die ich deutlich ne Lanze breche, musst Du halt mit den 50 Leuten auskommen, die das spielen .. Du hast keine 10.000, wo Du Dir Deine 50 aussuchst, aber zum Teil auch gerade deswegen entwickelt sich da viel mehr, denn .... Dein 50-Mann-Umfeld in einem MMO ist irgendwie verbandelt, zB sind alle in einer Gilde .... das 50 Mann-Umfeld in einem kleineren Spiel aber wird Dir Feinde geben und Freunde, Konkurrenten und Gefährten, Geliebte und Gehasste .... das ist weitaus mehr Bandbreite.

Du hast vielleicht Recht, dass MMOs so sein sollten .. aber da sehe ich gar keinen Weg, wie es je dazu kommen könnte. Da suchst Du für das, was Du beschreibst, echt im falschen Genre. Falls Du interessiert bist, helf ich Dir gerne per PM weiter. Im Ernst: So schwer ist das alles gar nicht, und sogar frei von monatlichen Gebühren.^^

Noch ein Wort zu EVE: EVE ist ein bisserl anders. Wir haben da einerseits eine Raumfahrtsimulation mit Gefechten etc, bis hin zu Massenschlachten. Ja, das ist wirklich ganz nett. Und man kann handeln, Konzerne gründen, etc ... es wirkt alles verdammt komplex. Aber im Kern .. so als Raumfahrer ... bist Du auch nur ein ganz kleines Rad im großen Getriebe und .... nein, so aus einer Storysicht gesehen ist es nicht gerade komplex. In anderer Hinsicht ist es das wieder. Schwierig einzuordnen, aber mich fesselt das keine 3 Minuten. Vielleicht weil ich doch nur funltioniere ... ich forme nix, ich hab nicht jeden Tag meinen Spaß .. außer ich fasel da mit Kollegen, wobei ich dann ja kein Raumkapitän bin, sondern einfach nur der Ich, der ich sonst auch bin. Also Rollenspiel ist es nicht. Nicht wirklich.
 
-> Die Community war schlichtweg viel fantasy-affiner, belesener, gebildeter. Das ist kein Verriss der heutigen Generation, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass mich damals der Spaß noch 200 DM Telefonkosten (100 Euro^^) pro Monat kostete, zusätzlich zur Gebühr. Das war also schonmal knallharte soziale Selektion^^. Wirkliche Flatrates kamen erst später auf. Oder man wohnte im Studiwohnheim oder hatte sonst irgendwie Zugang zu Internet, was also bedeutete die Spieler waren zu 70% Studenten oder Absolventen. Auch das schlicht knallharte Selektion.

RL Geld und IQ stehen in keinerlei Relation zueinander, soziale Kompetenzen eher umgekehrt proportional aber wer recht viel Geld für ein Onlinespiel ausgibt, der gibt normal das für ne schöne Zeit aus und nicht um zu nerven. Du hast also recht das es einen Zusammenhang mit den Kosten gibt aber Deine Rückschlüsse sind...ähmm... sagte ich nicht was von magelnder sozialer Kompetenz?


Noch ein Wort zu EVE: EVE ist ein bisserl anders. Wir haben da einerseits eine Raumfahrtsimulation mit Gefechten etc, bis hin zu Massenschlachten. Ja, das ist wirklich ganz nett. Und man kann handeln, Konzerne gründen, etc ... es wirkt alles verdammt komplex. Aber im Kern .. so als Raumfahrer ... bist Du auch nur ein ganz kleines Rad im großen Getriebe und .... nein, so aus einer Storysicht gesehen ist es nicht gerade komplex. In anderer Hinsicht ist es das wieder. Schwierig einzuordnen, aber mich fesselt das keine 3 Minuten. Vielleicht weil ich doch nur funltioniere ... ich forme nix, ich hab nicht jeden Tag meinen Spaß .. außer ich fasel da mit Kollegen, wobei ich dann ja kein Raumkapitän bin, sondern einfach nur der Ich, der ich sonst auch bin. Also Rollenspiel ist es nicht. Nicht wirklich.

EVE is das was Du drauß machst, wer will kann als ganz kleine Drone immer mitfliegen - wer Einfluß haben will der kann auch das ereichen und hier spielen Gespräche und Verhandlungen die ganz große Rolle :-). Und das dies kein RP ist erzähl mal CVA oder UK^^
 
RP ist das, was du draus machst.

RP findet durch Kommunikation statt




RP findet nicht durch ein Medium statt, und es drückt sich nicht durch dümmliche Sprüche ala "oh, holde maid, was tuet ihr, zur späten stund?" oder durch "gehen" aus.




RP ist "den Charakter so zu spielen, wie es die Umgebung vorgibt, und wie es für den Charakter normal ist" - Weltraumkapitäne werden also anders reden als Paladine. Mittelalter Schurken anders als Endzeitkrieger...




Ob mans in der kleinen pnp runde, in nem spiel oder im IRC macht is unerheblich.

Viele verwechseln halt "da steht RP drauf" mit "da is RP drin"
 
RL Geld und IQ stehen in keinerlei Relation zueinander, soziale Kompetenzen eher umgekehrt proportional aber wer recht viel Geld für ein Onlinespiel ausgibt, der gibt normal das für ne schöne Zeit aus und nicht um zu nerven. Du hast also recht das es einen Zusammenhang mit den Kosten gibt aber Deine Rückschlüsse sind...ähmm... sagte ich nicht was von magelnder sozialer Kompetenz?
Sorry, aber was Du tust ist Formelsätze absondern. Und das meine ich nicht böse. Natürlich ist nicht automatisch belesener oder intelligenter, wer einen höheren Bildungsabschluss zB hat, aber es ist doch so, dass der Anteil der Belesenen und Intelligenten höher ist, desto höher auch das formale Bildungsniveau im Schnitt ist. Alles andere ist Augenwischerei.

Ich bin nun wirklich der Letzte, der, weil zB jemand arm ist (Dein Beispiel) gleich seine Intelligenz bezweifeln würde. Dein erster Satz ist politisch korrekt, soziologisch natürlich nicht.^^

EVE is das was Du drauß machst, wer will kann als ganz kleine Drone immer mitfliegen - wer Einfluß haben will der kann auch das ereichen und hier spielen Gespräche und Verhandlungen die ganz große Rolle :-). Und das dies kein RP ist erzähl mal CVA oder UK^^
Hmm, Du tust Dir generell etwas schwer mit Tendenzaussagen, kann das sein? Solche Aussagen sagen NIE etwas über das Individuum aus. Aussagen, die bei einer Menschenmenge irgendwas bezüglich dem Einzelnen behaupten, sind eh Quatsch, aber in der Tendenz muss man dennoch Aussagen treffen können.

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Phash ... Im Kern ist es das selbe. Du versuchst, in den Tendenzaussagen etwas Absolutes zu lesen und siehst im Gegenbeweis (der einfach ist) dann ein Argument gegen die Tendenzaussage. Das ist schlicht systematisch unsauber.

Ich kann jetzt in den Beate-Uhse-Beratungschannel gehen und dort RP betreiben. Die prinzipielle Eignung dieses Channels bzw die RP-Affinität dieses Channels änder ich dadurch nicht wirklich.
 
Sorry, aber was Du tust ist Formelsätze absondern. Und das meine ich nicht böse. Natürlich ist nicht automatisch belesener oder intelligenter, wer einen höheren Bildungsabschluss zB hat, aber es ist doch so, dass der Anteil der Belesenen und Intelligenten höher ist, desto höher auch das formale Bildungsniveau im Schnitt ist. Alles andere ist Augenwischerei.

Ich bin nun wirklich der Letzte, der, weil zB jemand arm ist (Dein Beispiel) gleich seine Intelligenz bezweifeln würde. Dein erster Satz ist politisch korrekt, soziologisch natürlich nicht.^^

Bildungsgrad und Finanzen stehen übrigens auch nichtmehr wirklich in einem Verhältnis zueinander - hier ists halt noch nicht das man ne Sporthalle oder so sponsert und die Junge dann... nicht? Wenn Du Dir das genau anschauen willst dann werf mal einen Blick in Browsergames, wenn man das anschaut könnte man glatt auf die Idee kommen das es einen Transfer von gehirnzellen zu Euro gibt, was dem geistigen Niveau wohl abträglich sein dürfte.
 
Bildungsgrad und Finanzen stehen übrigens auch nichtmehr wirklich in einem Verhältnis zueinander dürfte.
Ich glaube Du liest das relativ verquer. Bildungsgrad und Finanten stehen in einem glasklaren statistischen Zusammenhang. Wenn Du das recht bezweifeln willst, dann bitte auch anhand einer Statistik. Wie gesagt, sowas sagt doch null über den Einzelfall an. Es gibt sicherlich gebildete Leute, die den Hauptschulabschluss verpassten. Und es gibt absolute volldeppen, die es bis zum Doktortitel bringen.

hier ists halt noch nicht das man ne Sporthalle oder so sponsert und die Junge dann... nicht?
Sorry, das verstehe ich gerade null.

Wenn Du Dir das genau anschauen willst dann werf mal einen Blick in Browsergames, wenn man das anschaut könnte man glatt auf die Idee kommen das es einen Transfer von gehirnzellen zu Euro gibt, was dem geistigen Niveau wohl abträglich sein
Und das auch nicht wo wirklich. Was hat das mit Browsern zu tun?

Ich erkläre es nochmal:

In UO
-> Die Kosten waren hoch, viel höher als heute, daher musste man entweder
---> mehr Geld zur Verfügung haben (= mehr Einkommen = im Schnitt höhere Bildung, höheres Alter)
---> extremes Interesse an dem Spiel haben, um soviel zu zahlen (= im Schnitt fantasy-affiner, ernsthaftes Engagement statt "durchspielen")
---> Irgendwie kostenlos an Internetverbindung kommen, was zumeist nur Studenten möglich war (= im Schnitt höhere Bildung, sogar Alter, belesener als der Schnitt, fantasy-affiner als der Schnitt)

Das sind eigentlich recht glasklare statistische Zusammenhänge. Ehrlich gesagt kaum von Tisch zu wischen.
 
zu UO Zeiten brauchte man aber auch schon fast ein Informatikstudium um mit dem dämlichem 14.4k Modem ins Internet zu kommen...

ich musste damals noch so mist im dfü manager einstellen, dass ich fast wahnsinnig wurde
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mit dem 33.6er Modem war dann der Spuk vorbei
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damals hiess es auch noch Plug'n'Pray ... Windows 98 - NICHT SE... löl... das war n Spaß... hatte dann sogar nen linux router mit modem... 3 Wochen hab ich rumkonfiguriert, an den IP Chains der Firewall... und nix von Routing verstanden
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heute fährste den Rechner hoch, legst die Spielcd ein, klickst auf starten und bist online...
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Die Klientel hat sich daher auch vom "Nerd" zum "Casual" verändert. Wieviele Kids (bis teils 25) ich auf LANs treffe, die keinen Plan von ihrem PC haben.. aber hauptsache in nem Shooter oder WoW roxxorn
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da war / ist UO schon anders... das erwartet mehr vom Spieler...
 
zu UO Zeiten brauchte man aber auch schon fast ein Informatikstudium um mit dem dämlichem 14.4k Modem ins Internet zu kommen...
Auch das selektiert natürlich.

Alles in allem mehr als genügend Gründe, wieso die Community späteren überlegen war. ;-)

Ich denke .. UO exakt kopiert, nur optisch und so aufgematzt .. das würde auch nicht klappen, denn an der Mechanik lag es nicht wirklich, auch wenn es da einige pfiffige Ideen gab.
 
mir ist gestern nochwas eingefallen, was ein MMO gut macht:




Identifikations- und Individualisierungsmöglichkeiten.

Viele wollen ihren Char so einzigartig wie möglich machen, um ein klein wenig aus der Masse herauszustechen, dabei wollen sie aber nicht den Kontakt zur Masse verlieren.

Man will kein Sonderling sein, sondern einfach etwas besonderes unter gleichen.




Und das ist, was WoW so erfolgreich macht: Jeder ist irgendwie gleich - mit kleinen Nuancen. Jeder hat die Chance seinen gleichen Char ein wenig aufzupusten und individuell zu mache. Läuft dabei aber nicht Gefahr zu freakig zu werden.

So kann man in der Masse etwas einzigartiges sein, was man dann doch wieder nicht ist. 
WoW gibt einem Spieler hier genau die richtige Mischung an Möglichkeiten. Und das bindet einfach langfristig
 
mir ist gestern nochwas eingefallen, was ein MMO gut macht:

Identifikations- und Individualisierungsmöglichkeiten.
[...]
WoW gibt einem Spieler hier genau die richtige Mischung an Möglichkeiten. Und das bindet einfach langfristig

Gerade WoW würde ich hier für das falsche Beispiel halten. Die angebotenen Möglichkeiten sind doch gerade dort sehr stark eingeschränkt.

Fangen wir ganz vorne an, bei der Charaktererstellung: Die Auswahlmöglichkeiten in Bezug auf Charakteraussehen lassen IMO doch arg zu wünschen übrig. Anpassung von Größe und Statur des Charakters? Fehlanzeige. Von der individuellen Gestaltung der Gesichtszüge ganz zu schweigen. Klar würden das nicht alle Spieler benutzen, aber es anzubieten wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung (und ein Argument mehr, den Helm auszublenden).

Was die Ausrüstung angeht, so hat man während der Leveling-Phase noch ziemlich breite Auswahl, aber spätestens mit dem Einstieg ins Endgame wird man in die Richtung der T- und PvP-Sets gedrängt. Alles andere bedeutet eine bewusste Limitierung des eigenen Charakters, was in einem Spiel in dem grobe 90% des Contents Statabhängiger Kampf sind, reichlich sinnfrei ist.

Titel, Mounts und anderer Krimskrams sind zwar durchaus schick anzusehen, aber dann doch nicht in der Vielfalt verfügbar, die man (oder zumindest ich) sich wünschen würde. Interessant ist in der Hinsicht auch, dass sich der Mangel an wirklich interessanten und klangvollen Titeln darin iederschlägt, dass scheinbar einige Spieler die Gildennamensanzeige für eigene "Titel" missbrauchen.
 
Gerade WoW würde ich hier für das falsche Beispiel halten. Die angebotenen Möglichkeiten sind doch gerade dort sehr stark eingeschränkt.

Fangen wir ganz vorne an, bei der Charaktererstellung: Die Auswahlmöglichkeiten in Bezug auf Charakteraussehen lassen IMO doch arg zu wünschen übrig. Anpassung von Größe und Statur des Charakters? Fehlanzeige. Von der individuellen Gestaltung der Gesichtszüge ganz zu schweigen. Klar würden das nicht alle Spieler benutzen, aber es anzubieten wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung (und ein Argument mehr, den Helm auszublenden).

Was die Ausrüstung angeht, so hat man während der Leveling-Phase noch ziemlich breite Auswahl, aber spätestens mit dem Einstieg ins Endgame wird man in die Richtung der T- und PvP-Sets gedrängt. Alles andere bedeutet eine bewusste Limitierung des eigenen Charakters, was in einem Spiel in dem grobe 90% des Contents Statabhängiger Kampf sind, reichlich sinnfrei ist.

Titel, Mounts und anderer Krimskrams sind zwar durchaus schick anzusehen, aber dann doch nicht in der Vielfalt verfügbar, die man (oder zumindest ich) sich wünschen würde. Interessant ist in der Hinsicht auch, dass sich der Mangel an wirklich interessanten und klangvollen Titeln darin iederschlägt, dass scheinbar einige Spieler die Gildennamensanzeige für eigene "Titel" missbrauchen.

Eben das ist der Punkt: man kann in der Masse untertauchen und sich trotzdem ein klein wenig individualisieren. Der Mensch ist ein Herdentier, er will nicht DAS besondere sein! Er will ein bisschen besonders, aber sonst ziemlich gleich sein... manche mehr, manche weniger.


Und das bietet WoW: Masse mit ganz kleinen, bunten Tupfen 
 
Jedes statistische Jahrbuch der Bundesrepublik. Meinetwegen auch die OECD-Studie zur Verteilung von Bildungschancen in Deutschland.

Ehrlich, darüber muss man kaum diskutieren. Und nochmal: Das sagt ja über den Einzelnen nix aus.

Die These war ja einfach nur, dass UO aufgrund der selektierten Community ein Spielerlebnis bot, dem eigentlich andere MMOs nie mehr das Wasser reichen konnten. Und sie werden es auch nie tun können, selbst wenn sie alle Kernpunkte des Konzeptes kopieren, so wie es sich ja MO und DFO durchaus vornahen.

Trotzdem geht es nicht auf.

Bwzüglich Yaglans eigentlichen Anfragen bzw Wünschen hab ich festgestellt, dass er mit einem Multiplayer-RP-Umfeld wahrscheinlich besser führe. Wobei das hochindividuell ist und eben nur an dem lag, was er schrieb.
 
Jedes statistische Jahrbuch der Bundesrepublik. Meinetwegen auch die OECD-Studie zur Verteilung von Bildungschancen in Deutschland.

Ehrlich, darüber muss man kaum diskutieren. Und nochmal: Das sagt ja über den Einzelnen nix aus.
Ich kenne selbst im engeren Freundeskreis zwei Leute, die mit einem ~ 1.0er Abitur und gutem Studiumabschluss keinen Job in ihrem Bereich bekommen und sich nun mit Nebenjobs über Wasser halten. Auf der anderen Seite kenne ich ebenso Leute, deren intellektuelle Leistung auf Stammtischniveau herum dümpelt und dennoch gutes Geld verdienen.

Bildungsgrad ist lediglich statistisch gesehen ein Indikator für Geldsegen. Real ist das nicht immer zutreffend.
 
Und das auch nicht wo wirklich. Was hat das mit Browsern zu tun?

Browsergames? Noch nie was von gehört? Autsch....


-> Die Kosten waren hoch, viel höher als heute, daher musste man entweder
---> mehr Geld zur Verfügung haben (= mehr Einkommen = im Schnitt höhere Bildung, höheres Alter)

Hohe Bildung heißt normal größeres Einkommen, geh ich ja mit nur wirst Du diese leute so gut wie garnicht in Spielen finden, dort findest Du nur die Leute mit genug Geld die ihre Einkommensverhältnisse geerbt haben. Deren Bildungsgrad mag in anderen Länder auf dem Papier im Schnitt höher ligen (die Sache mit der Sporthalle) aber die Sache mit der Sporthalle funktioniert hier nicht und dazu ist die staatliche Unterstützung nicht schlecht, obwohl auch hier zu Lande das Einkommen der Eltern einen gewissen Einfluß darauf hat was fürs Kind möglich ist oder nicht.
 
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