Tja, wie gesagt, hier mein Abschlussfazit als Wiedereinsteiger in WAR nach einem Jahr. Es gibt Positives zu berichten aber leider auch Negatives. Ich gehe mein Fazit mal Stück für Stück durch.
Es ist in WAR möglich durch Szenarios und RVR zu leveln und dadurch Medaillien für RVR-Ausrüstung zu erlangen. An sich nichts Schlechtes, nur, und das ist mein Kritikpunkt, widerspricht das Kampfgruppensystem diesem Prinzip.
Warum tut es das, wo WAR doch das Hauptspielsegment auf Kämpfe zwischen Spielern legt?
Das ist leicht beantwortet. Nach Accountreaktivierung spielte ich nicht einmal drei Wochen, um in WAR massiv im PvP von der Spielmechanik enttäuscht zu werden. Charaktere unter LvL 40, welche im T4 leveln, werden in den Szenarios mit Stammgruppen des LvL 40 samt Rufrängen und Ausrüstung jenseits von RR 60+ gewürfelt. Diese schwächeren Charaktere werden ausnahmslos niedergewalzt und am Spawnpunkt nach ihrem Tode weiter abgefarmt, wenn sie sich nochmal in den Fleischwolf zu ihren Füßen trauen. Erfahrungspunkte werden dann für den LvL-Aufstieg im Sz. verteilt, wenn folgendes erfüllt ist:
- Tötung eines Gegners im Szenario --> Sehr unwahrscheinlich, wenn eine Randomgruppe gegen eine Stammgruppe antreten muss. Da stirbt alle Jubeljahre mal ein feindlicher Spieler.
- Sieg im Szenario bzw. entsprechend Siegpunkte im Sz ansammeln --> Alle Spiele gegen Stammgruppen endeten in einer Niederlage mit einem im Duchschnitt von 25 zu 500.
Fazit: Es gab in einigen Stunden sogut wie überhaupt keine Erfahrung für den Levelaufstieg. Ein aus dieser Spielmechanik resultierender Frust war das einzige was man gerne und reichlich erhielt.
Andere Alternativen waren gefunden, aber kaum zweckmässig.
Man konnte im offenen RVR sein Glück versuchen, wenn es denn offene Kriegstrupps gab, jedoch war auch dort der Erfahrungsgewinn sehr mager, da sich Kriegstrupps nicht dauerhaft in einer Schlacht mit dem Gegner befinden, sondern taktische Ziele einnehmen sowie Reise- und Sicherungszeitenzu und bei den Zeilen unabdingbar sind. Ergo lohnt sich Open-RvR nur ab LvL 40 im T4.
Ebenso ist eine Bildung einer eigenen Gruppe zum Leveln in den Szs ziemlich unmöglich, da man a) trotz Levelanhebung dennoch durch den Ausrüstungsunterschied ruck zuck abgeschlachtet wird und b) Gilden- bzw. Allianzgruppen nicht Plätze ihrer eingespielten Stammgruppenrunde für mässig ausgerüstete Nichtvierzigeraufgeben wollen.
Als letzte Möglichkeit bleibt dann das Pve (wenn ich Pve möchte, dann spiele ich WoW oder Herr der Ringe) zum Stufenaufstieg. Ganz toll. Der Spieler wird zum Leveln seiner Spielfigur durch die Community und insbesondere der Spielmechanik (Stammgruppengegner im Sz) hauptsächlich zum Pve gezwungen. In einem Spiel, dass vollmundig PvP als Kernstück am Band verspricht, um seine Spielfigur dadurch im LvL aufsteigen zu lassen. 1A.
Der menschliche Kritikpunkt betrifft die Community in WAR. Bei dieser geäußerten Kritik in einem Chat waren unangebrachte Beleidigungen und Schmähungen das stolze Tageswerk vieler Spieler gegenüber einem Wiedereinsteiger bzw. Neuling. Konstruktive Reaktionen anderer Spieler waren zwar auch vorhanden, aber gegenüber den verbalen Tiefschlägen vieler Mitspieler (Mitspieler?, wohl eher eine Gegenfraktion *g*) weit in der Unterzahl. Von geforderten Kritikverboten im Communitychat (wie in totalitären Systemen) gar nicht zu reden... Meinungsfreiheit, was ist das?
Diese Art von elitären, ignoranten und einsteigerunfreundlichen Verhalten wird sicherlich nicht viele Abonnenten als zahlungskräftigen Kunden ins Boot von WAR locken, sondern sie eher abschrecken, wenn sich das Boot als schwimmuntauglich erweist.
Und Gerüchten nach schließen bald chinesische WAR-Server am 17. Juni 2010. Grüchte, na wohl doch eher Fakten. http://www.buffed.de...chen-bald-dicht
Zu guter Letzt noch der Abschlußwehrmutstropfen, der noch geschluckt werden muß.
Wie bereits gesagt, vermiesen hochgerüstete Stammgruppen den U40-Randoms oder ihren schwächeren kleineren Gruppen gewaltig das Spiel. Vor allem auf das Charakterleveln bezogen. Das Ganze Dilemma wird zusätzlich noch mit einer engstirnigen und kritikunfähigen Servercommunity garniert, so daß man das bestellte Menü wieder zurückgehen läßt und auf den Nachtisch keinen Appetit hat.
Es ist in WAR möglich durch Szenarios und RVR zu leveln und dadurch Medaillien für RVR-Ausrüstung zu erlangen. An sich nichts Schlechtes, nur, und das ist mein Kritikpunkt, widerspricht das Kampfgruppensystem diesem Prinzip.
Warum tut es das, wo WAR doch das Hauptspielsegment auf Kämpfe zwischen Spielern legt?
Das ist leicht beantwortet. Nach Accountreaktivierung spielte ich nicht einmal drei Wochen, um in WAR massiv im PvP von der Spielmechanik enttäuscht zu werden. Charaktere unter LvL 40, welche im T4 leveln, werden in den Szenarios mit Stammgruppen des LvL 40 samt Rufrängen und Ausrüstung jenseits von RR 60+ gewürfelt. Diese schwächeren Charaktere werden ausnahmslos niedergewalzt und am Spawnpunkt nach ihrem Tode weiter abgefarmt, wenn sie sich nochmal in den Fleischwolf zu ihren Füßen trauen. Erfahrungspunkte werden dann für den LvL-Aufstieg im Sz. verteilt, wenn folgendes erfüllt ist:
- Tötung eines Gegners im Szenario --> Sehr unwahrscheinlich, wenn eine Randomgruppe gegen eine Stammgruppe antreten muss. Da stirbt alle Jubeljahre mal ein feindlicher Spieler.
- Sieg im Szenario bzw. entsprechend Siegpunkte im Sz ansammeln --> Alle Spiele gegen Stammgruppen endeten in einer Niederlage mit einem im Duchschnitt von 25 zu 500.
Fazit: Es gab in einigen Stunden sogut wie überhaupt keine Erfahrung für den Levelaufstieg. Ein aus dieser Spielmechanik resultierender Frust war das einzige was man gerne und reichlich erhielt.
Andere Alternativen waren gefunden, aber kaum zweckmässig.
Man konnte im offenen RVR sein Glück versuchen, wenn es denn offene Kriegstrupps gab, jedoch war auch dort der Erfahrungsgewinn sehr mager, da sich Kriegstrupps nicht dauerhaft in einer Schlacht mit dem Gegner befinden, sondern taktische Ziele einnehmen sowie Reise- und Sicherungszeitenzu und bei den Zeilen unabdingbar sind. Ergo lohnt sich Open-RvR nur ab LvL 40 im T4.
Ebenso ist eine Bildung einer eigenen Gruppe zum Leveln in den Szs ziemlich unmöglich, da man a) trotz Levelanhebung dennoch durch den Ausrüstungsunterschied ruck zuck abgeschlachtet wird und b) Gilden- bzw. Allianzgruppen nicht Plätze ihrer eingespielten Stammgruppenrunde für mässig ausgerüstete Nichtvierzigeraufgeben wollen.
Als letzte Möglichkeit bleibt dann das Pve (wenn ich Pve möchte, dann spiele ich WoW oder Herr der Ringe) zum Stufenaufstieg. Ganz toll. Der Spieler wird zum Leveln seiner Spielfigur durch die Community und insbesondere der Spielmechanik (Stammgruppengegner im Sz) hauptsächlich zum Pve gezwungen. In einem Spiel, dass vollmundig PvP als Kernstück am Band verspricht, um seine Spielfigur dadurch im LvL aufsteigen zu lassen. 1A.
Der menschliche Kritikpunkt betrifft die Community in WAR. Bei dieser geäußerten Kritik in einem Chat waren unangebrachte Beleidigungen und Schmähungen das stolze Tageswerk vieler Spieler gegenüber einem Wiedereinsteiger bzw. Neuling. Konstruktive Reaktionen anderer Spieler waren zwar auch vorhanden, aber gegenüber den verbalen Tiefschlägen vieler Mitspieler (Mitspieler?, wohl eher eine Gegenfraktion *g*) weit in der Unterzahl. Von geforderten Kritikverboten im Communitychat (wie in totalitären Systemen) gar nicht zu reden... Meinungsfreiheit, was ist das?
Diese Art von elitären, ignoranten und einsteigerunfreundlichen Verhalten wird sicherlich nicht viele Abonnenten als zahlungskräftigen Kunden ins Boot von WAR locken, sondern sie eher abschrecken, wenn sich das Boot als schwimmuntauglich erweist.
Und Gerüchten nach schließen bald chinesische WAR-Server am 17. Juni 2010. Grüchte, na wohl doch eher Fakten. http://www.buffed.de...chen-bald-dicht
Zu guter Letzt noch der Abschlußwehrmutstropfen, der noch geschluckt werden muß.
Wie bereits gesagt, vermiesen hochgerüstete Stammgruppen den U40-Randoms oder ihren schwächeren kleineren Gruppen gewaltig das Spiel. Vor allem auf das Charakterleveln bezogen. Das Ganze Dilemma wird zusätzlich noch mit einer engstirnigen und kritikunfähigen Servercommunity garniert, so daß man das bestellte Menü wieder zurückgehen läßt und auf den Nachtisch keinen Appetit hat.
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