Aion gegen WoW(nicht gleich wegkliken)

PS: Klos hat in jedem Fall recht, wenn er sagt, dass bestimmte Dinge sich sehr wohl auch objektiv betrachten lassen. Geschmäcker sind zwar verschieden, doch wenn Spiel A dem Spieler die Möglichkeit zwischen Questen oder Grinden bietet und Spiel B nur Grinden bietet, dann wird sich der Spieler - gleichen Preis vorausgesetzt - wohl für Spiel A entscheiden (mehrheitlich). Natürlich kann man in unserer modernen Welt alles relativieren, doch dann muss man überhaupt jegliche Objektivität (auch in der Naturwissenschaft) abschaffen und nur noch von Konsens sprechen und es gibt nunmal einen breiten Konsens, dass WoW den Spielern 'am meisten bietet' sonst wären sie schon lange bei einem der anderen MMOs.
Ihr scheint Verständnisprobleme mit Begriffen wie "Objektivität" zu haben. Was Du da anführst, sagt nichts über eine objektive Qualität aus, wenn Du nicht sagst, es wäre Qualität eben einfach eine Frage der Masse: dass also Spiel A besser ist als Spiel B, weil es mehr Spieler spielen.

Vermutlich gibt es in unserer Gegend sehr viel mehr Leute die die Melodien aus dem Musikantenstadl besser kennen als Bachs H-Moll-Messe oder Mozarts Jupiter-Symphonie, und die diese Musik für die Bessere halten. Ich persönlich glaube nun nicht, dass dem so ist, werde aber auch mit niemanden darüber streiten. Wenn vielen Leuten der Musikantenstadl besser gefällt als Mozart oder Bach, so soll es so sein. Ich muss mir das Musikantenstadl-Gedudel glücklicherweise ja nicht antun, sondern kann andere Musik hören. Und gleicherweise bei Spielen: wie ein bestimmtes Spiel anderen gefällt, kann mir ziemlich egal sein. Gefällt es mir, spiele ich es. Gefällt es mir nicht, spiele ich es nicht bzw. ein anderes Spiel. Und mehr an Objektivität gibt es nicht.

...

hm ... vielleicht noch eine Korrektur: Objektiv kann man feststellen welches Spiel mehr Quests hat; oder welches weniger Bugs; bei welchem die Spielewelt am größten ist; usf. Aber alles das sagt nicht notwendigerweise etwas über die Qualität des Spieles - meinen Spaß daran oder auch das Fehlen desselben - aus. Aion hat eigentlich sehr wenige Bugs, sicher weniger als WOW im ersten Jahr. Das kann man objektiv feststellen. Aber über das Gefallen des Spieles sagt das gar nichts aus. Es gibt immer noch viele Leuten, denen es einfach nicht gefällt.

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Und noch ein Punkt, den ich nachschieben möchte: warum gibt es nicht ein MMO das ganz anders ist als die anderen, das ganz andere Wege beschreitet? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen muss einem etwas wirklich originelles erst einmal einfallen, und es muss sich auch in Form eines Spieles umsetzen lassen. Und zum anderen geht damit das Risiko einher, dass so etwas, also etwas ganz Neues, ganz gewaltig floppt. Dass WOW vielen Leuten gefällt, es zumindest viele Leute an sich binden kann, sieht man an den Subscriber-Zahlen. Was ist nun aber bei einem Spiel, das ganz anders ist als es die Mehrheit der Leute, die zum größten Teil von WOW geprägt sind, gewohnt sind? Die bisherigen Erfahrungen anderer MMOs zeigen doch, dass je mehr ein Spiel von den ausgetreten Pfaden WOWs abweicht, es umso heftiger kritisiert wird. Wer kennt das nicht, die Klage darüber, bei WOW wäre dies und jenes aber so und so, und selbstverständlich viel besser gelöst? Ein MMO zu entwickeln ist heutzutage ein sehr teures Unterfangen, das sich über etliche Jahre hinweg zieht. Welche Softwareschmiede, von denen die meisten an der Börse gelistet sind, und somit ihren Shareholdern verpflichtet, kann es sich leisten das Risiko eines monumentalen Flops einzugehen? Nur mehr die allergrößten, und auch diese werden es darauf anlegen das Risiko eines solchen Flops zu minimieren. Also wird man im Zweifel eher auf Nummer Sicher gehen und lieber auf ausgetretenen Pfaden bleiben. Denn die Wahrheit ist: die Mehrheit der Spieler will gar nichts Neues. Sie wollen großteils nichts weiter als ein WOW 2.0: ganz anders als WOW, aber trotzdem genau so zu spielen. Eine Quadratur des Kreises, die keine Spieleschmiede erfüllen kann.

Vielleicht kommt ja irgendwann einmal etwas ganz Neues. Ich bezweifle aber, dass das dann im üblichen MMO-Genre passiert. Eher durch technische Innovationen die irgendwann einmal Dinge ermöglichen, die wir uns heute noch gar nicht wirklich vorstellen können. Oder aber das MMO-Genre, das vor ein paar Jahren im Bereich der Computerspiele ein Mauerblümchen war, kommt wieder aus der Mode, und an seine Stelle tritt etwas ganz anderes ... was immer dieses ganz andere dann auch sein mag.
 
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Laut Ncsof ist Aion auch nur ein lückenfüller für Blade & Soul wie sie im interview gesagt haben sollange Aion läuft haben sie genug mittel und zeit für Blade and Soul.
Das wurde in dem Inteview nicht gesagt. Entweder bist Du einer schlechten Übersetzung aufgesessen, oder Dein eigenes Englisch ist, nun, ein wenig mangelhaft. Was gesagt wurde war, dass der Erfolg von Aion ihnen Zeit gibt an B&S weiter zu arbeiten, von Lückenfüller war in dem Interview nicht die Rede. Hätte Aion gefloppt, wäre wohl der Druck gewachsen aus B&S schnell ein fertiges Produkt zu machen. Da dem nicht so ist, können die Entwickler länger daran feilen.
 
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In 1 Woche geht die Beta von Star Trek Online los
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Hoffe ja, das es viel von EVE hat. Vor allem endlich mal was anderes als immer nur Fantasy Setting
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In 1 Woche geht die Beta von Star Trek Online los
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Hoffe ja, das es viel von EVE hat. Vor allem endlich mal was anderes als immer nur Fantasy Setting
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soll bis aufs scifi setting nicht viel mit eve gemeinsam haben, da sto auf jedenfall ein themepark mmo sein wird.
 
Meine einfache meinung:

wow: gut

aion: grinder von dem in 2 jahren keiner was wissen will.
 
Meine einfache meinung:

wow: gut

aion: grinder von dem in 2 jahren keiner was wissen will.

Naja so würd ich es nicht ausdrücken aber das WoW einfach der Platzhirsch ist fakt, und die spielerzahlen (ja ich weiß das wird gern nicht als Argument Akzeptiert, fakt ist aber, leute nehmen als Unterhaltugnsmedium was am meisten spaß macht) sprächen für sich selbst.

Jeden gefallen tut es nicht das ist klar, deswegen wird auch Aion seine spieler haben da vielen das grinden auch als Positiv empfinden.

Ein "besser oder schlechter" ist nicht möglich, geschmäcker sind verschieden, aber WoW ist und bleibt kein schlechtes spiel, die masse spricht klar was fakt ist.

Und wer jetzt meint auf die schieße zu gehen "die masse ist dumm, hat kein geschmack blabla usw" sollt sich gedanken machen ob solche sätze bei einen unterhaltungsmädium überhaupt angebracht sind und was ihn überhaupt dazu Qualifiziert sich über zahlen zusetzen und zu beurteilen was welchen Qualitätsstatus hat.
 
Könnte man die Diskussion nicht einfach mal bei Seite legen welches Spiel besser ist?
Entscheidet doch selber und gut ist..aber nervt nicht die Welt mit 3 Milliarden Threads von dieser Art hier...
 
Warum WoW so eine Verbreitung hat liegt auch an den Begleiterscheinungen. Viele Projekte abseits vom Spiel wie volle Questdatenbanken, Levelguides, Videos, Skilltemplates, etc., die das Spiel sorgenfrei machen. Sowas würde vielen einfach fehlen und ein anderes Spiel würde vielen schon alleine wegen dieser fehlenden Dinge nicht gefallen.

Dass das bekannteste und weitverbreitetste nicht immer auch das beste ist lehren uns Windows, McDonalds, Coca Cola & Co. Trotzdem fährt der Mainstream darauf ab.
 
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was gibts an mcdonalds ausztusetzen ^^
 
Und wer jetzt meint auf die schieße zu gehen "die masse ist dumm, hat kein geschmack blabla usw" sollt sich gedanken machen ob solche sätze bei einen unterhaltungsmädium überhaupt angebracht sind und was ihn überhaupt dazu Qualifiziert sich über zahlen zusetzen und zu beurteilen was welchen Qualitätsstatus hat.

Lang, lang ist's her, da legte Origin ein Spiel namens "System Shock" auf. Neben RPG-Anteilen und vielfach einstellbarem Schwierigkeitsgrad bot es eine "FPS"-Oberfläche, in der Maus und Tastatur gleichzeitig zum Einsatz kamen (Charaktersteuerung über Tastatur; zielen und schießen mit der Maus). Eine ausführliche, sehr spannende und atmosphärische Story gehörten genauso zum Spiel wie kleinere physikalische Berechnungen.
Fast gleichzeitig erschien ein Spiel namens "Doom": Keine Storyline, einfache Steuerung, reines Gemetzel. "System Shock" - da sind sich die Fachleute einig - ist bis heute eines der besten und innovativsten Spiele überhaupt. Kommerziell gesehen war es kein Erfolg - ganz im Gegensatz zu "Doom".

Zahlen bzw. Masse sagen nun mal über die Qualität eines Spieles nichts aus.

Vergleichen wir mal ein paar Aspekte von WoW mit Aion: Das Leveln wird in WoW von sehr vielen Spielern nur als notwendiges Übel gesehen, das sie schnell hinter sich bringen möchten. Dementsprechend sieht auch das Leveln dort derzeit aus: Sterben kann man fast nur durch Lags oder völlige Unachtsamkeit; ansonsten springt man in jede große Gegnergruppe und metzelt sie schnell nieder, ohne auch nur großartig einen Gedanken an irgendetwas verschwenden zu müssen. Berufeskillen bereitet so gut wie keinen Aufwand mehr, zumal die Reagenzienmengen herabgesetzt wurden. In den "Normal-Inis" braucht man sich ebenfalls kaum Sorgen zu machen - da bombt man sich während des Levelns einfach mal schnell durch; genauso wie durch die sog. "Heroes", die lediglich zu Anfang ein ganz klein wenig Herausforderung bieten. Die Einsteiger-Raids sehen kaum anders aus, werden aber eh nicht mehr gemacht.
Das Ziel von WoW der "Masse" ist derzeit, möglichst schnell auf Max-Level zu kommen und Marken zu grinden, um den Endcontent zu sehen. Die Com erschwert es Neueinsteigern mit DPS- und Gearscore-Anfragen, überhaupt mitzukommen.
Hochgejubelte Zwischeneinlagen wie etwa die "Undercity-Siege-Quest" erweisen sich als selbstablaufendes Video, in dem der Spieler genauso wie beim Leveln überhaupt nicht gefordert wird. Das "Phasing" ist sicherlich ganz nett, sorgt aber dafür, daß bestimmte Quests gar nicht mehr in der Gruppe erledigt werden können, wenn die Spieler nicht auf dem selben Stand sind. Auch wird durch das phasenweise Freischalten der Spieler gezwungen, die Quests in einer vorgegebenen Reihenfolge abzuspulen (Hodir-Söhne; Ritter der schwarzen Klinge) - und auch bei den WoW-Quests sind die Kill- und Sammelquests die Regel und bringen die meisten EPs, während die Fahrzeug-Quests vom Spieler so gut wie keine Anstrengung abverlangen. Darüberhinaus ist in WotLK die Questfülle eher vorgegaukelt: Nicht selten schicken einen gleich drei Questgeber in das selbe Gebiet, um drei verschiedene Arten von Mobs zu killen.

Heute ist WoW eigentlich ein "Diablo 3". Während des Levelns würde ein Offline-Client reichen, weil Gruppenspiel nicht erforderlich und von den meisten eh nicht in Anspruch genommen wird. Einloggen bräuchte man sich nur für das Markenfarmen - der neue "Dungeonfinder" portet einen eh schon in die entsprechende Ini.

Nehmen wir das Leveln in Aion aus meiner subjektiven Sicht als absoluter Casual mit Lvl. 36: Mit einer Kite-Klasse wie dem Jäger muß man schon bei der Sache sein, will man nicht dauernd drauf gehen und etliche Kinahs für die Wiederbelebung verschwenden, was taktisches Vorgehen unvermeidbar macht. Bestimmte Fähigkeiten wie Unterbrechungen oder Schweigeschüsse sind bereits bei Trash-Mobs zwar nicht unverzichtbar, vereinfachen jedoch die Gegnerjagd ungemein. Die Spielwelt erschließt sich nur langsam; viele Gruppenquests zwingen mich praktisch dazu, Kontakte auf meinem Server zu suchen - was meiner Ansicht nach das absolut wichtigste in einem MMO ist! Die bisherigen gesehenen zwei Inis (Nochsana und Feuertempel) sind wenig anspruchsvoll - danach soll es aber schon anders zur Sache gehen.
Zu tun gibt es für mich mehr als genug: Mein Questlog ist voll; die Berufe wollen ebenfalls hochgeskillt werden, um dem jeweiligen Level-Stand des Chars zu entsprechen. Um nicht unnötig viel Kinah 'rauszuhauen, ist gerade beim Berufeskillen die Zusammenarbeit mit anderen Spielern in einer Legion von Vorteil, um so Materialien auszutauschen.
Verbessert werden kann Aion natürlich an etlichen Stellen. Eine "Mentor"-Funktion wäre für die Gruppenquests von erheblichem Vorteil, damit es hoch- und niedrigstufigen Chars ermöglicht wird, Vorquests wie z. B. für den Feuertempel zusammen zu erledigen, ohne ziehen zu müssen (was weder EP noch Loot bringt).
Bisher macht mir die Level-Phase mehr Spaß, als sie das je in WoW gemacht hat - und im Gegensatz zu dort ist das Max-Level nicht das vornehmlich wichtigste erste Ziel. Wer Wert auf Gruppenspiel und Zusammenhalt in einer Gilde (bzw. Legion, wie sie in Aion heißt) legt, ist bei Aion u. U. besser aufgehoben. Für Solokämpfer und Schnell-Leveler ist das Game eher weniger geeignet. Alle jene, denen kleine Fortschritte wie z. B. das Abschließen einer einzigen Quest pro Abend schon als Erfolg reicht, die langsam aber stetig ihren Char verbessern wollen, ohne dabei halb brain-afk vor dem Monitor zu sitzen, die sollten Aion eine Chance geben.

Über das Endgame kann ich selbstverständlich noch gar keine Aussage treffen - allerdings ist es bei mir bis dahin noch ein paar Monate hin, in denen ich mit Levelei, Ini-Gängen, Kinah-farmen und Berufe hochskillen noch ausreichend was zu tun habe. Das ist bedeutend mehr, als mir WoW derzeit bieten würde (einmal am Wochenende einloggen, um zu raiden). Mag sein, daß ich irgendwann die Lust verliere - aber bis dahin ist hoffentlich endlich "JG:E" oder "Black Prophecy" draußen und werden zu den Spielen, die ich mir seit "Elite" wünsche...
 
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Ihr scheint Verständnisprobleme mit Begriffen wie "Objektivität" zu haben. Was Du da anführst, sagt nichts über eine objektive Qualität aus, wenn Du nicht sagst, es wäre Qualität eben einfach eine Frage der Masse: dass also Spiel A besser ist als Spiel B, weil es mehr Spieler spielen.

Vermutlich gibt es in unserer Gegend sehr viel mehr Leute die die Melodien aus dem Musikantenstadl besser kennen als Bachs H-Moll-Messe oder Mozarts Jupiter-Symphonie, und die diese Musik für die Bessere halten. Ich persönlich glaube nun nicht, dass dem so ist, werde aber auch mit niemanden darüber streiten. Wenn vielen Leuten der Musikantenstadl besser gefällt als Mozart oder Bach, so soll es so sein. Ich muss mir das Musikantenstadl-Gedudel glücklicherweise ja nicht antun, sondern kann andere Musik hören. Und gleicherweise bei Spielen: wie ein bestimmtes Spiel anderen gefällt, kann mir ziemlich egal sein. Gefällt es mir, spiele ich es. Gefällt es mir nicht, spiele ich es nicht bzw. ein anderes Spiel. Und mehr an Objektivität gibt es nicht.

Naja, was ist dann hierbei dein Fazit? Mozart ist auch nicht qualitativ hochwertiger als "Musikantenstadlgedudel", da es letztlich im Auge des Betrachters liegt? Das sehe ich doch etwas differenzierter.

hm ... vielleicht noch eine Korrektur: Objektiv kann man feststellen welches Spiel mehr Quests hat; oder welches weniger Bugs; bei welchem die Spielewelt am größten ist; usf. Aber alles das sagt nicht notwendigerweise etwas über die Qualität des Spieles - meinen Spaß daran oder auch das Fehlen desselben - aus. Aion hat eigentlich sehr wenige Bugs, sicher weniger als WOW im ersten Jahr. Das kann man objektiv feststellen. Aber über das Gefallen des Spieles sagt das gar nichts aus. Es gibt immer noch viele Leuten, denen es einfach nicht gefällt.
....

Genau das ist doch der Punkt. Es gibt einzelne Dinge, wo wirklich jeder zustimmen würde, dass "mehr bzw. weniger einfach besser ist". So kann keiner sinnvoll argumentieren, dass

a) weniger Bugs ihm "schlechter gefallen" als mehr bugs
b) weniger Quests ihm "besser gefallen" als mehr Quests (bei ähnlicher Qualität der einzelnen Quests)
usw.

Und genau da ziehe ich die Linie, was man als "objektiv" bezeichnen kann. Klar kann jeder hergehen und nach dem konstruktivistischen "alles ist relativ" Prinzip sagen: 4 ist eine größere Zahl als 8 und deshalb ist es für mich besser wenn ich 4 Euro pro Stunde verdiene, als wenn ich 8 verdienen würde. Doch sinnvoll argumentieren kann man das nicht und viel Zustimmung würde man dafür auch nicht bekommen. Schließlich kann man ja wählen und 4 von den 8 Euro einfach wegwerfen um so für sich - ohne Aufwand - die gewünschte Situation herzustellen.

Und genau das ist letztlich der Punkt bei MMOs:

Bei WoW kann ich wählen, ob ich BGs, Arena, PVE, Raids, Quests, Grind usw. mache. Bei den meisten anderen MMOs fehlen Teile (mehr oder weniger große) dieser Möglichkeiten. Genau das ist für mich objektiv nachvollziehbar (neben technischen Aspekten) und deshalb sind die meisten "whiner Argumente" auch nicht stichhaltig in WoW:

a) Man will keine Addons? > dann benutzt man keine
b) Man will keine Arena? > dann nimmt man nicht Teil
c) Man hasst Achievements? > dann ignoriert man sie
...

WoW lässt einem diese Wahl und nur Kleingeister stören sich an etwas, nur weil es existiert und vielleicht andere es tun.

Bietet man nun aber

a) Keine Addons
b) keine Arena
c) keine Achievements
usw.

verliert man genau diese Spieler, denen eben diese Dinge gefallen und muss von vornherein bei dem Versuch scheitern, ähnlich erfolgreich wie WoW zu werden.
 
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Naja, was ist dann hierbei dein Fazit?
Das habe ich ja eigentlich schon in einem vorhergehenden Beitrag geschrieben: De gustibus non est disputandum. Letztlich reden wir hier über Ästhetik, nämlich über das, was uns gefällt, was uns anspricht. Ästhetische Urteile aber sind, wie schon Kant feststellte, private, subjektive Empfindungen des Gefallens oder der Abneigung, der Lust oder Unlust.


Genau das ist doch der Punkt. Es gibt einzelne Dinge, wo wirklich jeder zustimmen würde, dass "mehr bzw. weniger einfach besser ist". So kann keiner sinnvoll argumentieren, dass

a) weniger Bugs ihm "schlechter gefallen" als mehr bugs
b) weniger Quests ihm "besser gefallen" als mehr Quests (bei ähnlicher Qualität der einzelnen Quests)
usw.
Das ist eben nicht der Punkt, den hast Du vielmehr haarscharf verfehlt. Richtig ist, dass ein von Bugs verseuchtes Spiel objektiv schlecht programmiert ist; richtig ist auch, dass es objektiv besser ist, wenn ein Spiel gut, also möglichst bugfrei, programmiert ist. Und Tatsache ist, dass WOW in seinem ersten Jahr relativ viele Bugs hatte, aber dennoch zum Megaseller wurde. Es ist also offensichtlich nicht notwendig unbedingt bugfrei zu sein, auch reicht es offensichtlich nicht, weniger Bugs zu haben als die Konkurrenz, um diesen Erfolg zu übertreffen, also scheinbar "besser" zu sein.

Und Quests, ich kenne Spieler aus Zeiten von UO, die halten das ganze Getönse um Quests bzw. Quests überhaupt für so etwas wie Fast Food für Leute, die unfähig sind in einem MMORPG selber kreativ zu sein. Haben die recht? Oder hat die Masse recht, die Quests liebt und als unverzichtbar ansieht? Darauf gibt es einfach keine objektive Antwort.

Offensichtlich sind Spiele mit einem Questsystem à la WOW massentauglicher. Und damit auch kommerziell erfolgreicher. So wie die (Zillertaler) Schürzenjäger kommerziell erfolgreicher waren als Wolfgang Amadeus Mozart. Dass für mich Mozarts Musik auf ungleich anderem Niveau anzusetzen ist als jene der Schürzenjäger, ist klar. Aber ich bilde mir nicht ein, dass eine solche Wertung etwas mit Objektivität zu tun hat. Nochmals gesagt: ästhetische Urteile sind private, subjektive Empfindungen des Gefallens oder der Abneigung, der Lust oder Unlust.

Und schon gar nicht taugt der Verweis auf die größere Spielerschaft dieses oder jenes Spieles als "Beweis" für eine angeblich objektiv höhere Qualität eines Spieles. Warum nicht? Nun, siehe die Schürzenjäger. Besser als Bach oder Mozart? Darf jeder gerne für sich entscheiden. Aber eben nur für sich.

Objektivität gibt es. Aber nicht im Bereich der Ästhetik.

Und genau das ist letztlich der Punkt bei MMOs:

Bei WoW kann ich wählen, ob ich BGs, Arena, PVE, Raids, Quests, Grind usw. mache. Bei den meisten anderen MMOs fehlen Teile (mehr oder weniger große) dieser Möglichkeiten. Genau das ist für mich objektiv nachvollziehbar (neben technischen Aspekten) und deshalb sind die meisten "whiner Argumente" auch nicht stichhaltig in WoW:

a) Man will keine Addons? > dann benutzt man keine
b) Man will keine Arena? > dann nimmt man nicht Teil
c) Man hasst Achievements? > dann ignoriert man sie
...

WoW lässt einem diese Wahl und nur Kleingeister stören sich an etwas, nur weil es existiert und vielleicht andere es tun.

Bietet man nun aber

a) Keine Addons
b) keine Arena
c) keine Achievements
usw.

verliert man genau diese Spieler, denen eben diese Dinge gefallen und muss von vornherein bei dem Versuch scheitern, ähnlich erfolgreich wie WoW zu werden.
MMOs zählen zu den "social games". Daher haben in Wahrheit alle die von Dir genannten Dinge Auswirkungen auf das Spiel, weil sie Auswirkungen auf die Spieler haben. Zwar kann der einzelne auf Arena verzichten, Addons löschen etc. Aber die Auswirkungen auf die Spielerschaft insgesamt kann er nicht löschen. Nehmen wir mal als Beispiel Dienste her wie Server- und Fraktionstransfer. Ich muss diese Dienste nicht nützen, somit könnten sie mir gleichgültig sein. Ich müsste, nach Deiner Meinung, eine Kleingeist sein, wenn es mich stört, dass manche Leute diese Dienste nützen. Aber gerade diese Dienste haben nicht unwesentlich zum Niedergang so mancher Servercommunity beigetragen. In "social games" haben eben auch Dinge, die ich selber nicht nutze, Auswirkungen auf mich und mein Spiel. Manche vielleicht für mich zum Guten, manche vielleicht weniger gut.

Zum letzten Satz noch ein Wort: dieser Drang bzw. diese Erwartungshaltung es müsse ein Spiel so erfolgreich sein wie WOW, hat viele Schattenseiten und trägt seinen Teil bei zu der teilweise ja tatsächlich unbefriedigenden Situation, dass die Spieleschmiede lieber auf ausgetretenen Pfaden bleiben statt einmal etwas wirklich Neues zu riskieren. Denn ein Risiko, sogar ein beträchtliches, wäre es. Imo will die Masse etwas ganz Neues. Aber spielen soll es sich genau wie WOW. Die Quadratur dieses Kreises ist noch niemanden gelungen.
 
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Das habe ich ja eigentlich schon in einem vorhergehenden Beitrag geschrieben: De gustibus non est disputandum. Letztlich reden wir hier über Ästhetik, nämlich über das, was uns gefällt, was uns anspricht. Ästhetische Urteile aber sind, wie schon Kant feststellte, private, subjektive Empfindungen des Gefallens oder der Abneigung, der Lust oder Unlust.

Naja, zu Kant kann man eben genauso stehen wie zu Mozart und zum Musikantenstadl. Im Übrigen gibt es bei bereits bei Kant das "Schöne" und das "Erhabene", wobei unter das "Erhabene" zum Beispiel Dinge fallen, wie ein Sonnenuntergang, der von allen Menschen als "schön" und "ästhetisch" oder eben "erhaben" (Achtung, Kant behauptet, dass so etwas von JEDEM als "schön" empfunden wird, nicht ich) empfunden wird. Da gibt es einfach einen "objektiven" Konsens und das hat selbst Kant schon erkannt (pun intended) und musste, um sein Konzept der "rein privaten und subjektiven Schönheit" nicht ins Wanken zu bringen diese Art der Ästhetik von seiner anderen Kategorie abkoppeln.

Im Übrigen ist es reichlich dürftig, aus einer subjektiven Wissenschaft zu zitieren (kein Philosoph kann dir auch nur annähernd eine Objektivität für seine Theorien liefern, wie das die Naturwissenschaft gewöhnlich tut) und dazu noch einen einzigen Denker.

Das ist eben nicht der Punkt, den hast Du vielmehr haarscharf verfehlt. Richtig ist, dass ein von Bugs verseuchtes Spiel objektiv schlecht programmiert ist; richtig ist auch, dass es objektiv besser ist, wenn ein Spiel gut, also möglichst bugfrei, programmiert ist. Und Tatsache ist, dass WOW in seinem ersten Jahr relativ viele Bugs hatte, aber dennoch zum Megaseller wurde. Es ist also offensichtlich nicht notwendig unbedingt bugfrei zu sein, auch reicht es offensichtlich nicht, weniger Bugs zu haben als die Konkurrenz, um diesen Erfolg zu übertreffen, also scheinbar "besser" zu sein.

Und Quests, ich kenne Spieler aus Zeiten von UO, die halten das ganze Getönse um Quests bzw. Quests überhaupt für so etwas wie Fast Food für Leute, die unfähig sind in einem MMORPG selber kreativ zu sein. Haben die recht? Oder hat die Masse recht, die Quests liebt und als unverzichtbar ansieht? Darauf gibt es einfach keine objektive Antwort.

Offensichtlich sind Spiele mit einem Questsystem à la WOW massentauglicher. Und damit auch kommerziell erfolgreicher. So wie die (Zillertaler) Schürzenjäger kommerziell erfolgreicher waren als Wolfgang Amadeus Mozart. Dass für mich Mozarts Musik auf ungleich anderem Niveau anzusetzen ist als jene der Schürzenjäger, ist klar. Aber ich bilde mir nicht ein, dass eine solche Wertung etwas mit Objektivität zu tun hat. Nochmals gesagt: ästhetische Urteile sind private, subjektive Empfindungen des Gefallens oder der Abneigung, der Lust oder Unlust.

Und schon gar nicht taugt der Verweis auf die größere Spielerschaft dieses oder jenes Spieles als "Beweis" für eine angeblich objektiv höhere Qualität eines Spieles. Warum nicht? Nun, siehe die Schürzenjäger. Besser als Bach oder Mozart? Darf jeder gerne für sich entscheiden. Aber eben nur für sich.

Objektivität gibt es. Aber nicht im Bereich der Ästhetik.

Das ist doch eben der Punkt, das was ich bewerte ist nicht das Quest an sich, sondern die Möglichkeit dazu, diesen ganzen Absatz hättest du dir sparen können und gleich auf den Text als ganzes eingehen, da alles was du hier sagst am Thema vorbei geht. Ich vergleiche nicht Mozart mit den Schürzenjägern sondern ein Konzert wo man jeweils 30 Euro bezahlt und bei Konzert A hat man zwei Hallen zur Verfügung und kann entweder bei Mozart reinschaun oder bei den Schürzenjägern und sogar jederzeit frei die Halle wechseln. Bei Konzert B hingegen bekommt man für dasselbe Geld nur die Schürzenjäger.

Im Übrigen war Mozart für seine Zeit kommerziell wohl erfolgreicher als das heutzutage die Schürzenjäger sind (relativ gesehen). Der Mythos, dass Mozart ein "armer Schlucker" war hält sich zwar hartnäckig ist aber weitab von der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung zum Thema. Außerdem ist ein MMO mit Musik überhaupt nicht vergleichbar.

Und zu den UO-Spielern. Keiner zwingt sie, die Quests zu machen.
MMOs zählen zu den "social games". Daher haben in Wahrheit alle die von Dir genannten Dinge Auswirkungen auf das Spiel, weil sie Auswirkungen auf die Spieler haben. Zwar kann der einzelne auf Arena verzichten, Addons löschen etc. Aber die Auswirkungen auf die Spielerschaft insgesamt kann er nicht löschen. Nehmen wir mal als Beispiel Dienste her wie Server- und Fraktionstransfer. Ich muss diese Dienste nicht nützen, somit könnten sie mir gleichgültig sein. Ich müsste, nach Deiner Meinung, eine Kleingeist sein, wenn es mich stört, dass manche Leute diese Dienste nützen. Aber gerade diese Dienste haben nicht unwesentlich zum Niedergang so mancher Servercommunity beigetragen. In "social games" haben eben auch Dinge, die ich selber nicht nutze, Auswirkungen auf mich und mein Spiel. Manche vielleicht für mich zum Guten, manche vielleicht weniger gut.

Zum letzten Satz noch ein Wort: dieser Drang bzw. diese Erwartungshaltung es müsse ein Spiel so erfolgreich sein wie WOW, hat viele Schattenseiten und trägt seinen Teil bei zu der teilweise ja tatsächlich unbefriedigenden Situation, dass die Spieleschmiede lieber auf ausgetretenen Pfaden bleiben statt einmal etwas wirklich Neues zu riskieren. Denn ein Risiko, sogar ein beträchtliches, wäre es. Imo will die Masse etwas ganz Neues. Aber spielen soll es sich genau wie WOW. Die Quadratur dieses Kreises ist noch niemanden gelungen.

Klar ist ein MMO ein "social game" doch genau wie im echten Leben gibt Blizzard sehr weite "Maßregeln" vor und den Rest kann der Spieler gestalten (muss er aber nicht). Im RL fühle ich mich auch nicht von "skatern" bedroht, auch wenn sie mein Leben und meine Umgebung "beeinflussen". Plötzlich gibt es um die Ecke einen Skatepark etc.
Sorry, aber WoW bietet - wie jedes MMO - jedem Spieler die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten zu umgeben, die das Spiel ähnlich wie du spielen wollen. Und bei x Mio Spielern sind bestimmt auch welche dabei, die lieber nicht questen, gerne RP machen usw.
Deine Furcht vor Servertransfers oder Namechanges kann ich übrigens nicht nachvollziehen (und der Niedergang der Community ist eben auch - relativ, es ist eine Veränderung keine Frage und das neue Paradigma schmeckt DIR nicht) und dein Argument, dass "alles was andere tun sich auch auf dich auswirkt" ist genauso stichhaltig wie deine "Objektivität": Dehnbar vom "butterfly effect" bis ins andere Extrem. Natürlich wirken die Dinge sich aus, aber je nach dem Grad des "wie sehr es dich betrifft" halte ich Leute, die sich an Aktivitäten anderer stören tatsächlich für Kleingeister (und genau solche Leute, die sich so extrem an Dingen in dem einen MMO stören, sind auch für diese Glaubenskriege in MMOs verantwortlich). Bei Addons z.B. gibt es oft die größten Aufschreie, dass "DMG Meter WoW kaputt gemacht hätte" usw. doch in weiterer Diskussion ist man dann doch froh über "MassMail" gewesen und andere kleine Addons.

Vielleicht bist du einfach mit der Formulierung unzufrieden. Qualität bedeutet nicht nur ästhetische Schönheit, sondern beinhaltet auch viele andere Faktoren und viele davon kann man sehr wohl objektiv und absolut nachvollziebar bestimmen. Egal wie ich zu WoW und Aion stehe - in WoW kann ich jederzeit einloggen und ein BG spielen - in Aion geht das einfach nicht.

Natürlich kannst du jetzt trotzig sagen, dass du gar kein BG spielen willst, aber die Objektivität unserer Gesellschaft wird allgemein so gehandhabt, in allen Tests, Reviews (Stiftung-Warentests usw.). Ein Auto für 30,000 das Airbag, Abs, Zentralverriegelung und Klimaanlage hat wie ein anderes für 30,000 ohne diese Extras (und sonst absolut identisch) wird einfach als "besser" beschrieben.

Am Ende kannst du Qualität zu einem absolut leeren Begriff machen, der völlig subjektiv ist und alle bewertbaren Kriterien auf Dinge beschränken wie

Preis/Leistung
Finanzieller Erfolg
Verkaufte Einheiten
Technische Leistungsdaten
Praktikabilität
Stabilität
usw.

und davon sprechen, dass dies alles nichts mit Qualität (semantische Spielereien, Sprache ist nur ein "endless deferall of meaning") zu tun hat, doch an der Grundsache ändert es absolut nichts. WoW ist sehr viel erfolgreicher als andere MMOs und dieser Erfolg ist nicht auf reines "Glück" zurückzuführen sondern lässt sich auf einzelne Kriterien herunterbrechen, bei denen WoW "besser" als andere MMOs da steht, ein Kriterium ist dabei sicherlich, dass Wow mehrere Spielertypen gleichzeitig bedient als andere.
 
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Irgendwie kann ich diese ganzen "wow ist besser und der eindeutige beweis ist, dass es die meisten accounts hat" - Sätze nicht mehr hören.

-Wäre wow von einer unbekannten firma entwickelt worden und nicht von blizzard
-Wären zum start von wow nicht die gebühren für flatrates drastisch gesenkt worden
-Wäre wow nicht zu beginn so gehypt worden in allen zeitschriften, weil es eben ein blizzard spiel war
-Wäre wow nicht auf allen damaligen systemen gelaufen
-Hätte es zu release von wow schon so viele alternativen gegeben wie jetzt

... hätte irgendein neues spiel namens wow niemanden interessiert
wow ist zufällig zur richtigen zeit released worden, mehr nicht

auf der anderen seite wird aber ein spiel wie uo heutzutage niemanden mehr hinter dem ofen hervorlocken. wenn einige hier schreiben, damals gab es gar nichts und wir hatten trotzdem spass.. damals gab es ja auch nichts anderes. take it or leave it. Das ist heute aber anders.
 
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Wieviel Zeit hier manche reinstecken um Texte zu verfassen ^^
 
Um auch mal etwas hier zu zu sagen.

Wie einige schon sagten ist World of Warcraft nicht mit anderen MMO´s vergleichbar.
MMO ist so eine Art "Alleskönner". Jeder kann es spielen ohne etwas darüber wissen zu wollen. Oder es ist sehr einfach an etwas heran zu kommen. Und da haben wir schon den ersten Punkt:
Was macht WoW so gut für euch? Und darauf ist "Ja weil es einfach alles hat"keine Antwort. Es muss eine Sache geben die euch in World of Warcraft hält.

Mögt ihr PvP: Dann wird euch Warhammer/Dark age of Camelot auch gut gefallen.
Mögt ihr Grinding: Dann ist AION genau das richtige für euch.
Mögt ihr es etwas komplizierter: Jedes Spiel ausser World of Warcraft. (
biggrin.gif
)

Ich zum Beispiel muss sagen, das ein Spiel für mich das Inowativste sein wird was in den nächsten Monaten/ Im Nächsten Jahr kommen wird:
Star Wars The Old Republic.
Ich muss für mich sagen: Ich liebe Story. Die Lore hinter einem Game oder die Story darin.
Und mittlerweile schlägt wirklich World of Warcraft eine Richtung ein in der Lore egal ist, und Blizzard braucht einige Bosse um die Communityzu halten, egal obs Storyteschnich logisch ist oder nicht. Das heisst für mich hat World of Warcraft nichtsmehr davon was es vor Jahren hatte. Damals zu Classic gab es schöne Quest, man hatte das Gefühl teil der Lore zu sein. Heute ist es nur:
Neuer Boss für neue INis für neuen loot
Immer wieder Dailys und Mats farmen für Kohle.
War ja in dem Sinne so in etwa nicht anders, ABER damals tat man noch was für seine Epics. Zum Beispiel Stratholme:
Man war LAAANGE dadrin, und am Ende da war ein Epic nicht verständlich. Von 500 Gruppen die drin waren haben vielleicht 7% ein Epic gesehen. Wenn ein Epic droppte war das "Wow!" wie zum Beispiel das Schwert oder das Mount. Wie ein bekannter im TS sagte:
"WEnn man damals in World of Warcraft Full Epic(Ungefair T1) war, dann spielte man GANZ oben mit". Man sah dasman was erreicht hatte. Heute läuft jeder der nur 2 Tasten drücken kann mit T9 rum.
ABER ich schweife nun zusehr von der Story ab:
Mit The Old Republic wird es ein neues Kapitel im MMO Style geben. Eine Geschichte um deinen Charakter, die sich anhand deiner Dialoge und entscheidungen weiterentwickelt. Jede Klasse ihre eigene Geschichte, schöne Vertonung der Story und gute Atmossphäre jenachdem was wir auf der Gamescom gesehen habe. Das wird World of Warcraft nie haben.

Und so kommen wir zu diesen Marktnieschen:

Wenn ich ein Fantasyspiel wie WOW programmiere und rausbringe habe ich zwei möglichkeiten:
1:
Ich klammere mich an jeden Cent und versuche mit Hand und Klauen mich an der Klippe zu halten die WOW gemeiselt hat.
2:
Ich stürze gegen Blizzard hemmungslos ab und verliere.

Wenn ich zum Beispiel Star Trek Online und Eve nehme. Es gibt momentan keine vergleichbaren Marktführer in der Genre die so gut gemacht sind (Ich habe Eve erst vor einigen Tagen getestet, die Grafik und das Warpen sind sehr schön;D) . Sci-Fi hat ÜBERHAUPT nichts mit WOW zutun. Versuche mal mit einem "Trekkie" Star Trek online mit WOW zu vergleichen. Der wird das nicht mögen aus einem Grund: Er mag das Genre nicht.

Man kann MMORPG´s nur mit anderen MMO´s aus ihrer Niesche vergleichen. Und AION und WOW sind NICHT dieselbe nieche.
 
Das WoW die meisten Accounts hat liegt halt einfach daran, das es am einfachsten und wenig Komplexität hat aber dafür schnell Belohnungen vergibt. D.h. selbst der unfähigste Spieler kann sich in WoW wie ein Held fühlen, da er mit Belohnungen überhäuft wird. Die Masse der Menschen bevorzugt halt den einfachen Weg, etwas das jeder schnell versteht. Die Psychologie des Menschen ist recht einfach gestrickt und wie ein Hund reagiert auch ein Mensch auf Belohnungen. Wird der Mensch belohnt empfindet er Freude, wird er bestraft (virtueller Tod) empfindet er ablehnung. Deswegen sind PvE Spiele auch grundsätzlich beliebter, da man dort quasi kaum schlechte Erfahrungen machen kann. In einem PvP Spiel wie z.b. EVE, wo der Tod den Verlust des ganzen Schiffes bedeutet, sind Spieler schnell frustriert und beginnen eine Ablehnung gegen das Spiel zu fühlen. Die Masse der Menschen, sind Menschen reagiert frustriert auf Niederlagen aber es gibt auch Charaktereinstellungen, die motiviert auf Niederlagen reagieren. Aber von diesen gibt es deutlich weniger und deswegen findet man auch weniger PvP Spieler als PvE Spieler, aber jeder muss wohl zugeben, das der Kampf gegen andere Spieler das anspruchsvollste überhaupt ist. Ein Kampf gegen eine KI ist nur das durchschauen von Skripten, ein Mensch reagiert immer anders.

McDonalds ist qualitativer Müll, was das Essen angeht aber es ist erfolgreich, weil es schnell verfügbar ist und durch den enormen Fett-Anteil gut schmeckt. Was kriegt man für 10€ bei McDonalds ? Maxi-Menü + Nachtisch für 1 Person.
Für 10€ kauf ich dir aufm Frischmarkt nen Essen für 4 Personen ein. Hohe Qualität aber halt nicht so einfach zu machen.

Bildzeitung ist die meistgelesenste Zeitung in Deutschland aber Informationsgehalt = 0 bzw man erfährt dort zwar etwas aber nie die Hintergründe zu den Themen. Das Niveau ist ebenfalls extrem niedrig und es wird viel mit Bildern gearbeitet. Ne Bild lese ich in 20min durch.
Dagegen steht ne Zeitung wie Financial Times oder Die Welt, wo hier manch einer vermutlich Kopfschmerzen beim lesen kriegen würde. Dort werden Fachbegriffe verwendet und Themen sehr Tief und komplex behandelt.

Man hört immer wieder, das neue Spiele die Ansprüche der WoW Spieler nicht erfüllen, das diese zu hoch seien. Ich denke es ist eher umgekehrt, nämlich das neue Spiele deutlich höhere Ansprüche setzen und diese für die WoW Spieler zu hoch sind. Zu viel komplexität, zu schwer zu verstehen, nicht einfach genug.
Was sind denn meistens die ersten Beschwerden bei neuen Spielen ? "Leveln dauert zu lange", "Crafting ist zu schwer" und "Zu schwer um an Epics zu kommen".

@Sibilis : Hab mir gestern UO wieder installiert und spiele nun auf dem Freeshard Hybrid. Da kommen Erinnerungen hoch
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