Der Akolyth des Tzeentch

Estarioll

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Der Akolyth des Tzeentch

Seine finsteren Augen starrten aus dem Fenster. Wie fast jeden Abend. Neben ihm lehnten seine Schwerter. Bereit für diese Nacht. Wie fast jede Nacht. Er war allein unter Feinden. Wie fast jeden Tag. Er würde morgens blutbesudelt erwachen. Wie fast jeden Morgen.

Der gebrochene Mann erhob sich. Das Chaos hatte seinen Verstand verdreht und die Mutationen hatten ihm auch den letzten Rest Rationalität beraubt.
Er mordete in der schlichten Überzeugungen die erstarrte Zivilisation dem immerwährenden Kreislauf des Wandels aus dem Weg zu räumen.

Das Chaos, Erschaffer aller Dinge dürfte in seiner Entfaltung nicht gestoppt werden, dachte er.
Nicht von Menschen...Menschen?...Was stellen diese Kreaturen eigentlich dar, wenn nicht nur eine weitere Ausgeburt des Chaos?
Zwar eine Ausgeburt, die sich vom Chaos losgesagt hatte, doch das änderte nichts.

Er würde die Söhne bestrafen, die sich gegen ihren Vater wandten.

...Aber, wieso hatten diese eigentlich elenden Kreaturen die Jahrtausende überdauert? Haben sie die Perfektion erreicht, den eigentlichen Zweck des Wandels?

Sicher, sie haben der Kraft eines Ogers nichts entgegenzusetzen und ihre Machinen oder Festungen wirken wie Spielzeuge und Sandburgen gegenüber denen der Zwerge. Kein Mensch könnte sich mit einem Elf an der Waffe messen, und auch ihre Magier könnten von den Mächten, die in Lustria schlummern, nur träumen.
Aber lag die Perfektion der Menschen vielleicht in deren Mittelmäßigkeit?
Perfektion müsste Überlegenheit bedeuten, sinnierte er. Aber würde Überlegenheit nicht auf Konflikte und damit erneuten Wandel hinauslaufen?
Hatte das Chaos sein Ziel erreicht, nur hatte das noch niemand dies begriffen?

Schnell verwarf er den Gedanken.

Wenn die Menschen perfekt wären, würde er nicht mehr existieren, dem war er sich sicher. Er war verwundert aufgrund des Anflugs einer längst vergessenen Menschlichkeit .Er hatte dem menschlichen trieb nach Erhaltung nachgegeben, den er immer als Schwäche gebrandmarkt hatte.

Seine Aufgabe war eindeutig.

Außerdem war e ein Ausgestoßener seiner eigenen Rasse. Für ihn gab es nur eine Richtung.

Der Krieg hatte die Fronten verhärtet

Er griff sich seine Schwerter um sie ihrer Bestimmung zuzuführen ,so wie er nu seine erfüllen würde:

Er würde den Willen der Menschen brechen und sie der Willkür des Wandler es Weges ausliefern

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ich freue mich auf ehrliche Kritiken zu meinem erstem Warhammer RP-Beitrag
 
Sehr intensiv geschrieben. Kurz und knackig möchte man sagen. Find ich gut.
rolleyes.gif


Vieleicht schreibst ja mal eine längere Story.
 
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