Der Tag an den WoW starb!Für Mich!

Masterio

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Ich wette, dass 99% aller Spieler die über den annonymen Dungeonfinder meckern, seit seiner Einführung losgelöst von der Gilde nicht einmal selber ne Gruppe per Chat versucht haben aufzubauen.
Ich wette, dass 99% aller Spieler die über die Itemvoraussetzungen einiger Raildleiter meckern, selber nicht einmal versucht haben nen Raid aufzubauen.
Ich wette, dass 99% aller Spieler die über die zu kurze Spanne/Story von Level 80-85 meckern, nicht erst Questreihe Hyjal UND Vashir vollständig beendet haben, bevor sie Tiefenheim und Co entdeckt haben.
Ich wette, dass 99% aller Spieler die über den Umgangston bzw. Kommunikation in random inis meckern, selber nicht mehr als ein "hi" und "bb" zur Kommunikation regelmäßig beitragen .
...
...
...
Ich glaube nicht, dass ich viele dieser ewig verlängererbaren Wettliste verlieren würde...

Ja, das Spiel hat sich verändert. Ja, die Community hat sich verändert. Ja, ein Spiel welches man seit zig Jahren zockt kann irgendwann auch mal langweilig oder eintönig sein. Das hat aber nichts mit WOW speziellen zu tun, sondern so ist das Leben bzw. der Mensch gestrickt.

Über meinen neuen PC freute ich mich am Anfang wie ein Schneekönig. Nach nem Jahr ist es immer noch der gleiche PC, aber so wirklich schneeköniglich fühl ich mich nicht mehr... Scheiß PC!!! Der war früher aber besser...

so ist es, obwohl mir die community scheiß egal ist...wow verbessert sich mit jedem addon, da man aber schon vieles kennt, wird es schnell langweilig, man wünscht sich halt die unerfahrenheit zurück...

und früher war alles besser, sogar die zukunft...
 
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ZAM

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man wünsch sich halt die unerfahrenheit zurück...

Die "unerfahrenheit" vielleicht nicht unbedingt, aber dieses geile Gefühl, als man sich zum ersten mal einloggte und jedes Gebiet und Instanz, sowie generell Warcraft III in 3D mit Freunden das erste mal erkundete, oder der erste Char auf dem Server mit Mount an einem vorbeiritt, oder man selbst zum ersten mal ein Mount hatte... das hätte ich gern manchmal wieder.
 
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Super PePe

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Die "unerfahrenheit" vielleicht nicht unbedingt, aber dieses geile Gefühl, als man sich zum ersten mal einloggte und jedes Gebiet und Instanz, sowie generell Warcraft III in 3D mit Freunden das erste mal erkundete, oder der erste Char auf dem Server mit Mount an einem vorbeiritt, oder man selbst zum ersten mal ein Mount hatte... das hätte ich gern manchmal wieder.

Das ist wie mit dem Verlust der eigenen Unschuld. Einmal verloren, ist es nahezu unmöglich sie wieder zu erlangen.
Ab und an streift sie einen aber, wenn einer im TS aufgeregt ist weil er zum allerersten Mal in einem Raid ist, Instanz, BG, Arena usw.
 
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Valdrasiala

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Ich kann dem TE in wiiiirklich vielen Punkten zustimmen. Früher war WoW halt ein Spiel, in dem verkorkste Nerds, die einst mit Stift, Papier, Würfeln und Regelwerken die Abende der Wochenenden verbracht hatten, endlich die digitale Form eben dieser Freizeitbeschäftigung entdeckt hatten. Wir WoW-Spieler der ersten Stunden (ja, ich bin auch einer derer, die seit Anfang an dabei sind) waren eine wirkliche Community, alle hatten wiiirklich nur die gleichen Interessen, und zwar hing das alles mit der Welt "Warcraft" zusammen und mit Rollenspielen.

Ich denke, das ganze änderte sich in BC. Plötzlich war WoW populär. Leute wie William Shattner und Mr. T machten plötzlich Werbung für das Spiel. Der Kommerz breitete sich aus. Arena wurde eingeführt. Und WoW war plötzlich auch ein Platz, an dem sich Spieler austoben konnten, welche früher in Ballerspielen wie Camperstrike mit Begriffen wie "lol", "noob" und "l2p" um sich warfen. Und genau das hat die kleine, aber feine Community hart getroffen. Es gibt diese "alten" Spieler immernoch. Diese sind meistens noch genau so freundlich wie früher, helfen gern, haben Spaß am Spiel. Aber es ist, verglichen an der heutigen Spielerzahl, nur ein Bruchteil der Spieler und deswegen fallen nun eher die Spieler mit dem schlechten Verhalten auf, die dieses Spiel nicht mit Liebe spielen sondern nur um des Spieles willen.

Natürlich möchte ich nicht alle neueren Spieler über einen Kamm scheren, Gott bewahre! Ich persönlich denke, dass es dem Miteinander in WoW gut tun würde, wenn die Benutzerzahlen um 3-4 Millionen Spieler zurückgehen würden. Dann wäre man nicht mehr so anonym in der Masse, sondern würde wieder durch gute Leistungen und gutes Verhalten herausstechen.

 
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BillyChapel

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Hallo TE,

ja, ich habe Deinen Text ganz gelesen und kann das Geschriebene nachvollziehen. Ich habe zwar erst kurz vor BC angefangen (3 Monate), aber selbst da war der Unterschied zu heute noch spürbar. Ich möchte nicht sagen, dass Du uneingeschränkt Recht hasst, aber im Kern ist was Wahres drinnen. Hier meine paar Senfpunkte:

1.) Alles (und wirklich ALLES) verliert an Interesse, Erstaunen, Beliebtheit etc. mit der Zeit. Ob das Filme, Lieder, Lieblingsspeisen oder sonst was sind. Irgendwann ist der Glanz weg. Das ist auch bei WoW so und wird irgendwann mal (in 10, 20 oder 25 Jahren) im Abschalten der Server enden, weil keiner sich mehr für WoW interessiert. Bis dahin wird der schleichende Verfall mehr oder weniger stark ausgeprägt fortschreiten.

2.) Um diesen Verfall zu verzögern oder zu bremsen (nicht um ihn zu verhindern!), werden die Entwickler solche Sachen in das Spiel implementieren, von denen sie glauben, dass sie viele Spieler im Spiel halten oder gar neue gewinnen können. Als Wirtschaftsunternehmen ist Blizzard hauptsächlich an den Umsatzzahlen interessiert und nicht am Wohlbefinden einer gewissen Spielergruppe. Nostalgische Gefühle sind hier fehl am Platz. Paradebeispiel für eine solche Entwicklung sind die Automobilindustrie oder die Unterhaltungselektronik. Auch wenn ein VW Bus T1 der ultimative Hippie-Hit war, die Käufermasse möchte verschont bleiben mit Vehikeln ohne ABS, Lenkverstärkung, Klimaanlage usw. Da kannst du noch so oft an VW schreiben, wie toll die Kifferparty auf dem Weg nach Woodstock anno 69 im angemalten VW Büsschen war... der wird trotzdem nicht mehr hergestellt.

3.) Wäre WoW bei Classic stehen geblieben (also Lvl 60) würde Blizzard heute keine 10-12 Mio Abonennten haben, sondern bedeutend weniger, weil es die Mehrheit nicht ertragen würde, in immer den selben Gebieten das Selbe machen zu müsssen oder zu sollen. Mag sein, dass es je Server 10 Walljumper gibt, oder Spieler, die es lieben zu Fuß endlos durchs Schlingendorntal oder den Dämmerwald zu laufen. Die Mehrheit der Spiele wird über kurz oder lang abschalten und das Spiel quittieren. Also muss neuer Inhalt her, egal ob er passt oder nicht. Über Geschmack lässt sich schließlich streiten.

4.) Um die Umsätze nachhaltig zu sichern, musste Blizzard so auf die Community eingehen, dass die Mehrheit sich gut bedient empfand. Das schafft größtenteils für Ruhe und die aufgeregten Freaks in den Foren machen ja nur einen kleinen Teil der Community aus. Für die Entwickler sind die 85% Casuals vom Umsatz her wichtiger, als die 15% Pro-Spieler (das sind die WoW-Verrückten und möchte-gern-professionals).

5.) Durch das Schleifen am Schwierigkeitsgrad griff Blizzard so hart ins Spiel ein, wie anno 1970er Jahre die Bauplaner bei der Begradigung der Flüsse. Alles fließt (bzw. levelt) schneller, aber es kommt auch schneller zu größeren Überschwemmungen (Unlust) oder gar Katastrophen (Abokündigungen). Schaut nur in dieses Forum, da geht es nur darum "Wie schaff ich es am schnellsten auf 85", "Hab keinen Bock auf leveln" etc. Der Levelrush ist überall spürbar. Endgame zählt, Raiden, Heros, Punkte, Epix... Das ist genauso, als wollte man bei einem Fußballspiel nur noch die Tore sehen, die Höhepunkte. Ich drücke es jetzt mal wirklich krass aus: Das Spiel wird beherrscht von den Endgame- und Raid-Deppen. Von Idioten, die nichts anderes in der Birne haben, als sich im Endcontent als wahre Crax zu outen. Das Spiel wird von ihnen in kleine Nischen reduziert... in Raiden... und Heros. Wie Autisten klammern sie sich an diesem (SChein)Inhalt fest... nur um Punkte zu bekommen und Ausrüstung. Sie geilen sich auf an DPS und Itemlevel und legen im Spiel soviel unsoziales Verhalten an den Tag, dass man am liebsten das Spiel ausschalten möchte. Nicht Blizzard hat das Spiel kaputt gemacht, es war ein großer Teil der Community selbst.

6.) Das Spiel und die Community wie früher wird es in WoW nicht mehr geben. Das ist so wie es ist. Wenn ich mir den Verfall von Werten innerhalb unserer Gesellschaft so anschaue, brauch ich mich nicht wundern, weshalb das im Spiel genauso ist. Aus einem RL-Deppen wird im Spiel kein umgänglicher Mitspieler. Und je glatter und einfacher das Spiel wird, desto mehr Deppen wird es anziehen und desto schleppender wird der Niedergang. Hauptsache der Umsatz stimmt.

Salut, Freunde.

Billy
 

Akium

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die welt ist viel zu vielfältig geworden, es gibt ZU viel zu tun, das ziel ist den spieler in jeder minute seiner online-zeit zu beschäftigen, ihn auf die jagd nach irgendwelchen erfolgspunkten, rüstungen, marken etc zu schicken. permanent.


Für mich ist eher das Gegenteil der Fall. Es gibt nichts zu tun, außer man lässt sich auf künstlich hinzugefügte Dinge ein, wie Erfolgspunkte, oder auf den Beruf Archäologie.

Früher gabs immer was zu tun. Erze farmen für die Muntion, oder Wetzsteine für den Tank. Kräuter farmen für Teufelsmanatränke, die ich als Jäger auf CD gesoffen habe.

Bufffood...Tränke, Elixiere... Heute stellt ein Interessierter einen Gildenkessel und ein Fischmal, und das Ding ist gegessen. Desinteresse von 9 Anderen wird mal wieder unterstützt und gefördert.

Die letzte BC Ruffraktion hatte ich oben, als BC fast zuende war. Man jagte seltenen Rezepten hinterher, die bei bestimmten Mobs droppten.


Also baut man sich nen Twink, und denkt sich. Okay. Nochmal von vorne. Neue Klasse, neue Gebiete. .. Hurra.
Ernüchtert stell man fest, dass man alles solo mit allergrößter Leichtigkeit bewältigen kann. Die Level laufen nur so davon. Man lernt nichts. Man hat keine kniffligen Quests, man lernt kein Movement, man lernt kein CC, kein Unterbrechen...nix. In den Low level Instanzen fällt alles so schnell um, dass selbst die undiszipliniertesten Gruppen alles platt hauen. Die Spieler gar einen solchen Spielstil als Normalfall anerzogen bekommen.

Dann kommt es vor, dass man später Magier triftt, die nicht wissen was ein Sheeppull ist. Was ein line-of-sight Pull ist etc..pp.. Man schaut nach der Instanz nach, und stellt fest das nichts unterbrochen wurde... Jäger die nicht wissen, was der einlullende Schuß bewirkt. Krieger die nicht merken, dass man die Moloche in ZA entwaffnen kann.. Tanks die den Endboss von ZG in die Kuppel ziehen, Palaheiler die Weihe anwerfen, um die Geister beim Endboss zu killen, dafür aber laufend vom Tank weglaufen... Das Grauen. Pullende Heiler und DDs, die laufend "gogo" schreien, weil sie es nicht anders kennen.
Die Leute werden immer desintressierter.

Dazu das Markensystem, welches künstlich sämtlichen alten Raid-Content entwertet. Wieso noch in ne t11 Ini rennen, wenn man T12 oder ähnliches für Marken bekommt. Also rennen die Leute in die mittlerweile sehr leicht gewordenen 5er heros. Sie lernen wieder nix, weil mans nicht braucht. Wozu unterbrechen oder CC wenn man den Trash eh wegbombt ?
Mit T13 noch immer in die Todesmienen rennen, damit ich mir neue Märkchen holen kann ?

Diese nicht vorhandene Lernkurve führt dann zu Frust bei den alten Hasen, weil die Neulinge zumeisst so wirklich gar nix können, und auch wie oben schon beschrieben durch alles durchgerollt sind. Die Neulinge selbst erleben selbst auch nur Frust, weil sie später im Raid, der nunmal der einzige spätere Inhalt des Games ist, gnadenlos scheitern.

Eine Gildengruppe mit Neulingen durch ZG zu bringen ist schwerer als die Leute random loszuschicken, weil sie random nen 15 % Buff kriegen, der einges an Fehlern verzeiht/ausbügelt.
Mit 15 % HP mehr, muss ich als Tank keine CDs mehr usen. Mit 15 % mehr Schaden muss ich keine saubere Rota einüben. Da darf auch ruhig mal nicht unterbrochen werden, geht ja auch so.

Mit interessierten Leuten macht WoW nach wie vor einen Heidenspaß, nur leider werden es immer weniger, und der Frustfaktor steigt rasant.
 

Derulu

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Schön, dass dies nur eine Meinung von vielen ist. Was mich zB. früher gestört hat, waren nämlich ganau diese ganzen Timesinks, die dir so gut gefallen haben, die einzig und alleine dazu da waren, die Spieler so lange wie möglich IM Spiel zu binden, welche allerdings für Leute mit weniger Zeit dazu geführt haben, dass sie eben nicht "effektiv" raiden(oder was auch immer sie wollten) konnten, weil sie die ganze Vorarbeit eben nicht erledigen konnten Mangels Zeit. Genau das dürfte Blizzard auch gestört haben, denn schließlich stecken sie die meiste Arbeit in eben diesen Teil des "Contents" (Raids, Instanzen etc.) und dann konnten viele sie gar nicht sehen, weil sie nicht die Zeit hatten, die Vor"erfordernisse" zu erledigen...
 
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Akium

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Schön, dass dies nur eine Meinung von vielen ist. Was mich zB. früher gestört hat, waren nämlich ganau diese ganzen Timesinks, die dir so gut gefallen haben, die einzig und alleine dazu da waren, die Spieler so lange wie möglich IM Spiel zu binden, welche allerdings für Leute mit weniger Zeit dazu geführt haben, dass sie eben nicht "effektiv" raiden(oder was auch immer sie wollten) konnten, weil sie die ganze Vorarbeit eben nicht erledigen konnten Mangels Zeit. Genau das dürfte Blizzard auch gestört haben, denn schließlich stecken sie die meiste Arbeit in eben diesen Teil des "Contents" (Raids, Instanzen etc.) und dann konnten viele sie gar nicht sehen, weil sie nicht die Zeit hatten, die Vor"erfordernisse" zu erledigen...

Dass man sich für eine halbwegs erfolgreiche Raidteilnahe um etwas kümmern muss, u.a auch um Bufffood etc ..pp.. Also eher zielgerichteter Timesink, der aber zu einem Ergebnis führt.
Das gab schon die grobe Richtung vor. Ohne dich zu kümmern, wirds auch nix.

Die meissten konnten durchaus alle Instanzen sehen, und haben sich entsprechend vorbereitet. Wie schauts heute aus ?

Künstlicher Timesink wird eingebaut, der vollkommen parallel läuft, und zu keinem Ziel führt. Ein Punktekonto wird voller, sonst nix. Ein Beruf den kein Mensch braucht, und keine weiteren sinnvollen Zusammenhänge bringt wird eingeführt. Dass die Leute über 2 Jahre immer die selben 5er durchbomben, um neue Punkte zu farmen, fürs neue Equip.
Oder man zieht den 12ten Twink hoch...weil nix zu tun ist.

BC hat die richtige Mischung gut getroffen.

Heute lesen die Leute in Foren, dass die Raider sich nur noch zum raiden einloggen, und dort Gas geben. Sie denken so wäre das Spiel aufgebaut, und sie bereichern ohne jedes Wissen und ohne jede Vorbereitung die Com. Das führt dann zu Frust, der wieder dazu führt das z.B. die 5er vollkommen todgenerfed wurden... Mit 15 % Buff erstrecht.
 

Derulu

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Ein Beruf den kein Mensch braucht, und keine weiteren sinnvollen Zusammenhänge bringt wird eingeführt.

Siehst du..und genauso siehst DU Archäologie, ich seh den Beruf völlig anders, denn für mich macht er sehr wohl Sinn, erzählen sie doch die einzelnen Gegenstände kleine Hintergrundgeschichten (zB. die Statue einer Druiden und eines Priesters, erzählt ganz kurz, wie es dazu kam, dass auch Frauen Druiden und Männer Priester werden können bei den Nachtelfen, vor allem für die Leute "wichtig" die sich intensiv mit der Warcraft-Story beschäftigen, zB. durch die Bücher, wo nur Männer Druiden und nur Frauen Priester sind) und bringen auch noch viele witzige Funitems, die für "Atmosphäre" sorgen (zB. die unglaublich geniale Puzzlekiste des Yogg-Saron mit ihren Sprüchen). Nur weil er für DICH keinen dir ersichtlichen Nutzen bringt heißt das nicht, dass ihn "kein Mensch braucht"

BTW...bei meinen Raid ist es auch immer noch Pflicht, sein eigenes Buffood mitzubringen, seine eigenen Tränke und Fläschen, genau das sollte auch selbstverständlich sein...könnte daran liegen, dass meine Raids keine Randomraids sind (die so niemals von Blizzard vorgesehen waren und auch heute noch eigentlich nicht sind, es wird nicht umsonst das Gildenzusammenspiel "gefördert" wo es nur geht) und jeder weiß, dass er sich auf den anderen verlassen kann, dies aber nicht ausnutzt und seinen Teil beiträgt...
 

Akium

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Siehst du..und genauso siehst DU Archäologie, ich seh den Beruf völlig anders, denn für mich macht er sehr wohl Sinn, erzählen sie doch die einzelnen Gegenstände kleine Hintergrundgeschichten (zB. die Statue einer Druiden und eines Priesters, erzählt ganz kurz, wie es dazu kam, dass auch Frauen Druiden und Männer Priester werden können bei den Nachtelfen, vor allem für die Leute "wichtig" die sich intensiv mit der Warcraft-Story beschäftigen, zB. durch die Bücher, wo nur Männer Druiden und nur Frauen Priester sind) und bringen auch noch viele witzige Funitems, die für "Atmosphäre" sorgen (zB. die unglaublich geniale Puzzlekiste des Yogg-Saron mit ihren Sprüchen). Nur weil er für DICH keinen dir ersichtlichen Nutzen bringt heißt das nicht, dass ihn "kein Mensch braucht"


Das mag ja sein, dass du bei Archa deine Unterhaltung findest. Die Leute, die ich kenne, (und das sind nicht wenige) haben sich durch den Beruf gequält um evtl das Zweihandschwert zu bekommen. Alle anderen haben den Kram innerhalb kürzester Zeit kopfschüttelnd beiseite geschoben. Sicherlich nicht repräsentativ, aber durchaus die Stimmung erahnend. Fragt man in ZA wenn man random unterwegs ist, wer Archa ist, um den Boss zu rufen, erntet man zumeisst 5 x ein Minus. Auch ein Zeichen der Beliebtheit. Der aufgesetzte künstliche Timesink schlechthin in Reinform. Liesst man im offiziellen Forum, ist die Resonanz auf den Beruf zu 95 % negativ.

Sicher soll jeder spielen wie er will. Jedoch, ein Spiel so aufzubauen, dass man bis zum Lvl 85 so wirklich gar nichts lernt. Dass man nirgens in die Richtung gewiesen wird, dass man sich ein bisschen interessieren muss, um dann die Leute beim eigentlichen Spielinhalt, nämlich dem Gruppenspiel gegen ne Wand laufen zu lassen finde ich nicht sonderlich gelungen.
Dann die niedrigste Wand (5er hc) mit Nerfs/Dungeonbuffs bezwingbar zu machen, dass sie auch wiederum nichts mehr an Interesse erfordern, ist der falsche Weg.
 
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Derulu

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....
Dann die niedrigste Wand (5er hc) mit Nerfs/Dungeonbuffs bezwingbar zu machen, dass sie auch wiederum nichts mehr an Interesse erfordern, ist der falsche Weg.

Die niedrigste Wand ist immer noch 5er nHC.

Generft wurden sie(die HCs) erst...worauf? Genau, Kundenwunsch, man muss nämlich nur lange genug Threads eröffnen. Genug Threads, dass Blizzard irgendwann denkt: "Uuuuhhh, uuuuh, uhhhhh vielleicht sollten wir das Ganze doch einfacher machen, obwohl wir das gar nicht vorhatten, aber sie scheinen doch zu schwer sind, wenn so viele Leute, so viel darüber schreiben und so viel weinen müssen"
 
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Hamburgperle

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Na, viel Verklärtheit, wieder einer der aufhört, viel Spaß im RL.

^^

Trifft es!

Es muss nur lange genug her sein, egal was es war, es gewinnt im Vergleich zu heutigen. Dieses "früher war alles besser" liegt in der Natur des Menschen. Unangenehme Dinge werden vom Gehirn mit der Zeit so bearbeitet, dass es angenehm erscheint, um sie nicht als seelischen Balast rumschleppen zu müssen.

Aussagen "ach wie war das Klasse, Erze farmen um als Jäger dann im Raid Munition zu haben" das waren noch Zeiten ... so toll, .... sind ja wohl anders nicht zu erklären. Und jede Wette, was wurde über WothLK gemeckert ... warten wirs ab ... in 2 oder 3 Jahren, ist es die 3. Beste Erweiterung aller Zeiten gewesen, weil genau 2 noch älter waren ;-))

So long ...



Man muss mit LvL 20 nicht mit Reiten anfangen, lauft doch weiter bis LvL 40 wie in den guten alten Classic Zeiten.
 
TE
TE
K

kushial

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ich möchte nochmal ausdrücklich hinzufügen, vorallen an die,die argumentieren, suche Leute die Open PvP mitmchen,oder nutze den DF nicht sondern baue Gruppen selber auf e.t.c,

Leute das mache ich ja, ds Problem ist,und das ist der Kerninhalt der Themas, ds kaum wer noch lust hat, heute haben die Spieler nur Spass an Dingen wenn sie Virtuelle Stats dazu bekommen,wie ein Item,Und genau das ist der Punkt, klar jetzt kann man gegen argumentieren, ja man muss mit der zeit leben und nunml die entwicklung hinnehmen.Ds ist richtig ich finde nur schade das DIE MENSCHLICHKEIT,die leute in wow,kum noch dinge machen die einfch nur reinen spass machen ohne lohn.

Mir ist auch bewusst das man wenn man neue dinge sieht die berauschend sind und nach einer zeit nicht mehr so,das ist für mich normal mir geht es ja darum ds aus gegebenen dingen die schön sind verunstaltet werden!

Es gibt viele Dinge in wow die heute viel viel besser sind als damals, ich spreche in diesen Thread überwiegend um die Entwicklung warum wow so geworden ist,aufgrund der Leute die es spielen.

Als Beispiel das mit den Kloster,mir ging es darum das es einfach total locker und Stressfrei war damals, da störte niemanden das hinlaufen,weil es nunmal so war das man laufen/reiten musste, heute heisst es gogogogo seh zu muss gleich weg.Würde es z.b. das Portsystem nicht geben,würden sich die Leute auch so anpassen.Damals wenn man wipte konnte man nicht so den Dicken rushängen lassen,weil man server intern war e.t.c.wegen ruf e.t.c.


Ich will legentlich nur darauf hinaus,wie sich die Leute aufgrund der veränderung angepasst haben.
 
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Derulu

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Ich will legentlich nur darauf hinaus,wie sich die Leute aufgrund der veränderung angepasst haben.

Nope, die Veränderungen wurden gemacht, weil es die Leute so wollten. Daraus können wir den Schluß ziehen: Nicht die Leute haben sich den Veränderungen angepasst, das Spiel wurde an die Leute angepasst, deshalb die Veränderungen
 

mcwz

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Für mein Empfinden gibt es viel zu wenig zu tun und viel zu wenig Inhalt.

Die paar 5er Instanzen werden besucht bis man sein Grundequip beisammen hat und die handvoll Fraktionen, die brauchbare Items haben, oben sind. Danach sind 5er Instanzen unnötig. Der einzige Grund warum sie überhaupt noch besucht werden, ist Marken farmen, ein von Blizzard künstlich geschaffenes Konstrukt um den "Content" zu dehnen.

Danach gehts in die Raids und sobald die clear sind, ist game over - wozu soll man Woche für Woche in einen Raid gehen um irgendwelche sinnlosen Epics zu farmen, die man mit dem nächsten Content Patch sowiese wieder wegschmeisst.

Außerhalb von Raids gibt es nicht wirklich was zu tun. Berufe sind inzwischen so sinnvoll wie ein Pickel auf der Nase. Sekundärberufe braucht man genau gar nicht (Buff Food, Flaks, etc. kauft man einfach) Archäologie ist der größte Sch... und langweilig ohne Ende.

Twinken wäre ne Alternative, aber wenn man schon 10 Chars hat kann man das gleich wieder abhaken. Selbiges gilt für PvP, wenn man kein Interesse an PvP hat.

Fazit: eine brauchbare Gilde vorausgesetzt, hat man innerhalb von 2 Wochen seinen Char von 80 auf 85 gelevelt, alle Instanzen und Raids clear und ist adequat equipped (ist man in einer Casual Gilde dauert es mit den Raids halt etwas länger).

Nix für ungut, aber 2 Wochen Inhalt/Beschäftigung ist schon etwas armseelig für ein Addon.
 

Derulu

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Nix für ungut, aber 2 Wochen Inhalt/Beschäftigung ist schon etwas armseelig für ein Addon.

Tja, wenn man ein Spiel wie WoW wie FastFood behandelt, verhält es sich auch wie FastFood. Es ist schnell gegessen, macht aber nicht wirklich lange satt...


Ich kann jetzt nur für mich reden:
Ich habe 6 Chars auf 85, spiele aber inzwischen nur noch einen, weil ich zeitlich gar nicht weiß wo ich zuerst anfangen sollte. An einem normalen Tag spiel ich in etwa 2-2,5h (an freien Tagen und das sind 3 pro Woche, gerne auch ein paar Stündchen länger) und wenn ich abends auslogge habe ich immer das Gefühl, nicht alles das erledigt zu haben, was ich eigentlich vorgehabt hätte. Entweder fehlt noch eine der 3 Angelquest, oder ich hab Tol Barad nicht komplett durchquesten können, Tol Barad noch nicht gewonnen oder verloren, erst eine heroische Instanz besucht oder einen einzigen Raid, hab wieder nur 60 Leder und wieder nur Stoff für 10 Verbände gefarmt, wieder kein "niedrigstufiges" Questgebiet abgeschlossen und noch gar nicht die Schräubchen an meinem Equip wieder ein bißchen mehr feinjustiert. Ich habe gar nicht die Zeit, all das zu tun, was ich so gerne tun würde, das Spiel bietet so viele Möglichkeiten, man müsste sie nur sehen und auch nutzen...(und wenn ich mal keine Lust, ja, auch das kommt vor, dann spiele ich eben an diesemTag nicht)
 
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Sano

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Künstlicher Timesink wird eingebaut, der vollkommen parallel läuft, und zu keinem Ziel führt. Ein Punktekonto wird voller, sonst nix. Ein Beruf den kein Mensch braucht,
und keine weiteren sinnvollen Zusammenhänge bringt wird eingeführt. Dass die Leute über 2 Jahre immer die selben 5er durchbomben, um neue Punkte zu farmen, fürs
neue Equip. Oder man zieht den 12ten Twink hoch...weil nix zu tun ist.

Genau dieser Punkt führt dazu das eben die Spieler die nicht mehr die Zeit und
Nerven für Raids haben (ja, ich bin Familienvater mit kleinen Kindern), sich andere
Ziele suchen die nun auch vorhanden sind.
Als Beispiel nenne ich mal MICH. MC, BWL, AQ 20 und 40 so wie Kara habe ich
mit der Gilde geraidet. Auch ohne Kinder war die Zeit schon gut ausgefüllt und
Raidvorbereitungen für mich kaum zu schaffen. Die Zeit war schön, aber im nach
hinein betrachtet war es eher eine Qual für mich.
Nun Twinke ich auf meinem (alten ) Server alle 10 Chars bis 85 (jede Klasse ist ein mal vorhanden).
Wenn ich damit fertig bin, ich benötige noch ca. 1-1,5 Monate für die letzten 10 Level,
werde ich alle Berufe aller Chars auf Maximal bringen. Parallel dazu rüsten sich die Chars
gegenseitig aus und verbessern über 5er Instanzen Ihr Equip.
Es gibt halt genug zu tun. Und es macht mir Spass. Ich bin Zeitlich absolut ungebunden
und genau DAS ist für MICH das schönste an WOW!

JEDER JECK ISS ANDERS.

In diesem Spiel gibt es Raider, PVPler, Twinker, Leute die WOW als Handelssimulation
spielen und nicht zu vergessen die guten alten Rollenspieler. Alle haben Spaß am gleichen
Spiel, sie spielen aber alle unterschiedliche Bereiche innerhalb der allumfassenden Spielewelt.
Man kann hier von Subkulturen innerhalb von WOW sprechen.

Jedem der sich im Spiel langweilt kann ich nur empfehlen mit dem spielen aufzuhören.
Dies sage ich auch aus reinem Eigennutz, weil mir die ganzen Nörgler, die nicht in der Lage sind
für sich auch mal die positiven Aspekte herauszufiltern, gehörig auf den Senkel gehen!!

Grüße
 

Blackout1091

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Für mein Empfinden gibt es viel zu wenig zu tun und viel zu wenig Inhalt.

Die paar 5er Instanzen werden besucht bis man sein Grundequip beisammen hat und die handvoll Fraktionen, die brauchbare Items haben, oben sind. Danach sind 5er Instanzen unnötig. Der einzige Grund warum sie überhaupt noch besucht werden, ist Marken farmen, ein von Blizzard künstlich geschaffenes Konstrukt um den "Content" zu dehnen.

Danach gehts in die Raids und sobald die clear sind, ist game over - wozu soll man Woche für Woche in einen Raid gehen um irgendwelche sinnlosen Epics zu farmen, die man mit dem nächsten Content Patch sowiese wieder wegschmeisst.

Außerhalb von Raids gibt es nicht wirklich was zu tun. Berufe sind inzwischen so sinnvoll wie ein Pickel auf der Nase. Sekundärberufe braucht man genau gar nicht (Buff Food, Flaks, etc. kauft man einfach) Archäologie ist der größte Sch... und langweilig ohne Ende.

Twinken wäre ne Alternative, aber wenn man schon 10 Chars hat kann man das gleich wieder abhaken. Selbiges gilt für PvP, wenn man kein Interesse an PvP hat.

Fazit: eine brauchbare Gilde vorausgesetzt, hat man innerhalb von 2 Wochen seinen Char von 80 auf 85 gelevelt, alle Instanzen und Raids clear und ist adequat equipped (ist man in einer Casual Gilde dauert es mit den Raids halt etwas länger).

Nix für ungut, aber 2 Wochen Inhalt/Beschäftigung ist schon etwas armseelig für ein Addon.

2 Wochen das will ich sehen wie du das machst
Wenn du keine Lust hast Gear zu farmen , weil mit den nächsten Content ja besseres kommt glaube ich hast du gar nichts verstanden

Naja wenn für Ultra - Pros wie dich es nach 2 wochen kein Inhalt mehr bietet weil du alles hast oder es dir kein spaß macht muss du halt dein account deaktiviert halten


Ich hab immer noch gut was zu tun Zocke am Tag vllt 2h und am Wochenende kaum , da ich fast nie zu Hause bin.. Da bleibt genug zu endecken
 
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