Flauwy
Quest-Mob
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Vorab möchte ich meinen Kommentar erläutern, der missverständlich formuliert war:
Ich finde die Aussage, dass unser Heft Mainstream ist und bei einer nicht erfolgenden Neugestaltung bald vom Markt verschwindet, deshalb so komisch, weil sie sich selbst widerspricht. Definition von Mainstream laut Wikipedia:
Nun möchte ich auf den Namen unseres Heftes hinweisen: buffed - Das Magazin für Rollenspieler. Wir sind kein Heft für MMORPGs, auch wenn es einen Löwenanteil unserer Inhalte ausmacht.
Wir berichten über Offline-Spiele wie The Witcher und Drakensang. Wir gucken über den Tellerand und schreiben über Konsolenspiele wie Mass Effect (bekam eine grandiose 90%-Wertung), Blue Dragon und Mobile RPGs. Wir berichten von alten Rollenspielen, die den Weg für die modernen MMOs geebnet haben in der Rollenspielgruft.
Wir schauen uns jedoch auch auf dem MMORPG-Markt um. Wir wollen unseren Lesern ein breites Spektrum an interessanten Spielen präsentieren, die neu auf den Markt kommen, oder im Laufe der Zeit zu einem guten Spiel geworden sind. Paradebeispiel: Everquest 2. Wir haben diese Ausgabe einen Vier-Seiten-Artikel über EQ2 geschrieben und dem Spiel hervorragende 84% gegeben. Auch über Aion wurde bereits berichtet. Zugegeben, es war nur eine Seite Preview, aber was nicht ist, wird auf alle Fälle noch werden. Allerdings nicht, solange keine lokalisierte Version zum Testen da ist. Schau mal auf meinen Blog, ich warte sehnsüchtig auf Aion. Wir müssen jedoch auch gucken, was unsere Leser interessiert, um nicht auf dem Heft sitzen zu bleiben.
Und dann haben wir noch unsere Specials, wie das Spielerpärchen, die Interviews und viele weitere Themen wie Gilden-Guides, Multi-Boxing und Multi-Monitoring, Rollenspiel-Awards und Rollenspiele 2008. Wir haben die Fantasy-Welt, mit Brettspielen, Büchern, LARP und Filmen.
Alles in allem kommen wir im aktuellen Heft auf 41/130 Seiten WoW-Themen. Das sind 31,6 Prozent WoW-Anteil, sprich lediglich ein Drittel dessen, was du uns unterstellst. Und klar ist WoW am stärksten vertreten, denn es ist einfach das beliebteste Spiel. Wenn Warhammer erstmal draussen ist, dann wird etwas mehr darüber geschrieben. Aber Nischenspiele, die kaum jemand länger als ein paar Tage fesseln, werden niemals einen besonderen Stellenwert bei uns bekommen. Einfach schon deshalb, weil es kaum jemanden interessiert.
Deine Interessen in allen Ehren, aber als Unternehmen richten wir uns nach dem Markt, da lässt sich Mainstream kaum verhindern. Das ist ja auch nicht unbedingt was schlechtes, solange man noch kritisch selbst abwägt, ob die Masse einen guten, oder einen schlechten Geschmack hat. Ich persönlich spiele lieber ein World of Warcraft, als ein 2Moons oder ein Rappelz. Und ich sende ein Stoßgebet in den Himmel, das Aion mehr dem Mainstream folgt, als das es ein 08/15 Asia-Grinder wird, aber das nur am Rande. Solange wie WoW einfach das State-of-the-Art-Game bleibt und die Spieler nach wie vor mit sexy Inhalten versorgt, wird auch an den Wertungen nicht gerüttelt. Ehre, wem Ehre gebührt. Dennoch blicken wir völlig aufgeschlossen, ja geradezu euphorisch nach vorne und können die da kommenden Titel kaum erwarten. Schließlich leben wir davon. Und wenn ein Titel schlecht abschließt, dann liegt es sicher nicht daran, dass wir uns nicht ausgiebig genug damit beschäftigt haben. Warum sollten wir einen Tiefentest von einem Spiel machen, was nach zwei Monaten immer noch keinen oder wenig Spaß macht? In der Hoffnung, dass es nach drei oder mehr Monaten vielleicht endlich anfängt cool zu werden? Dann möchte ich jedoch nicht der Tester dafür sein.
Summa summarum können wir uns dem Vorwurf, Mainstream zu sein, wohl kaum entziehen. Doch wollen wir das überhaupt? Möchten wir nicht die Wünsche unserer Leser erfüllen? Schauen wir nicht mit Adlersaugen darauf, wie die Reaktionen auf unser Heft und einzelne Artikel sind und passen uns dementsprechend an, um unseren Lesern ein breitgefächertes Lifestyle-Magazin zu bieten, das mit herkömmlichen Spielemagazinen rein gar nichts mehr zu tun hat, weil der Ansatz und der Aufbau grundverschieden sind?
Wir geben uns jedenfalls viel Mühe und hoffen, weiterhin dieses fantastische Vertrauen, was die buffed-Community uns entgegen bringt, genießen zu dürfen.
In diesem Sinne alles Gute, frohe Weihnachten und ein buffiges 2008.
Ich finde die Aussage, dass unser Heft Mainstream ist und bei einer nicht erfolgenden Neugestaltung bald vom Markt verschwindet, deshalb so komisch, weil sie sich selbst widerspricht. Definition von Mainstream laut Wikipedia:
Das unser Heft also schon bald wieder verschwunden ist, wenn wir es nicht komplett neu gestalten und demnach den Bedürfnisse einer Subkultur anpassen, ist bereits durch die erste Aussage Ad absurdum geführt worden.Der Mainstream (englisch, wörtlich Hauptstrom) spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground.
Nun möchte ich auf den Namen unseres Heftes hinweisen: buffed - Das Magazin für Rollenspieler. Wir sind kein Heft für MMORPGs, auch wenn es einen Löwenanteil unserer Inhalte ausmacht.
Wir berichten über Offline-Spiele wie The Witcher und Drakensang. Wir gucken über den Tellerand und schreiben über Konsolenspiele wie Mass Effect (bekam eine grandiose 90%-Wertung), Blue Dragon und Mobile RPGs. Wir berichten von alten Rollenspielen, die den Weg für die modernen MMOs geebnet haben in der Rollenspielgruft.
Wir schauen uns jedoch auch auf dem MMORPG-Markt um. Wir wollen unseren Lesern ein breites Spektrum an interessanten Spielen präsentieren, die neu auf den Markt kommen, oder im Laufe der Zeit zu einem guten Spiel geworden sind. Paradebeispiel: Everquest 2. Wir haben diese Ausgabe einen Vier-Seiten-Artikel über EQ2 geschrieben und dem Spiel hervorragende 84% gegeben. Auch über Aion wurde bereits berichtet. Zugegeben, es war nur eine Seite Preview, aber was nicht ist, wird auf alle Fälle noch werden. Allerdings nicht, solange keine lokalisierte Version zum Testen da ist. Schau mal auf meinen Blog, ich warte sehnsüchtig auf Aion. Wir müssen jedoch auch gucken, was unsere Leser interessiert, um nicht auf dem Heft sitzen zu bleiben.
Und dann haben wir noch unsere Specials, wie das Spielerpärchen, die Interviews und viele weitere Themen wie Gilden-Guides, Multi-Boxing und Multi-Monitoring, Rollenspiel-Awards und Rollenspiele 2008. Wir haben die Fantasy-Welt, mit Brettspielen, Büchern, LARP und Filmen.
Alles in allem kommen wir im aktuellen Heft auf 41/130 Seiten WoW-Themen. Das sind 31,6 Prozent WoW-Anteil, sprich lediglich ein Drittel dessen, was du uns unterstellst. Und klar ist WoW am stärksten vertreten, denn es ist einfach das beliebteste Spiel. Wenn Warhammer erstmal draussen ist, dann wird etwas mehr darüber geschrieben. Aber Nischenspiele, die kaum jemand länger als ein paar Tage fesseln, werden niemals einen besonderen Stellenwert bei uns bekommen. Einfach schon deshalb, weil es kaum jemanden interessiert.
Deine Interessen in allen Ehren, aber als Unternehmen richten wir uns nach dem Markt, da lässt sich Mainstream kaum verhindern. Das ist ja auch nicht unbedingt was schlechtes, solange man noch kritisch selbst abwägt, ob die Masse einen guten, oder einen schlechten Geschmack hat. Ich persönlich spiele lieber ein World of Warcraft, als ein 2Moons oder ein Rappelz. Und ich sende ein Stoßgebet in den Himmel, das Aion mehr dem Mainstream folgt, als das es ein 08/15 Asia-Grinder wird, aber das nur am Rande. Solange wie WoW einfach das State-of-the-Art-Game bleibt und die Spieler nach wie vor mit sexy Inhalten versorgt, wird auch an den Wertungen nicht gerüttelt. Ehre, wem Ehre gebührt. Dennoch blicken wir völlig aufgeschlossen, ja geradezu euphorisch nach vorne und können die da kommenden Titel kaum erwarten. Schließlich leben wir davon. Und wenn ein Titel schlecht abschließt, dann liegt es sicher nicht daran, dass wir uns nicht ausgiebig genug damit beschäftigt haben. Warum sollten wir einen Tiefentest von einem Spiel machen, was nach zwei Monaten immer noch keinen oder wenig Spaß macht? In der Hoffnung, dass es nach drei oder mehr Monaten vielleicht endlich anfängt cool zu werden? Dann möchte ich jedoch nicht der Tester dafür sein.
Summa summarum können wir uns dem Vorwurf, Mainstream zu sein, wohl kaum entziehen. Doch wollen wir das überhaupt? Möchten wir nicht die Wünsche unserer Leser erfüllen? Schauen wir nicht mit Adlersaugen darauf, wie die Reaktionen auf unser Heft und einzelne Artikel sind und passen uns dementsprechend an, um unseren Lesern ein breitgefächertes Lifestyle-Magazin zu bieten, das mit herkömmlichen Spielemagazinen rein gar nichts mehr zu tun hat, weil der Ansatz und der Aufbau grundverschieden sind?
Wir geben uns jedenfalls viel Mühe und hoffen, weiterhin dieses fantastische Vertrauen, was die buffed-Community uns entgegen bringt, genießen zu dürfen.
In diesem Sinne alles Gute, frohe Weihnachten und ein buffiges 2008.
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