Ich kann dem Thread-Thema nur zustimmen...vor allem, wenn ich da an die guten alten DAoC-Zeiten denke.
Wenn ein Ruf durch die Allys ging, dass das Relikt angegriffen wurde, ging jeder (von was weiß ich, level 25 bis level 50) zum Keep um es zu verteidigen, und innerhalb kürzester zeit waren dort mehrere hundert Spieler um es zu verteidigen. So ein Zusammenhalt war da.
Der Nachteil an WoW ist, dass man vieles eben mit einer kleinen Anzahl von Spielern schaffen konnte (5er 10er Inzen) und die deshalb oft Gildenintern durchgeführt wurden. Es gab höchstens Raidbündnisse aus mehreren Gilden (meistens 2) um in die 25er Inzen zu gehen. Solche Ereignisse, wo jeder gefragt war, wo man als eine Seite (Horde, Allianz) gemeinsam etwas erreichen musste, gab es einfach nicht.
In WOW hat sich so ein Kleingeist durchgesetzt, das sogar Gilden Raid-SGs gegründet haben (nichts dagegen) die dann so intollerant waren, nichtmal den einen oder anderen (gildeninternen) Random mitzunehmen.
Nicht nur dass, nach nem ML9-Raid mit 200 Leuten hab ich nicht so nen Streß erlebt, wie so oft bei der Lootvergabe bei DKP-losen Raids.
Und diese Einstellung (Itemgeilheit, Kleingeist, dieses ganze egomanische Verhalten) sollten die Spieler, die von WoW zu WAR wechseln ablegen. Mit einer Gilde wird man nie so viel erreichen wie mit einer RVR-Seite, die komplett zusammen arbeitet.