Ach dieses ganze gefasel da immer. Kinderfeindlich... das hat doch damit nix zu tun.
Ich habe selbst zwei Kinder, meine Frau ist Krankenschwester und hat das volle Programm mit Mutterschutz und Elterngeld durchgezogen,
während ich studiert habe. Ich bin nicht Kinderfeindlich. Ich kann nur Kleinunternehmen absolut verstehen, die keine Frauen einstellen.
Das ist ein riesen Aufwand, die Stellen müssen besetzt bleiben. Das Know How geht zu 100% verloren. Du musst einen neuen Mitarbeiter einstellen.
Du musst Kunden erklären, wieso ihre Berater nicht mehr da sind.
Wenn dann ein neuer Mitarbeiter eingestellt wurde und du ihn soweit hast, dass er in etwa so arbeitet wie der Alte, dann kommt die
Frau wieder aus dem Mutterschutz...
Was ist jetzt, wenn man sich den anderen Mitarbeiter nicht mehr leisten kann?? dann muss der auch weg. An sowas denkt keiner. Der will seine Arbeit aber behalten
und klagt sich da eventuell rein.
Ein Arbeitnehmer kann seine Kündigung sehr lange hinausziehen, so gehen ganze KLeinunternehmen kaputt und dann sind halt mal wieder 5 Leute mehr Arbeitslos.
An sowas denkt keiner, es heißt dann immer "Guck, der dreckige Kapitalist! hat doch genug Geld! der muss Kinder hassen!".
Wie gesagt, bei mittelständigen Unternehmen, die soetwas abfangen können, bin ich zu 100% bei euch. Da ist das einfach nur schweinerei. Aber wir haben in
D-Land viele Kleinunternehmen. Da arbeiten vielleicht 4 Leute. Ich persönlich würde bei so einem kleinen Unternehmen niemals eine junge Frau einstellen.
Einfach um das Risiko des ausfalls gering zu halten. Natürlich kann es passieren, dass ein Männlicher Arbeitnehmer lange ausfällt. Da kann man dann aber reagieren.
Schwangere stehen nun mal unter einem besonderen Kündigungsschutz, da kommste als AG nich raus.