Tikume
Raid-Boss
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Im Grunde genommen ist es ja widersinnig. Es geht in diesen Spielen eigentlich immer um den Kampf Gut gegen Böse, aber die aktuellen MMO's versuchen zu verhindern dass auch der Spieler selbst böse sein kann.- Wenn ich einen Dieb spiele, dann möchte ich auch in der Lage sein, andere Spieler zu beklauen. Wo sonst liegt der Sinn darin? Umgekehrt möchte ich auch den Thrill haben, beklaut werden zu können.
Das heisst nicht dass "böse" Chars alles tun und lassen dürfen, sondern eben auch an die Spielmechanik gebunden sind.
So konnten Mörder in UO Spieler töten und looten, durften aber in keine Stadt und mussten bei Tod befürchten Ihre Skills zu verlieren was "guten" Spielern nicht passierte.
Auch das Dieb sein war mit Nachteilen verbunden. Einen Dieb der gestohlen hatte und dabei erwischt wurde durfte jeder töten. Selbst wenn er nicht erwischt wurde war er für jeden straffrei tötbar (allerdings nach aussen nicht sichtbar). Und Murdercounts konnte sowieso kein Dieb geben da sie nicht das Recht hatten andere Spieler dafür anzuzeigen.
In Ultima Online war Ausrüstung Gebrauchsgegenstand. Oft hat man täglich neues Equip gebraucht, aber es war auch einfach und relativ günstig zu ersetzen.- Wenn ich von einem anderen Spieler umgehauen werde, soll der halt auch gefälligst das Recht haben, meine Leiche zu plündern. Wo ist der Sinn, dass nur über einen abstrakten Ehrebegriff zu regeln? Man kann doch nichts gewinnen, wenn man nichts verlieren kann....
Nun nimm mal einen Wow Spieler der sich monatelang den Arsch aufgerissen hat für seine Items - hier besteht die Verhältnismäßigkeit nicht mehr.
Ich finde das UO System auch besser, aber ich bin auch kein Item Freak.