Probleme mit Internet-Provider

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Shrukan

Guest
Guten Abend in die Runde,
ich dachte das ist das passende Forum für meine Fragen bzw. meine Probleme.

Wir waren bei 1und1, vor seit etwa Januar/Februar hatten wir mit diesem Anbieter aber folgendes Problem:
Wenn uns jemand anrief, der nicht bei 1und1 war, konnten wir den Anruf nicht entgegennehmen und wir
hatten nur ein Besetztzeichen.
So daraufhin haben wir oft mit dem Kundenservice telefoniert, in der Hoffnung dass etwas passieren möge.
Nun am Ende kam praktisch nichts dabei herum, keiner von den 10 verschiedenen Angestellten konnte uns irgendwie
weiterhelfen. Daraufhin wollten meine Eltern aus dem Vertrag raus, man lies uns nicht.
Dann gingen meine Eltern zum Anwalt und wir stonierten die Zahlung für den Monat März.
Wir sehen es natürlich nicht ein eine Rechnung von etwa 200 Euro zu zahlen, für einen Service der uns nicht geboten wurde,
und Angestellten die uns nicht helfen konnten, und wir auch noch die Telefonkosten tragen sollten.

Daraufhin wurde uns für eine Woche das Internet abgeschaltet. Man schickte uns eine Mahnung zu.
Eine Woche später ist unser Internet wieder an, mit einem Brief worin stand, dass wir in Zukunft doch unsere
Rechnungen bezahlen sollten.
So weit so gut, bis zum Vertragsende hatten wir nun Internet.

Jetzt wo wir keins mehr haben seit einer Woche, kriegen wir nun einen Brief von 1und1 der besagt, dass wir umgehend
280 Euro bezahlen sollen, so lange wir die Rechnung nicht begleichen werden sie uns den Port für unseren neuen Provider nicht
freischalten.

Und das wars bei weitem noch nicht.
Während wir seit einer Woche kein Internet mehr hatten. Kam uns Post zu von einer Anwaltskanzlei.
Wir hätten irgendwann im Januar ein Buch mit irgendwelchen Biotopen runtergeladen.
Hieß irgendwie Feuchtgebiete, keine Ahnung.
Auf jedenfall wollten sie von uns, dass wir bis zum 5.5 eine Rechnung von 765 Euro begleichen!!!

Und nun noch zu E-Plus.
Vielleicht kennen Menschen von euch die 14 Tage testen der Baseflat.
Wenn man nach den 14 Tagen nicht den Vertrag auflöst, läuft er normal auf dem angesetzten Preis weiter.
Nun wir haben 3 Tage vor Ablauf der Testphase den Vertrag auflösen lassen.
Jetzt haben wir eine Rechnung von 160 Euro!


Also ich finde das momentan alles andere als lustig, als wenn jeder uns Geld abknüpfen möchte.

Fragen:
1) Was wäre im ersten Fall zu machen mit 1und1?
2) Wie geht man am Besten gegen diese Massenmahnungen vor?
3) Wie kann es sein, dass so viel Geld momentan eingetrieben wird?
 
Und sorry dass kommt ziemlich unübersichtlich rüber, ist in meinen Augen auch alles mehr als kompliziert.
 
Also, ich hab mit 1&1 keine Probleme. Ansonsten kann ich da nicht viel dazu sagen. Ich denke auch, daß das Technikforum hier nicht der richtige Ort für deine Probleme ist. Du bräuchtest eher nen Rechtsverdreher. Der sollte da eher weiterhelfen können. Gut, vielleicht ist ja hier auch zufällig einer unterwegs:)
 
zu Punkt 1 & 2: Den Verbraucherschutz einschalten. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Die Geschäftsmethoden von 1&1 sind schon seit längerer Zeit sehr merkwürdig. Früher verkauften sie Flaterates für Poweruser, aber wenn das Datenvolumen zu hoch wurde, hat man die Kunden mit einer kleiner Abfindung gekündigt oder ihnen gedroht mehr zahlen zu müssen, wohlgemerkt bei einer "Flatrate"!
zu Punkt 3: Kann ich nicht viel dazu sagen, aber in den AGB´s oder im kleingedruckten steht bestimmt drin, warum ihr soviel bezahlen müsst. Ist mal wieder typisch, wenn der Kunde nicht darauf hingewiesen wird.

Das alles sind Gründe warum ich immer beim rosa Riesen geblieben bin. Klar gibt es hier und da auch mal Probleme und die günstigsten sind sie auch nicht, aber da wird man wenigstens noch korrekt behandelt.
 
Ich bin hier hin weil ich gehofft habe, dass wer Erfahrungen damit hat und vielleicht Ratschläge erteilen kann.

Verbraucherschutz gut, leite ich an meine Eltern weiter, auf denen laufen die Verträge ja.
Bzw. ich wechsel ja zu Rosa ^^

Naja dann wurden wir falsch beraten. Kann man dagegen was machen, wegen E-plus bzw. Base?
 
Grundsätzlich solltet ihr als erstes zum Verbraucherschutz gehen und dies entsprechend melden. Dort kann man auch bedingt Ratschläge bekommen wie man am besten vorgehen sollte. Ihr solltet zusehen das ihr einen Anwalt einschaltet und über den sollte jeglicher Schriftverkehr laufen ! Falls die Kosten für einen Anwalt zu hoch sein sollten, gibt es eigentlich in jeder Stadt eine "öffentliche Rechts Auskunft ÖRA). Dort sitzen Anwält die ehrenamtlich arbeiten, man muss dort einen Obulus ablöhnen und die geben einem hilfreich Tipps und setzen auch Schreiben auf.

Wenn Ihr zum Verbraucherschutz geht, nehmt alle Schreiben mit. Diese Unterlagen sind bei den Gesprächen sehr wichtig.
 
Wie schon erwähnt, Verbraucherschutz und Anwalt einschalten, alles andere ist Nonsens!
Wegen dem "Biotop" würde ich nochmal nachdenken oder mit Papa reden. Such mal bei Google nach "Feuchtgebiete Charlotte Roche" *lach*

//Rafa
 
anwalt und zwar schnell .. mehr kann man dazu nicht sagen.
 
Anwalt ist ja schon gemeldet.
Und verdammt son Buch gibts echt, ich muss sagen ich habe lange kein Buch mehr gelesen ^^
Das letzte was ich gelesen habe war Harry Potter, der letzte Band.

Knappe 3 Jahre ohne lesen oder so O.O
 
Also die Methoden von 1und1 sind echt fragwürdig.
Hab im mom auch meine Probleme.
Im mom ziehe ich um ... raus aus der Stadt in ein Kaff neben an leider ist dort nur DSL-Light verfügbar (laut T-com). Ich versuchte den Vertrag zu kündigen bzw. den auslaufen zulassen zum 25.05.09. auf Kulanz. Da es mit dem Umzug sehr schnell gehen muss wegen Wohnungs-Technischen gründen hab ich die kündigungsfrist von 3 Monaten vor auslauf verpasst. Hab ja nicht gewusst dass ich jetzt so schnell umziehen werde. Nach einem anruf beim Service wurde mir gesagt dass ich das einfach reinschreiben soll dass nur DSL- Light verfügbar ist und dass ich einen Highspeed anschluss mit 16.000 hab. Hab ich gemacht. 3 Tage später kommt antwort von 1und1 dass mein DSL anschluss übaralle nutzbar ist auch wenn es mit MODEM oder ISDN einwahl sein sollte!!!???, und mein Vertrag bis zum 25.05.2010 weiter läuft. So noch mal beim Service angerufen wass die Scheisse soll. Jetzt heißt es dass ich beim Umzug- Service anrufen soll und den umzug melden soll, damit die das prüfen können ob es wirklich so ist dass es dort nur DSL-Light gibt. So, das hab ich auch gemacht. Dort heißt es ich soll meinen Umzug bei der Telekom melden damit die mir eine Nummer zuteilen damit die das prüfen können (Hab noch einen Normalen Telefon anschluss). So jetzt kommts: Da ich garkein Telekom anschluss in der Wohnun haben werde und will kann ich den nur die Adresse geben mit der können die nichts anfangen. Wenn ich bei der Telekom eien Umzug melde darf ich Anschluss gebühren Zahlen bzw. Umzugsgebühren. Das gleiche ist auch bei 1und1. Das einzige was ich machen kann ist den Telekom anschluss kündigen das geht auch hab auch schon eine bestätigung von der Telekom bekommen und den DSL- Anschluss weiter laufen lassen.



Sollte es so sein dass dort nur DSL-Light gibt läuft mein Vertrag weiter. Wenn ich den Vertrag runterstufen möchte dann ist meine Vertragzeit wieder bei 2 Jahren.
 
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Ja so sind die Telefonanbieter!

Hatte damals richtig Probleme mit Freenet! Verfügbarkeitscheck gemacht, der sagte alles ok und dann online bestellt. Letztendlich hab ich 3 Monate gewartet und hab weder Telefon noch Internet gehabt. Hatte auch ewig langen Schrift- und Telefonverkehr aber man wollte mich nicht aus dem Vertrag lassen etc. erst als ich mit einem Anwalt und dem Verbraucherschutz gedroht hab kam Bewegung in die Sache und ich kam aus dem Vertrag!
 
Servus,
um dir deine Fragen beantworten zu können müsste man den gesammten Schriftwechsel gelesen haben, sowie eure Vertragsinhalte kennen. Einfach mal pauschal antworten mag ich da (als angehender Wirtschaftsrechtsverdreher) nicht. Der von Betroffenen nicht gern gehörte Satz "Es kommt immer auf den Einzelfall an" stimmt leider in den meisten Rechtsgebieten. Daher wie hier schon gesagt -> Anwalt (wenn vorhanden über die Rechtsschutzversicherung laufen lassen, oder bei Amtsgerichten bekommt man auch oft kostenlosen Rechtsbeistand in der Anwaltskammer). Wenn Geld eher nicht das Problem ist und es schnell gehen soll -> Sofort zu einer Kanzlei die Vertrags und Internetrecht bündelt ^^

Nur zu dem angeblichen Internetkauf... i.d.R. reicht ein böses Schreiben (am besten auf dem Papier einer Kanzlei) oder gar einfach das Ignorieren. In einem Fall den ich mal hatte, tat es das Schreiben. Die abzocke-Anbieter sind meist nicht darauf ausgelegt sich mit jemandem zu streiten, sonder hoffen nur einen "dummen" zu finden der aus angst sofort überweist.
Ggf. kannst du die Kanzlei mal googlen... oftmals sehr... interessant was da für möchtegern adressen auftauchen ;-)


Viel erfolg!
 
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