So wirst Du eine Persönlichkeit in WoW!

ich kann wieder nur sagen, dass was dran ist. Alllerdings es hier völlig fehl am Platze ist. Aber ok wenn einer meine, er müsse alles hier schreiben um seine Betragszahl zu erhöhen, dem sei das gewährt, und ich anworte und steige auch somizt auf.
Jedoch sollten die Moderatoren des Froums endlich mal durchgreifen und entweder ne labberecke schaffen, in die dann nur gelangweilte Weisheiten von anderen, die schon längst bekannt sind und 1000 mal immer wieder geschrieben wurden, lesen oder strickte Regel einführen, dass wirklich informative Themen nur gepostet werden dürfen, die wirklich auch was mit den aktuellen, zükünftigen, oder vergangenen online Spielen zutun haben.

Andersfalls sehe ich eine einzige Folge:
Das Forum wir komplett als Labberecke für nicht informationshaltige Beiträge angesehen und am Ende bleiben nicht die Spieler hier, oder welche die sich für die aktuellsten Informationen rundum befassen, sondern nur langweilige Labbertaschen, die meinen immer wieder das selbe erzählen zu müssen und notfalls in eine Parodie umgewandelt werden, damit es wenigstens etwas zu lachen gibt.

Sorry, aber im Augenblick habe ich echt das Gefühl, dass das Forum in ein Forum namens "Witzige Beiträge im Internet" umgewandelt werden sollte und die Seite kaum mehr Informationen über WoW oder andere Spiele auf dem Markt bringt. Demnach sind die Moderatoren einfach nicht in der Lage das Forum zu leiten.


Finde ich ja toll, wie du anderen deine Meinung aufzwingen willst. Du verallgemeinerst hier bis zum geht nicht mehr. Außerdem sprichst du Sachen an, die aufjedenfall icht stimmen. Desweiteren unterstellst du den Moderatoren, das sie ihre Arbeit nicht richtig machen. Wenn es dir nicht gefällt, dan hau doch einfach ab. Geh wo du wohnst usw.!!!
Und außerdem bis du zu 100% am Thema vorbeigeschlittert!
 
Dieser Thread ist maßgeblich durch den Thread "Wie wird man in WoW beliebt?" inspiriert worden.

Nur weitaus geistreicher als jener erwähnte Thread.
Leider, und das muß ich als Herrschsüchtiger Tyrann sagen, brauchen viele eben solche Autoritäten weil sie nicht fähig sind selbständig das Leben oder Handeln durchzuführen.
Nimmt man ihnen diese Krücke, brechen sie zusammen wie ein Kartenhaus und verlieren sich in den sozialen Sümpfen pseudohumanitärer Hilfen.
Ich selbst konnte noch nie wirkliche Autorität akzeptieren, nur jene die mir ein Lehrer war in verschiedenen Dingen.
 
Hallo,

erstmal muss auch ich dir ein kompliment über die ausdrucksweise in deinem beitrag machen.

Ich glaube aber das du dir zuviele gedanken über zwischenmenschliche beziehungen in dem spiel(!) machst, das ganze miteinander dort spiegelt zwar in gewisserweise die umgangsform miteinander im rl wieder. Andererseits wollen wir doch genau vor solchen problemen quasi in die virtuelle welt flüchten und dort spass haben, da rockt dann der topanwalt mit einem 14 jährigen einer hausfrau und einem arbeitslosen alkoholiker zusammen ne ini, ohne das jmd in dieser "virtuellen gesellschaft" besser oder schlechter gestellt ist.

Natürlich kommen auch die persönlichen charaktereigenschaften jedes einzelnen in wow zum tragen, der eine ist vielleicht etwas cholerisch, dafür setzt er sich für die gilde/gemeinschaft ein und nimmt viel für das wohl aller auf sich. Der andere is vielleicht ein witziger sympathischer kerl, jedoch würde er sich nie die mühe machen irgendeine verantwortungsvolle aufgabe zu übernehmen. Gute führungspersönlichkeiten müssen wohl auch eine gewisse art von bestimmtheit mitbringen, es gibt menschen die führen und menschen die geführt werden müssen, das ist sicher etwas krass ausgedrück, im endeffekt aber zutreffend. Ich selbst bin "nur" member in einer eig. sehr guten gilde und unsere gildenleitung ist sehr human, es wird niemand bestraft oder "geschimpft", was ich im großen und ganzen auch als sehr angenehm empfinde, diese eher lockere führung geht manchmal natürlich auf kosten von disziplin im raid. Da muss jede gilde ihren eigenen weg finden....gerade eine gilde wie z.b. nihilum die sich als ziel gesetzt hat ganz vorne dabei zu sein (ob das nun übertrieben ist oder nicht sei dahingestellt) wäre nie so weit gekommen ohnen einen raidleader der auf gutdeuscht auch mal jemanden "zusammenscheißt".

Insgesamt muss ich sagen kenne ich keinen bei uns der jemand anderen quasi unterdrückt oder seine position in der gilde ausnützt. Zumindest bei weitem nicht in dem ausmaß wie ich das aus dm rl, zb in der arbeit oder in familien immer wieder erlebe, von daher würde dein beitrag eher in ein forum passen das sich mit gesellschaftskritik beschäftigt, als in das buffed-wow forum. Soviel gedanken möchte ich mir wie gesagt in einem spiel(!) gar nicht machen, wenn mir einer gegen den strich geht, gibts ein gepflegtes "ignore" und gut ist, was im rl ja (leider) oft nicht so einfach geht.

Manuel
 
Lieber TE,
solange die unter den Folgen des Postmaterialismus leidende, reale Welt sich nicht grundsätzlich dem antiautoritären Wesen des kommunistischen Ideals verschreibt, sehe ich keinen Grund ihren utopischen Hoffnungen auch nur eine Träne nachzuweinen.


öhm jo...
Antiautoritäres Wesen des Kommunismus?








Wortlos
Hätte auch keinen Sinn dazu was zu schreiben, genauso wenig wie mit ´ner Wand zu reden.
 
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sehr schön. aber ich glaube du überforderst 90% der leute hier mit deinen ausführungen
rolleyes.gif

Ich erhöhe um 10 Gold und sage 95%
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Wenn dat stimmen sollte, dann gute Nacht Deutschland.

Wenn ihr von sowas schon überfordert seid....aber bei Heigan immer richtig hüpfen könnt....dann tuts mir echt leid um euch.
 
@TE

Ich empfinde es als besonders erfreulich jemanden hier zu lesen, der sich die Mühe gemacht hat eine Thematik in den Vordergrund zu heben welche normalerweise nur entsprechend aufmerksammen Personen zugänglich ist. Es ist zum einen Dein Verdienst und natürlcih auch Deine Schuld was immer Dir als Antwort für Dein Engagement entgegengebracht worden ist und noch zuteil werden wird. Letztlich kann aus Intelligenz noch Weisheit werden, für diesen Prozess wünsche ich Dir viel Erfolg und wenig Mühen.
 
Generell finde ich es auch sehr schön, dass jemand der sich mal über das Thema Gedanken gemacht hat so einen Beitrag schreibt. Auch, dass es nicht eins der üblichen Wine-Threads ist die nicht mehr aussagen als, dass sich die person ärgert und wissen will obs anderen auch so geht.
 
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Witzig... Mein Beitrag wurde entfernt nur weil ich es für wenig sinnvoll halte einer Diskussion beizutreten die sowieso wieder nur dafür genutzt wird auf hohem Niveau zu heulen, sich dabei noch etwas selbst zu Beweihräuchern um damit mal wieder "etwas besser dazustehen" (...nein, natürlich nicht). Naja, jedem das seine. Das hier ist ziemlicher Käse, schön verpackter aber dennoch Käse.

PS: Den ersten Beitrag kann man übrigens auf so ziemlich jede soziale Gruppierung anwenden, und das wird wahrscheinlich auch geschehen sein... und nein, da steckt natürlich überhaupt nichts politisches hinter
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...alles Schwätzer
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...
 
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Was juckt es die Leute in der Chefetage, wenn einer der Arbeiter sagt: "So gehts nicht weiter!" Die werden nur sagen: "Dann gehen wir halt ohne dich..." Und schwupps, sitzt da ein Neuer.

Dazu gabs kürzlich erst einen Beispielsfall, vielleicht hat der ein oder andere es im TV mitbekommen. Eine Kassiererin, die seit über 30 Jahren in einem Laden arbeitete, wurde fristlos gekündigt, weil sie angeblich zwei Pfandbons im Wert von insgesamt nicht mal zwei Euro unterschlagen haben soll. Das war die offizielle Begründung, die inoffizielle war die, dass sie der Geschäftsleitung schon lange ein Dorn im Auge war, weil sie öfter mal gegen Missstände in der Firma protestierte. Sie ging vor Gericht und legte das genauso vor, verlor den Prozess und ihren Arbeitsplatz aber trotzdem.

Natürlich ist es richtig, dass man sich nicht unterdrücken lassen oder unter der Fuchtel von Autorität kuschen sollte, aber die Realität in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit, Finanzkrise etc sieht einfach etwas anders aus.

Ich arbeite Gott sei Dank in einer Firma mit top Klima und einem sehr nette Chef (und auch in Wow bin ich in einer sehr human geführten Gilde
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) habe das Problem von sich aufblasenden Autoritätspersonen jedoch bei meiner besten Freundin vor einem Jahr hautnah miterlebt. Sie arbeitete als Bedienung und sollte ständig unbezahlte Überstunden machen. Als sie sich irgendwann weigerte, kündigte er ihr mit der Begründung es wäre keine Arbeit mehr da - und stellte zwei Tage später eine Ausländerin ein, die für weniger arbeitete...
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In Wow habe ich im Laufe der vier Spieljahre einige Gilden und Gilden/Raidleiter kennengelernt. Es war zwar hin und wieder ein Person dabei, die man mit den vom TE angeprangerten Personen vergleichen könnte, aber keiner davon hat sich lange gehalten. In einem Spiel gehen die Leute idR wenn ihnen jemand dumm kommt und irgendwann stehen Tyranen alleine da. Im Reallife gestaltet sich das aufgrund von Abhängigkeiten oft schwieriger und nur deswegen kommen Leute damit oft so problemlos durch. Warum kuschen Leute? Aus Angst. Das fängt beim gemobbten Zweitklässler an, der Angst vor Prügel hat und hört beim Angestellen, der Angst vor einer Entlassung hat auf. Nur durch Abhängigkeiten und der Angst vor Konsequenzen ist so etwas möglich, in einem Spiel gibts so etwas nicht. Ist Gildenleiter X böse und gemein, verlass ich die Gilde, notfalls den Server und gehe zum netten Gildenleiter Y und werde X nie wieder sehen. Im RL ists nicht so leicht.
Allgemein finde ich den Ausgangsthread zwar als Reallifediskussion ok, aber in Bezug auf ein Spiel sehr übertrieben.
 
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Bis jetzt hat jeder der es gelesen hat verstanden (inkl. mir), warum sagt ihr dann nur 5% der Leute verstehen es?

Wahrscheinlich weil der Thread sonst schon 255 Antworten hätte die zu 90% aus Flame ala Noon,L2p und dem Kommentar "Suchfunktion" von 1blupp beständen.

Ob man dem TE nun zustimmt oder nicht - ein wenig mehr soziale Kompetenz und Miteinander wäre wohl sowohl in der realen Welt als auch im Spiel nicht wirklich störend.

Erinnert ihr Euch noch an die ersten Tage in Nordend? Da hat man schneller ne Gruppe gehabt als man suchen konnte, Quest gemeinsam erledigt und viel Spaß gehabt. ( da hat einem sogar die Horde geholfen wenns mal eng wurde )

Warum? Man hatte ein gemeinsames Ziel ( 80 werden ) und zusammen konnte man es schneller erreichen.

Schluss war damit als dann die ersten 40% 80 waren.

Ab da gings ( und gehts ) nur noch darum sich von anderen abzusetzen ( und EPIX )
 
In vielerlei Hinsicht muß ich dem TE Recht geben. Es wäre eine schöne, beinahe ideale Welt in der jeder so leben könnte wie er wollte. Nur leider ist eine Anarchie nicht einmal in einem Spiel wie WoW funktionell, solange einzelne es sich jederzeit auf Kosten anderer "gut gehen lassen".
Die meisten Gildenoberhaupter samt ihrer Offiziere bemühen sich sehr wohl ihre Macht nicht auszuspielen, sondern eine Vielzahl an Individuen zum Zusammenhalt zu bringen. Da gibt es dann auch immer einen, der auf den Tisch haut und anderen sagen muß, wo es langgeht. Dass derjenige dabei auch mal mit dem bösen "entweder du benimmst dich oder du darfst beim nächsten Raid aussetzen"-Hammer droht ist leider oft unumgänglich, wenn ständig Selbstverständlichkeiten eines sozialen Miteinanders mißachtet werden. Um weiterhin beim Spiel zu bleiben, es gab Zeiten, da war es selbstverständlich, dass niemand, aber auch wirklich niemand lootet bevor nicht die gesamte Gruppe wieder auf den Beinen steht. Mittlerweile ist es selbst innerhalb eines Gildenraids Standard, dass einer der Überlebenden bei einem knappen Bosskampf anfängt zu looten bevor auch nur der erste Rezzer wieder in der Instanz steht und "seine" Arbei macht (unabhängig davon, dass dieser sich vorher den Allerwertesten, um nicht zu sagenen, seinen Arsch, aufgerissen hat um die Gruppe am Leben zu halten, indem er heilt, was er kann, möglichst viel Schaden verursacht, oder den/die Gegner an sich bindet) und somit oft auch kein Gold erhält um hinterher seine Reppkosten zu decken.
Da wo viele Egos aufeinander treffen und grade in einem Spiel, in dem mittlerweile jeder sich nur selbst der Nächste ist, braucht man leider auch Führungskräfte, die halt auch mal "böse" sind. In meiner Gilde ist das vor allem meine Aufgabe. Ich achte immer darauf, dass jeder möglichst gleich behandelt wird, ich ermahne und manchmal bestrafe ich auch.

Anfangs schrieb ich mit voller Absicht Anarchie, dann genau dazu führt dein Wunsch leider Gottes. Anarchie ist an sich auch nichts schlechtes, bedeutet es doch im Grundgedanken nur, dass jeder so lebt wie er es sich persönlich für sich wünscht. Allerdings ist der Mensch grundsätzlich ein Egoist und so zu leben wie man es will, schränkt wiederum andere in ihrem Leben ein. So etwas führt zu einem gesellschaftlichen Chaos und genau an dieser Stelle bleibt eine strikte Führung unumgänglich. Letztendlich kann man eigentlich nur hoffen, dass diese dabei nicht übers Ziel hinaus schießt.
 
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In vielerlei Hinsicht muß ich dem TE Recht geben. Es wäre eine schöne, beinahe ideale Welt in der jeder so leben könnte wie er wollte. Nur leider ist eine Anarchie nicht einmal in einem Spiel wie WoW funktionell, solange einzelne es sich jederzeit auf Kosten anderer "gut gehen lassen".
Die meisten Gildenoberhaupter samt ihrer Offiziere bemühen sich sehr wohl ihre Macht nicht auszuspielen, sondern eine Vielzahl an Individuen zum Zusammenhalt zu bringen. Da gibt es dann auch immer einen, der auf den Tisch haut und anderen sagen muß, wo es langgeht. Dass derjenige dabei auch mal mit dem bösen "entweder du benimmst dich oder du darfst beim nächsten Raid aussetzen"-Hammer droht ist leider oft unumgänglich, wenn ständig Selbstverständlichkeiten eines sozialen Miteinanders mißachtet werden. Um weiterhin beim Spiel zu bleiben, es gab Zeiten, da war es selbstverständlich, dass niemand, aber auch wirklich niemand lootet bevor nicht die gesamte Gruppe wieder auf den Beinen steht. Mittlerweile ist es selbst innerhalb eines Gildenraids Standard, dass einer der Überlebenden bei einem knappen Bosskampf anfängt zu looten bevor auch nur der erste Rezzer wieder in der Instanz steht und "seine" Arbei macht (unabhängig davon, dass dieser sich vorher den Allerwertesten, um nicht zu sagenen, seinen Arsch, aufgerissen hat um die Gruppe am Leben zu halten, indem er heilt, was er kann, möglichst viel Schaden verursacht, oder den/die Gegner an sich bindet) und somit oft auch kein Gold erhält um hinterher seine Reppkosten zu decken.
Und da wo viele Egos aufeinander treffen und grade in einem Spiel, in dem mittlerweile jeder sich nur selbst der Nächste ist, braucht man leider auch Führungskräfte, die halt auch mal "böse" sind. In meiner Gilde ist das vor allem meine Aufgabe. Ich achte immer darauf, dass jeder möglichst gleich behandelt wird, ich ermahne und manchmal bestrafe ich auch.

Sehr schön ausgedrückt, genauso sehe ich es auch.
Oft wird Autorität oder Durchgreifen mit Boshaftigkeit oder "sich Aufspielen" verwechselt. Fakt ist jedoch, wenn eine Gruppe von Leuten zusammen ein Ziel erreichen muss bzw will, muss es einfach jemanden geben, der das Ruder in der Hand hält. Nicht um Leute unterzubuttern, sondern einfach um Ordnung und eine Struktur in die Reihen zu bringen. Das war schon immer so, vor Jahrhunderten sind Krieger schon mit einem Anführer in die Schlacht gezogen, selbst im Tierreich gibts in jedem Rudel einen Anführer.

Die Grenze, was Leute für Schikane oder für normale Autorität halten, ist jedoch sehr schwammig oder sogar gar nicht auszumachen denn jeder sieht das anders.
Ich spielte beispielsweise einmal in einer Gilde, in welcher ein Soldat die Raidleitung hatte. Er teilte meinen etwas derben Humor und machte auch mal recht stramme Ansagen im TS. Ich hatte damit kein Problem und hatte eine sehr schöne Zeit in dieser Gilde. Andere, etwas zartbeseitetere Spieler jedoch empörten sich immer wieder maßlos über seine angeblich so respektlose Art mit Menschen umzugehen und nahmen drum sogar an Raids nicht mehr teil.

Bezieht man das ganze aufs RL kann man beispielsweise auch die Kindererziehung nennen. Was der eine für erzieherische Maßnahmen hält, empfindet der Verfechter der antiautoritären Erziehung schon als Kinderquälerei, mal etwas übertrieben ausgedrückt.

Das ganze liegt also auch etwas im Auge des Betrachters.
 
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Anfangs schrieb ich mit voller Absicht Anarchie, dann genau dazu führt dein Wunsch leider Gottes. Anarchie ist an sich auch nichts schlechtes, bedeutet es doch im Grundgedanken nur, dass jeder so lebt wie er es sich persönlich für sich wünscht. Allerdings ist der Mensch grundsätzlich ein Egoist und so zu leben wie man es will, schränkt wiederum andere in ihrem Leben ein. So etwas führt zu einem gesellschaftlichen Chaos und genau an dieser Stelle bleibt eine strikte Führung unumgänglich. Letztendlich kann man eigentlich nur hoffen, dass diese dabei nicht übers Ziel hinaus schießt.

Nur bedeutet Anarchie "ohne Herrschaft", nicht "ohne Ordnung"... auch wenn ich persönlich Anarchie für undurchführbar bzw. mit der Natur des Menschen unvereinbar halte. Der Weg des geringsten Widerstandes und der Unwille zur Verantwortung führen immer wieder zu hierarchischen Systemen, und wenn man zu den wenigen gehört, die sich die Mühe eines eigenen Weges machen, findet man alsbald Mitläufer, Jünger und dergleichen. (vor meinem geistigen Auge sehe ich diese Forrest-Gump-Episode mit dem von-Küste-zu-Küste-laufen)
"those who do not follow are condemned to lead"
 
Sehr schönes Thema!
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Schön geschrieben und vollkommen Richtig, die Erfolgsorientierung
wirkt einfach contraproduktiv auf das menschliche ..
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Aber mal abgesehen davon das ich dir da zu 100% zustimmen würde, besonders da ich gerade
in Fachrichtung Marketing studiere und ich mich langsam wirklich frage ob ich Teil des Antriebs
dieser "Don't think, just do it" Gesellschaft werden will...
Sicherlich sieht das jeder ein wenn ein Unternehmen sagt "Ja wir wollen ja auch investieren und Gewinn und müssen die
Preise jedes Jahr um X% anheben" ...
Das das allerdings dümmlichst kurzsichtig ist doch genauso klar... wenn alle immer nur versuchen ihren Erfolg zu maximieren
woher soll dieser Erfolg dann bitte noch kommen? Es gibt kein derartig gigantisches Wachstum unserer Rassourcen das alle
jedes Jahr 10% Gewinn machen können oder mehr. Und das ist beim Raiden auch recht ähnlich, schnell die Bosstaktiken nachlesen,
(keine Ahnung warum ich dann was mache, hauptsache ich machs und krieg den loot!)
4 Wochen später "Oh neee wir haben den Content clear, und nu??? so eine shice...."

Es bietet sich an, auch wenn es leider mittlerweile unmodern ist, vorher über die Konsequenzen des eigenen Handels nachzudenken!
Und so schön das direkt erzielte Ergebniss auch sein mag, hat doch alles 2 Seiten und dadurch auch negative Zusatzeffekte...


(Zum Thema Anarchie.. Diktatur muss her! Anarchie funktioniert leider wie Kommunismuss nicht weil die Voraussetzung dafür der ideale Mensch ist.
Was wir brauchen ist ein Diktator mit sozialer Ader aber einem klaren Ziel vor Augen. Gut, Diktator ist zu negativ belastet, nennen wir es König =)
Einen König der sich zum Wohle aller verpflichtet fühlt, der nicht einzige Macht im Staat ist sondern durch Kontrollorgane gestützt wird aber
am zum größten Teil die Entscheidungen alleine trifft. Das setzt nur EINEN idealen Menschen voraus und ist meiner Meinung dadurch sinnvoller
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich kann voll und ganz verstehen was der TE meint.
aber lieber TE, vergeude deine energie nicht.
die welt wie sie ist, wurde von den menschen so gemacht.

Du bist bestimmt nicht der erste der sich über den grundsätzlichen Egoismus des Menschen aufregt.
Du sagst "Schuld" an dem hätten die Banken, Manager und das System generell (so ungefähr).

Bedenke dass den Menschen niemand dieses System aufgezwungen hat. Der Mensch an sich ist scheisse! Es gibt kein Lebewesen, dass beschissener ist. Tiere foltern nicht. Tiere töten nicht aus Spass. Auch nicht aus religiöser Überzeugung.^^

Du wurdest gefragt was du mit diesem Thread bezweckst. Das ist genau der (imho) richtige Gedankenansatz.
Tue was du willst, zum Schluss wirst du einsehen, dass du die Menschen nicht verändern kannst. Vielleicht schaffst du es ja einzelne Menschen zu ändern und ihnen ein Gefühl für Rücksicht, sozialer Verantwortung, Mitleid und auch Respekt zu vermitteln. Aber den Menschen ansich wirst du nicht ändern können.

Ich weiss es kann sehr anstrengend sein, immer fair und rücksichtsvoll zu sein. Bleib bitte trotzdem so und verbittere nicht an der Ignoranz der Mehrheit.
 
Das Du hier bei Buffed bist, und nicht auf nem Psychologie-Board ist Dir klar!? @TE

Du wirfst Perlen vor die Säue
blink.gif



Sehr schön ausformuliert, doch die Lobby etwas verfehlt.


so long
 
Dieser Thread ist maßgeblich durch den Thread "Wie wird man in WoW beliebt?" inspiriert worden.

Das Gebahren der Menschen in der virtuellen Realität spiegelt in überspitzter Form die Verhältnisse wieder, die auch im RL den gesellschaftlichen Betrieb maßgeblich regeln. Viele Menschen, die uns in Führungspositionen am Arbeitsplatz und in der Gildenleitung begegnen, zeichnen sich durch einen autoritären Umgang mit ihren Untergebenen aus, der sich von der tyrannischen Herrschaft einiger Diktatoren im afrikanischen Dschungel wohl nur deshalb unterscheidet, weil eine übergeordnete gesetzgebende Gewalt sie in Schach hält.

Natürlich sind nicht alle so, aber diejenigen die so sind, bestimmen viel zu häufig die Richtung, in die es geht, wenn ihnen keiner ins Wort fällt (,was leider viel zu selten passiert). Sie treten auf diejenigen ein, die in der Hackordnung unter ihnen stehen, sobald sie nicht nach ihren Vorstellungen funktionieren, und katzbuckeln bei denen, die sich über ihnen befinden. Sie reißen stets ihre Schnauze auf, um zu bestimmen, wo es langgeht. Häufig funktioniert das auch deshalb, weil die anderen Mitglieder der Gruppe, aus Angst ihren Status zu verlieren, lieber zustimmen, als eine Konfrontation mit dem Profilsneurotiker zu provozieren.

Letztlich sind diese scheinbaren Persönlichkeiten arme Schweine, die in ihrem autoritären Auftreten zu erkennen geben, woran es dieser Gesellschaft am meisten mangelt: Humanität, Solidarität und Mitgefühl. Das Verlangen, über den anderen stehen zu wollen, zeigt insgeheim den sublimierten Wunsch nach menschlicher Nähe. Diesem kann in den zwischenmenschlichen Beziehungen der westlichen Industriegesellschaft immer weniger entsprochen werden, weil der die Gesellschaft regelnde Wettbewerb den Menschen in seinen Bedürfnissen unterminiert. Die bürgerliche Kälte, die wir am Arbeitsplatz und in den Einkaufsmeilen erleben, ist das Resultat der Reduzierung des Menschen auf Produktionsfaktoren in den Kosten-Nutzenrechnungen der Managementetagen oder auf werbewirksame Zielgruppen. Da helfen auch nicht die Heere von Psychologen, Sozialarbeitern und guten Christen, welche die auf der Streckegebliebenen wieder für den gesellschaftlichen Betrieb fit machen sollen. Wie Öl schmieren sie bloß das unbarmherzig treibende Räderwerk einer durch Ausbeutung und Herrschaft bestimmten Gesellschaft.

Derjenige, der nicht aufhört, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die sozialen Beziehungen in denen er lebt zu hinterfragen, wird die Wahrheit erkennen. Er wird rein argumentativ in der Lage sein, sich gegen Autorität und Repression durchzusetzen. Er wird die Kraft finden, Schwächere vor psychischer Gewalt zu beschützen und zweifelhafte Entscheidungen in Frage zu stellen.

Erst dann haben wir eine wahre Persönlichkeit, die Anerkennung und Ruhm verdient hat.
Und solche Persönlichkeiten hat nicht nur die virtuelle Gesellschaft dringend nötig, will sie ein humaneres Miteinander ermöglichen, sondern vor allem die Reale.

Das ist ein Traum, der sooo fern ist
Aber an sich durchaus perfekt ^.^
Aber naja, solche Menschen kann man in den heutigen Tagen/Zeiten nicht finden...fast wie ausgestorben...
 
Du bist bestimmt nicht der erste der sich über den grundsätzlichen Egoismus des Menschen aufregt.
Du sagst "Schuld" an dem hätten die Banken, Manager und das System generell (so ungefähr).

Bedenke dass den Menschen niemand dieses System aufgezwungen hat. Der Mensch an sich ist scheisse! Es gibt kein Lebewesen, dass beschissener ist. Tiere foltern nicht. Tiere töten nicht aus Spass. Auch nicht aus religiöser Überzeugung.^^


Du hast ja sicherlich recht, aber das ist ja gerade der Punkt, der Mensch ist zu blöd sich um sich selbst zu kümmern.
(Uns alle & mich mit eingeschlossen) weil uns die nötige Weitsicht fehlt um wirklich überlegt zu handeln.
Uns ist klar was passiert wenn wir etwas tun, eventuell auch noch was dann als nächstes passiert aber danach hört es auch schon auf mit dem nachdenken.

Das Problem an dem Argument "Der Mensch ist nunmal so und da kannste nix machen" ist die Resignation...
Wir resignieren weil wir kein Ziel vor Augen haben, keinen Lebenssinn (ein toller Job ist kein Lebensziel) wir sind zu bequem und
zu faul zum Protest geworden.

Und zu dem Post über diesem hier
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MACHS DOCH SELBER! Schwing die Hufe versuchs wenigstens ^^
Wenn wirs nicht alle versuchen wenigstens passiert eh nichts....

Unser aktuelle System beruht auf dem prinzip das jeder in der Demokratie seine Meinung äussert, sich auflehnt und protestiert wenn ihm
was nicht passt und einer der Gründe warum nichts mehr richtig läuft ist doch auch das sich keiner mehr dazu berufen fühlt was zu unternehmen.
"Jaa kannste nix machen.... "

(Nicht das ich da besser bin =) Bequem sein ist eine feine Sache... allerdings nur auf kurze Sicht...)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Du hier bei Buffed bist, und nicht auf nem Psychologie-Board ist Dir klar!? @TE
Du wirfst Perlen vor die Säue
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Sehr schön ausformuliert, doch die Lobby etwas verfehlt.


Toller Post... bisher sind die meisten beiträge ganz gut, es spielen ja nicht nur 10 jährige
WoW also find ich das Forum so gut wie jedes andere.
 
@borberat

jo ich geb dir da teils schon recht.
so sprüche wie: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. " haben einen wahren Kern.

und ja, in meiner Aussage steckt viel Resignation.

wir leben in einer Demokratie, ich glaube auch dass dies sich nicht so schnell ändern wird, denn es ist zwar beschissen aber immer noch das fairste System. Ein dummer Mensch is halt genauso viel wert wie ein kluger Mensch.

Leider sind die Dummen in der Überzahl -> soviel zum Mehrheitsentscheid und zum Grundprinzip der Demokratie.

Auch indem Spruch: "Der Klügere gibt nach." steckt viel Wahrheit.

oder umformuliert: "Der Klügere resigniert (irgendwann)"....
 
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