So wirst Du eine Persönlichkeit in WoW!

Wenn Du meinen letzten Post verstanden hättest, dann würdest Du sehen, dass genau Dein Kritikpunkt dort von mir behandelt wurde.
Bitte lies meinen Post das nächste Mal genauer, bevor Du Dich zu einer vorschnellen Antwort hinreißen läßt!

Selbstverständlich sind auch die autoritären Persönlichkeiten häufig sehr intelligent und spielen ihre Macht sehr subtil und feinsinnig gegen andere Menschen aus. Vermutlich ist dies auch ein Grund dafür, warum Mobbing selbst auf aufgeklärte und selbstbewußte Menschen so eine zerstörerische Wirkung hat.

Ich nehme an du meinst das?
Das hat leider 0 mit dem zu tun was ich meinte. Du scherst alle Leute in Führungspositionen über einen Kamm: Es sind machtbessesene, egoistische Diktatoren.
Du unterscheidest nur zwischen tyrannischen Proleten und den feinsinnigen, subtilen Persönlichkeitszerstörern.
Das es eventuell noch andere Möglichkeiten gibt scheint für dich nicht relevant zu sein.
Leuten die nur schwarz/weiss denken und bei denen schwarz noch unterschiedliche Schattierungen hat ist meist eh egal wenn jemand anderer Meinung ist, also noch viel Spass mit deinem Schubladendenken.

Es gibt übrigens durchaus unterschiedliche Formen von Autorität und muss nicht zwangsweise etwas mit gesellschaftlichen Rollen zu tun haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
naja..... ob sich die leute das richtige rauspicken?

nehmen wir an einer widerspricht, was ensteht daraus? -> ein priester der auf mass stärke items lootet h4h4

also... es is doch blossn game...... steigert da euch nich rein... von wegen persönlichkeit in WoW

wer ungebdingt ne persönlichkeit in WoW sein will is doch eh der größte nerd und sollte vllt. ma mitm spielen aufhören...
 
Dieser Thread ist maßgeblich durch den Thread "Wie wird man in WoW beliebt?" inspiriert worden.

Das Gebahren der Menschen in der virtuellen Realität spiegelt in überspitzter Form die Verhältnisse wieder, die auch im RL den gesellschaftlichen Betrieb maßgeblich regeln. Viele Menschen, die uns in Führungspositionen am Arbeitsplatz und in der Gildenleitung begegnen, zeichnen sich durch einen autoritären Umgang mit ihren Untergebenen aus, der sich von der tyrannischen Herrschaft einiger Diktatoren im afrikanischen Dschungel wohl nur deshalb unterscheidet, weil eine übergeordnete gesetzgebende Gewalt sie in Schach hält.

Natürlich sind nicht alle so, aber diejenigen die so sind, bestimmen viel zu häufig die Richtung, in die es geht, wenn ihnen keiner ins Wort fällt (,was leider viel zu selten passiert). Sie treten auf diejenigen ein, die in der Hackordnung unter ihnen stehen, sobald sie nicht nach ihren Vorstellungen funktionieren, und katzbuckeln bei denen, die sich über ihnen befinden. Sie reißen stets ihre Schnauze auf, um zu bestimmen, wo es langgeht. Häufig funktioniert das auch deshalb, weil die anderen Mitglieder der Gruppe, aus Angst ihren Status zu verlieren, lieber zustimmen, als eine Konfrontation mit dem Profilsneurotiker zu provozieren.

Letztlich sind diese scheinbaren Persönlichkeiten arme Schweine, die in ihrem autoritären Auftreten zu erkennen geben, woran es dieser Gesellschaft am meisten mangelt: Humanität, Solidarität und Mitgefühl. Das Verlangen, über den anderen stehen zu wollen, zeigt insgeheim den sublimierten Wunsch nach menschlicher Nähe. Diesem kann in den zwischenmenschlichen Beziehungen der westlichen Industriegesellschaft immer weniger entsprochen werden, weil der die Gesellschaft regelnde Wettbewerb den Menschen in seinen Bedürfnissen unterminiert. Die bürgerliche Kälte, die wir am Arbeitsplatz und in den Einkaufsmeilen erleben, ist das Resultat der Reduzierung des Menschen auf Produktionsfaktoren in den Kosten-Nutzenrechnungen der Managementetagen oder auf werbewirksame Zielgruppen. Da helfen auch nicht die Heere von Psychologen, Sozialarbeitern und guten Christen, welche die auf der Streckegebliebenen wieder für den gesellschaftlichen Betrieb fit machen sollen. Wie Öl schmieren sie bloß das unbarmherzig treibende Räderwerk einer durch Ausbeutung und Herrschaft bestimmten Gesellschaft.

Derjenige, der nicht aufhört, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die sozialen Beziehungen in denen er lebt zu hinterfragen, wird die Wahrheit erkennen. Er wird rein argumentativ in der Lage sein, sich gegen Autorität und Repression durchzusetzen. Er wird die Kraft finden, Schwächere vor psychischer Gewalt zu beschützen und zweifelhafte Entscheidungen in Frage zu stellen.

Erst dann haben wir eine wahre Persönlichkeit, die Anerkennung und Ruhm verdient hat.
Und solche Persönlichkeiten hat nicht nur die virtuelle Gesellschaft dringend nötig, will sie ein humaneres Miteinander ermöglichen, sondern vor allem die Reale.


EDIT:
BEVOR IHR MICH KRITISIERT, was ich schön finde, möchte ich einmal anmerken, dass ich kein Anhänger von Gesellschaftsutopien bin, die man über eine Gesellschaft rüberstülpt. Dies wäre, wie die meisten bereits richtig festgestellt haben, nicht besser als jede Form von totalitärem System. Ich appelliere an das Denken jedes Einzelnen, sich über die rein funktionalen Erfordernisse eines Raids, der bloßen Zweckrationalität einer Gilde oder der am Arbeitsplatz zu erheben, und das Individuum, inklusive seiner psycho-sozialen Bedürfnisse am anderen Ende der DSL Leitung oder des Schreibtisches zu achten. Genau das geht in unserer rational durchorganisierten Gesellschaft immer mehr verloren und bereitet den Boden für autoritäre Beziehungsstrukturen, deren Legitimationsgrundlage in der Funktion selbst bestehen und in deren Name, der Mensch heutzutage abgerichtet und ausgebeutet wird.
Weiterführende Argumente halte ich auch in den restlichen Posts, die ich in diesem Thread getätigt habe, bereit.

wow also schöner und auf den punkt gebrachter hätte ich das auch nicht formulieren können "Hut ab" weiter so !!! das mein ich ehrlich!!!
 
Ich nehme an du meinst das?
Das hat leider 0 mit dem zu tun was ich meinte. Du scherst alle Leute in Führungspositionen über einen Kamm: Es sind machtbessesene, egoistische Diktatoren.
Du unterscheidest nur zwischen tyrannischen Proleten und den feinsinnigen, subtilen Persönlichkeitszerstörern.
Das es eventuell noch andere Möglichkeiten gibt scheint für dich nicht relevant zu sein.
Leuten die nur schwarz/weiss denken und bei denen schwarz noch unterschiedliche Schattierungen hat ist meist eh egal wenn jemand anderer Meinung ist, also noch viel Spass mit deinem Schubladendenken.

Es gibt übrigens durchaus unterschiedliche Formen von Autorität und muss nicht zwangsweise etwas mit gesellschaftlichen Rollen zu tun haben.


Nein, das meine ich nicht, sondern diesen Abschnitt:

"Ich kritisiere also nicht das Vorhandensein von Macht schlechthin, sondern den Mißbrauch von Macht. Eine Gruppe braucht immer starke Individuen, damit sie zu einem handlungsfähigen Gebilde wird.
Viel zu oft durfte ich aber erleben, dass Leute in Führungspositionen ihre Macht mißbraucht haben, indem sie unsachliche Kritik üben, sich im Ton vergreifen, die Gruppe gegen den Underdog aufwiegeln oder auch einfach unfair auf gegen sie hervorgebrachte Kritik reagieren."

Den autoritären Charakter, den ich darunter verstehe, und da schließe ich mich der kritischen Definition an, ist dem sozialen Miteinander niemals zuträglich.

Hier noch kurz eine Definition des autoritären Charakters aus Wikipedia:
"Unter den Begriff „autoritärer Charakter“ fasst Fromm ein bestimmtes Muster von sozialen Einstellungen bzw. Persönlichkeitseigenschaften, die das Sozialverhalten seiner Auffassung nach negativ prägen, u.a. durch Vorurteile, Konformität, Destruktivität, Autoritarismus, extremen Gehorsam gegenüber Autoritäten, Rassismus und Ethnozentrismus, d.h. Ablehnung des Fremden und fremder Kulturen."
 
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Der Ethikrat hat ein einziges Problem; zwar hat er recht, doch üben sich seine Zuhörer in der Kunst... grade nicht zuzuhören... :-/
 
Tut mir leid, Hab keine Lust das zu lesen.
Eingabe Taste Kaputt?
jester.gif

Aber werd das heut Abend oder so mal durchlesen
victory.gif


PS : Ja ich sammel Beiträge
w00t.gif
 
nehmen wir an einer widerspricht, was ensteht daraus? -> ein priester der auf mass stärke items lootet h4h4

Wenn er es gut begründen kann, warum nicht ?

OMG, es gibt tatsächlich noch Spieler in WoW, die nicht alles wissen, oh mann, die machen die ganze Atmosphäre kapput *rumheul*

also... es is doch blossn game...... steigert da euch nich rein...

Eben.

Aber dieser Satz wird zu allen möglichen Anlässen gesagt und sagt genaugenommen gar nichts. Denn die, die das Spiel spielen, sind auch bloss Menschen.

von wegen persönlichkeit in WoW

wer ungebdingt ne persönlichkeit in WoW sein will is doch eh der größte nerd und sollte vllt. ma mitm spielen aufhören...

Wer keine Persönlichkeit ist, existiert so, als ob er nicht existiert. Wenn du damit zufrieden bist, is das dein Ding. Ich hab jedenfalls noch genug Selbstachtung, um meinen Respekt irgendwie einzufordern und auch zu bekommen. Is natürlich dein Ding, ob du Respekt willst oder nicht.
 
Nein, das meine ich nicht, sondern diesen Abschnitt:

"Ich kritisiere also nicht das Vorhandensein von Macht schlechthin, sondern den Mißbrauch von Macht. Eine Gruppe braucht immer starke Individuen, damit sie zu einem handlungsfähigen Gebilde wird.
Viel zu oft durfte ich aber erleben, dass Leute in Führungspositionen ihre Macht mißbraucht haben, indem sie unsachliche Kritik üben, sich im Ton vergreifen, die Gruppe gegen den Underdog aufwiegeln oder auch einfach unfair auf gegen sie hervorgebrachte Kritik reagieren."

Den autoritären Charakter, den ich darunter verstehe, und da schließe ich mich der kritischen Definition an, ist dem sozialen Miteinander niemals zuträglich.

Hier noch kurz eine Definition des autoritären Charakters aus Wikipedia:
"Unter den Begriff „autoritärer Charakter“ fasst Fromm ein bestimmtes Muster von sozialen Einstellungen bzw. Persönlichkeitseigenschaften, die das Sozialverhalten seiner Auffassung nach negativ prägen, u.a. durch Vorurteile, Konformität, Destruktivität, Autoritarismus, extremen Gehorsam gegenüber Autoritäten, Rassismus und Ethnozentrismus, d.h. Ablehnung des Fremden und fremder Kulturen."
das kann wohl jeder so unterschreiben
ich finde es bloss wichtig zu unterscheiden, dass es zB auch epistemische Autorität geben kann, also durch wissen erlangt oder einfach nur Autorität durch bewunderung oder Respekt.
Weiterhin denke ich das es einfach Leute in hohen Positionen gibt, die grosser Verantwortung und Druck gewachsen sind und viele eben auch nicht. Das die 2. Kategorie dann zwangsläufig ein negatives Sozialverhalten an den Tag legt ist zwar nicht zwingend, aber doch wahrscheinlich.

Wo das ganze etwas mit WoW zu tun hat sehe ich allerdings immer noch nicht. Zumindest in den Gilden die ich kenne ist es eher so, dass viele Köche einen guten brei machen.
Vielleicht spiele ich ja in einer rosa WoW-Blase aber die oft geschilderten teilweise Asozialen Umgangsweisen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ingame wohlgemerkt.
 
Das Du hier bei Buffed bist, und nicht auf nem Psychologie-Board ist Dir klar!? @TE

Du wirfst Perlen vor die Säue
blink.gif



Sehr schön ausformuliert, doch die Lobby etwas verfehlt.


so long


WiesoPerlen vor die Säue ? Lies dir mal die ganzen Meinungen und Antworten hier durch .
Das ist einer der interessanteren Threads in dem Forum, der ist schon so viele Seiten lang ohne Flames Jokes etc.
Ich bin beindruckt was für Menschen sich hier versammeln und auf so hohem Niveau diskutieren.
Weiter so Leute
 
Warum geht es uns besser? Weil wir mehr Geld und mehr materielle Güter haben? Dafür herrscht hier eine immense emotionale Kälte. Ich persönlich könnte eher auf materielle Güter verzichten als auf Liebe. Aber jedem das seine.

...

Geld und Güter mal ausser Acht gelassen ,bin ich der Meinung das es unserer Generation erheblich besser geht als allen anderen davor .
Auf jeden Fall gibt es viel zu viel Leid auf der Welt aber ein beträchtlicher Teil der Menschheit muss wenig Angst vor Krankheiten ,Ausbeutung und Verfolgung haben ergo einen hohen Lebensstandart im Vergleich zu früher .
Natürlich ist emotionale Kälte ein Problem und Liebe ist mit das Wichtigste auf der Welt da gebe ich dir vollkommen recht. Aber was nützen mir freundliche Menschen wenn ich gerade vom nächsten Feudalherren versklavt oder getötet werde .

Das ist meine Ansicht und ich dränge sie niemanden auf.
 
naja..... ob sich die leute das richtige rauspicken?

nehmen wir an einer widerspricht, was ensteht daraus? -> ein priester der auf mass stärke items lootet h4h4

also... es is doch blossn game...... steigert da euch nich rein... von wegen persönlichkeit in WoW

wer ungebdingt ne persönlichkeit in WoW sein will is doch eh der größte nerd und sollte vllt. ma mitm spielen aufhören...

Mein lieber Forumskollege, ich darf dir, ohne dabei Gewissensbisse zu bekommen, mal unterstellen: Du hast leider den ganzen Thread nicht verstanden.
 
Hast Recht der Kündigungsgrund liegt klar auf der Hand: VERTRAUENSVERLUST

kann ich auch vollkommen nachvollziehen, wer will schon einen Dieb beschäftigen, egal wieviel gestohlen wurde, man vertraut demjenigen einfach nicht mehr. Ähnlicher Fall, die Kassiererin, die wegen einer handvoll Weintrauben gefeuert wurde. Selber Fall, selbe Reaktion und vorallem NACHVOLLZIEHBAR! Diese Frau wird auch an allen höheren Instanzen scheitern. Aus dem Grund, da es einfach keine sinnvollen Erwägungen gibt die Entscheidung der Kette anzufechten!

ENDE und AUS

MfG


Hallo!? Ist das deine Meinung?
Nach 30 Jahren wegen einem schräg sitzenden Furz gekündigt werden.
Ich wünsche der Dame, das sie wenigstens ne dicke Abfindung bekommt.................^^
 
ist das jetzt hier ein treffen von psycho-gesellschafts-verhalten-analytiker
die es geil finden sich gegen seitig haufenweise fremdwörter anden kopf zuwerfen
und nur davor strotzen dem achso tollen te in dem arsch zukriechen weil 99% der user den text nicht verstehen?

leute kommt ma klar



@te was erhoffst du dir jetzt genau davon?

sollen jetzt alle anfangen über autoritätsstrukturen nachzudenken, diese infrage zu stellen und darauf hin
leichter durchs leben laufen

weil sie jetzt wissen das ihr chef bzw gildenleiter nen hau hat?

tante edit meldet sich auchnochma hier:

zum thema hier kassiererin und kündigung wegn 1,30 €:

die frau hats vl net gemacht und ihr wurde es nur untergeschoben
aber sie wird vor keinen gericht recht bekommen
und dem gericht was der frau recht gibt
wünsche ich das die mich nicht treffen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ihr habt Probleme....

Und ich frage mich immer, warum ihr den Vergleich mit WoW ziehen müsst? Schafft ihr es nicht mehr ohne? Oder sucht ihr einfach einen Sündenbock?!

Wenn ihr das SPIEL so sehr verteufelt, weil es ja durch hierarchische Machtstrukturen korrumpiert ist, die jedwedes selbstständiges Denken zerstört: Warum fangt ihr nicht einfach selbst gleich an dem entgegen zu wirken und löscht das Spiel und unterstützt Blizzard nicht weiter? Oder seid ihr dafür dann doch zu schwach?


p.s.: in Afrika sterben regelmäßig tausende von Menschen an mangelnder Trinkwasserversorgung. Vielleicht solltet ihr euch darüber Sorgen machen...
 
ist das jetzt hier ein treffen von psycho-gesellschafts-verhalten-analytiker
die es geil finden sich gegen seitig haufenweise fremdwörter anden kopf zuwerfen
und nur davor strotzen dem achso tollen te in dem arsch zukriechen weil 99% der user den text nicht verstehen?

Du checkst hier also gar nix und und machst UNS das zum Vorwurf ?

sollen jetzt alle anfangen über autoritätsstrukturen nachzudenken, diese infrage zu stellen und darauf hin
leichter durchs leben laufen

Alle. Ausnahmslos alle. Und wehe einer tuts nich, der kommt aber sofort auf die schwarze Anpassverweigererablehnerliste und muss sich mindestens 500mal diesen Thread durchlesen und auswendiglernen.
 
Wenn ihr das SPIEL so sehr verteufelt, weil es ja durch hierarchische Machtstrukturen korrumpiert ist, die jedwedes selbstständiges Denken zerstört: Warum fangt ihr nicht einfach selbst gleich an dem entgegen zu wirken und löscht das Spiel und unterstützt Blizzard nicht weiter?

Dieses Spiel wird von Menschen gespielt, und daran, wie diese Menschen das Spiel spielen, ist Blizzard eher weniger schuld, denn es liegt an jedem einzelnen, was er aus diesem Spiel macht.

Und nen vernünftigen Grund, nicht über Menschlichkeit auch in so einem Spiel nachzudenken oder sie anzumahnen, seh ich nicht. Eher ist es so, dass es hier absolut niemanden interesiert, ob irgendwas DICH persönlich NICHT interessiert.

p.s.: in Afrika sterben regelmäßig tausende von Menschen an mangelnder Trinkwasserversorgung. Vielleicht solltet ihr euch darüber Sorgen machen...

Machst du dir Sorgen darüber ? Und wer sagt dass wir das nicht tun ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Gebahren der Menschen in der virtuellen Realität spiegelt in überspitzter Form die Verhältnisse wieder, die auch im RL den gesellschaftlichen Betrieb maßgeblich regeln.

Mit den Unterschied, dass es in der virtuellen Welt alles auf freiwilliger Basis stattfindet.

Letztlich sind diese scheinbaren Persönlichkeiten arme Schweine, die in ihrem autoritären Auftreten zu erkennen geben, woran es dieser Gesellschaft am meisten mangelt: Humanität, Solidarität und Mitgefühl. Das Verlangen, über den anderen stehen zu wollen, zeigt insgeheim den sublimierten Wunsch nach menschlicher Nähe. Diesem kann in den zwischenmenschlichen Beziehungen der westlichen Industriegesellschaft immer weniger entsprochen werden, weil der die Gesellschaft regelnde Wettbewerb den Menschen in seinen Bedürfnissen unterminiert.

Einspruch.

Der Wettbewerb regelt nicht die Gesellschaft, wir selbst haben uns den Wettbewerb ausgesucht, weil er unsere Bedürfnisse besser bedienen kann als die Planwirtschaft. Das Verlangen, über anderen stehen zu wollen, hat es schon immer gegeben, selbst bei denen, die es kritisieren, ist es noch unterschwelllig da. Und Humanität, Solidarität und Mitgefühl ist etwas was du nicht messen kannst, wie wilst du beweisen, dass dies in anderen Gesellschaften anders ist und nicht nur auf puren Zweck beruht ?

Die bürgerliche Kälte, die wir am Arbeitsplatz und in den Einkaufsmeilen erleben, ist das Resultat der Reduzierung des Menschen auf Produktionsfaktoren in den Kosten-Nutzenrechnungen der Managementetagen oder auf werbewirksame Zielgruppen.

Die einzige Kälte, die ich spüre, wenn ich durch Einkaufsmeilen gehe, ist die architektonische Kälte. Aber da is ja grade Deutschland so ein Land, wo man glaubt, ein Kasten mit Löchern reiche als Architektur aus. Komischerweise sind es nicht die profitgeilen Manager, die diese Kästen wollen, sondertn die ach so sozial denkenden SozialSPDDEmokraten, die immer wieder jedes bisschen Stil mit "Wir wollen kein Disneyland" plattmachen.

Überhaupt, wo ist der Unterschied zwischen "Kälte" und "bürgerlicher Kälte" ?


Derjenige, der nicht aufhört, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die sozialen Beziehungen in denen er lebt zu hinterfragen, wird die Wahrheit erkennen. Er wird rein argumentativ in der Lage sein, sich gegen Autorität und Repression durchzusetzen. Er wird die Kraft finden, Schwächere vor psychischer Gewalt zu beschützen und zweifelhafte Entscheidungen in Frage zu stellen.

Erst dann haben wir eine wahre Persönlichkeit, die Anerkennung und Ruhm verdient hat.
Und solche Persönlichkeiten hat nicht nur die virtuelle Gesellschaft dringend nötig, will sie ein humaneres Miteinander ermöglichen, sondern vor allem die Reale.

Nagut, das stimmt mal. will ja nich alles zerpflücken
wink.gif
 
so,
da ich nur selten auf intelligente threads stoße, werde ich mich auch mal dazu äussern.
1. macht korumpiert immer. der, der macht besitzt, wird immer versucht sein, sie auszunutzen, mindestens aber, sie zu behalten.
dabei spielt es auch keine rolle, wodurch er macht erlangt hat. sei es durch wissen, können, glück usw....
2. jeder, der nach macht strebt, ist darauf aus, sie auch auszunutzen, denn weswegen sollte er sonst danach streben?
3. ebend dieser grund ist es, der dazu führt, das KEINE gesellschaftsform funktionieren wird auf dauer, da die menschen, die danach streben eine gesellschaft zu führen, oder zur entscheidungsbildenden schicht der gesellschaft zu gehören, darauf aus sind, ihre macht einzusetzten bzw auszunutzen.

am ende läuft es auf ein uraltes gesetzt der natur hinaus: friss, oder werde gefressen. der stärkere überlebt nunmal. und der schwächere wird untergehn. vieleicht erlangt ja die menscheit mal einen punkt in ihrer entwicklung, wo sie diesen kreislauf hintersich lassen kann, aber der mensch ist bei weitem nochnicht soweit entwickelt, das er auch nur erahnen kann, wie soetwas funktionieren soll.
momentan steht der mesch in seiner entwicklung auf einem stand, wo er nicht über seinesgleichen herrschen kann, ohne zu beherrschen.

kleiner seitenhieb auf den TE und alle anderen, die am anfang mit fachbegriffen und anderen linguistischen verrenkungen umsich geworfen hatten: soetwas ist auch nur eine zurschaustellung von vorhandenem wissen- ergo- macht.^^

kleine anmerkung, jeder, der meint etwas zu verstehn ist dem lernen gegenüber verschlossen, denn es gibt kein größeres hinderniss etwas zu lernen, als der glaube, etwas bereits zu wissen.
denn kein wissen ist absolut, sei es doch nochso offensichtlich^^

ich freu mich schon auf konstruktive äusserungen in diesem thread, da ja mal kaum flames die diskussion hier beherrschen^^
 
Ich habe das ganze Thema verfolgt und jeden Beitrag gelesen. Für mich ist die Hauptaussage auf der zweiten Seite in diesem Zitat zu finden:

Verständnis um die Natur der Dinge vertreibt die Angst vor dem Andersartigen. Ein Mensch ohne Angst ist ein Mensch ohne Komplexe. Ein Mensch ohne Komplexe wird jedem anderen Menschen aufgeschlossen und verständnisvoll gegenübertreten können, ohne sich auf Kosten desjenigen profilieren zu müssen.

Keiner ist hier besser wie der andere. Und jeder sollte tolerant sein, das steht im ersten Satz! Nur was man lebt, kann man selbst verstehen - für sich. Doch kann man Respekt und Akzeptanz versuchen gegenüber dem, was einem fremd ist, in dem man es annimmt und sich damit auseinandersetzt und es nicht gleich abwertet.
 
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