Wie steht ihr gegenüber Einkaufen mittels Handy?

GuajoloteReal

Quest-Mob
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Bin irgendwie neugierig, wie das bei euch so läuft – einkaufen per Handy, also wirklich übers Smartphone, nicht am Laptop oder so. Macht das jemand regelmäßig? Bei mir ist das bisher ehrlich gesagt komplett vorbeigegangen, ich hab da null Routine. Ich bin eher der Typ, der gern direkt vor Ort einkauft – bisschen schauen, reden, mitnehmen. Online nur sehr selten, und per Handy schon gar nicht.

Hab mir jetzt aber die App der Bäckerei Geier installiert – eigentlich nur wegen der Kundenkarte und Aktionen. Gesehen hab ich auch, dass man über die App direkt bestellen könnte. Hab aber eben noch keinerlei Erfahrungen damit. Daher… Macht das jemand regelmäßig? Spart man sich wirklich Zeit damit oder wird’s komplizierter?
 
Ahh ich dachte jetzt zuerst du meintest mit dem Handy als Hilfestellung, ich zum Beispiel hab eine App für die Einkaufsliste, das ist total praktisch für mich, weil ich Einkaufszettel einfach immer zuhause liegen lasse oder dann irgendwo am Weg verliere haha.
Ansonsten, direkt einkaufen übers Handy mach ich auch kaum, ein paar Mal hab ich Lebensmittel bestellt, wenn ich krank und alleine zuhause war. Hab das das erste mal gemacht als ich Covid hatte und das ist dann schon sehr praktisch, wenn man wirklich niemand anderen gefährden muss :)
Wieso meinst du, könnte es komplizierter werden? Wenn die App gut und übersichtlich ist und dir das liegt, dann sehe ich keinen Grund, warum es schlecht sein sollte. Sind die Sachen dann zum Abholen oder werden sie geliefert? Da gibts ja auch nochmal Unterschiede.
Grundsätzlich bin ich immer skeptisch bei neuen Apps, aber wenn sie sich als sinnvoll erweisen, wie meine digitale Einkaufsliste, dann bin ich gerne dabei :D
 
Stimmt, an Einkaufslisten am Handy hab ich gar nicht gedacht – wär wahrscheinlich das Naheliegendste für mich gewesen, verlier die Zettel nämlich auch gern mal. Ich frag mich noch, wie praktisch das wirklich ist, wenn man über eine App bestellt – also ob das alles recht flott geht oder eher etwas Eingewöhnung braucht. Bei der einen App läuft's jedenfalls auf Abholung hinaus, Lieferung gibt’s glaub ich nicht. Hast du eine App, bei der sich’s für dich bewährt hat, dran zu bleiben?
 
ja das ist auf jeden Fall wichtig für mich, dann kann man auch mal unterwegs eine Liste schreiben oder wenn man spontan einkaufen geht, hat man die Liste trotzdem immer dabei. Ich schreib auch immer gleich alles auf die Handyliste, wenn mir auffällt dass etwas leer ist / fehlt usw. Dann hab ich wirklich immer einen guten Überblick und es passiert mir so nur mehr selten, dass ich was vergesse.
Ich denke man muss schon der Typ dafür sein, dass man das nutzt. Ich bestelle selten Essen oder Lebensmittel nachhause, weil ich dann doch lieber selber losziehe. Ich arbeite viel von zuhause und dann schadet es mir eh nicht, wenn ich öfter mal rauskomme. Man kann den Einkauf dann halt gut planen, wenn du jetzt morgens was bestellst und das dann nach der Arbeit am Heimweg gleich abholst, ist das schon nicht schlecht.
Ich hab eben die Einkaufsliste, eine App für Rezepte und ein paar von Lieferservices, die ich aber eigentlich kaum nutze, außer ich bin wirklich krank und alleine zuhause. Du? Hast dus inzwischen ausprobiert?
 
Das mit dem gleich Aufschreiben ist bei mir so ’ne Sache – manchmal denk ich dran, oft halt erst, wenn ich wieder heimkomm und das Brot fehlt. Die App-Liste klingt echt sinnvoller als mein Chaos mit Zetteln und Sprachnotizen. Ich glaub, was mir noch fehlt, ist diese kleine Anfangs-Gewohnheit, also dass man wirklich immer gleich was einträgt. Und ja, ausprobiert hab ich die Bäckerei Geier App inzwischen – ging erstaunlich glatt, Abholung war auch unkompliziert. Irgendwie hatte ich’s mir technischer vorgestellt, aber letztlich war’s wie ne moderne Vorbestellung. Hat mir tatsächlich Stress gespart. Was für eine Rezept-App nutzt du? Ich hätt da vielleicht auch gern was, das nicht nur Rezepte zeigt, sondern gleich in die Einkaufsliste übernimmt. Gibt’s da was halbwegs brauchbares?
 
ja man muss schon ein bisschen reinkommen, stimmt schon, aber es macht schon einfach wirklich Sinn. Ich muss auch nicht immer alles digital haben und schreibe auch gerne noch mit Stift und Papier, aber in dem Fall fahre ich einfach besser mit einer App und dass ich das dann immer sowieso dabei habe. Und was eben eine riesiger Vorteil ist, wenn man nicht alleine lebt, dass man die Liste automatisch mit allen teilen kann, die im selben Haushalt leben. Hab das damals genau dadurch entdeckt, weil ich in einer WG gelebt hab und wir da eine gemeinsame Liste hatten mit allen Sachen, die wir eben alle gemeinsam benutzen wie Klopapier, Öl, Salz, usw. und dann hat jeder auf einen Blick am Handy was fehlt und der nächste der einkaufen geht, kann was davon besorgen.

Ja kompliziert muss sowas nicht sein, wenn man sich ein bisschen dran gewöhnt sind online Buchungen schon sehr praktisch. Auch bei Ärzten, Friseur usw. Da hat man auf einen Blick alle freien Termine und kann direkt reservieren, finde ich in den meisten Fällen schon sehr praktisch. Hat sicher auch irgendwie seine Nachteile und man hat dadurch weniger Kontakt mit Menschen, aber in einigen Fällen ist es glaube ich für alle einfach eine Erleichterung.

Ich hab eine App seit Ewigkeiten die heißt KptnCook und ich glaube da kann man das tatsächlich direkt in die Einkaufsliste übernehmen, hab ich aber noch nie ausprobiert. Man bekommt da jeden Tag 3-6 verschiedene Rezepte zur Auswahl und kann sich die auch abspeichern :)
 
Das mit der WG-Liste leuchtet mir total ein, das ist genau so ein Szenario, wo Papier einfach verliert. Alle greifen drauf zu, keiner muss raten, ob noch Salz da ist oder ob’s nur jemand vergessen hat aufzuschreiben. Allein dafür ergibt digital plötzlich Sinn, ohne dass es gleich „alles muss App sein“ wird. Ich mag auch Stift und Zettel, aber die sind halt nie da, wenn man sie braucht. Das Handy schon, leider.

Online-Buchungen seh ich ähnlich wie du: kein Zauber, aber bequem. Arzttermine nachts um elf buchen, statt Warteschleife am Vormittag, ist schon angenehm. Klar, weniger Smalltalk, aber ehrlich gesagt bin ich da manchmal ganz froh drum. Kommt wohl auf die Situation an.

KptnCook hab ich mir nach deinem Post tatsächlich angesehen. Das tägliche Rezept-Pingeln könnte für mich funktionieren, gerade wenn man abends planlos in die Küche schaut. Die Sache mit dem Übernehmen in die Einkaufsliste klingt gut, auch wenn ich vermutlich wieder zwei Wochen brauche, bis ich’s wirklich nutze. Typisch. Nutzt du die Rezepte eher als feste Vorgabe oder mehr als Inspiration? Und hast du gemerkt, dass du dadurch strukturierter einkaufst oder bleibt’s am Ende doch Bauchgefühl?
 
ja finde ich auch. Also es gibt einfach Szenarien, da macht das einfach völlig Sinn und in Wahrheit ist man blöd, wenn man die Erleichterung nicht nutzt. Aber wenn man jetzt ein Paar oder eine Familie ist, in der eh immer eine Person einkaufen geht, ist es vielleicht schon nicht mehr ganz so sinnvoll. Da reicht dann ein Zettel auch wieder. Ich hab mir das jetzt einfach so angewöhnt, werde das denke ich auch erst mal beibehalten. Glaube aber, dass es bei Apple bei Erinnerungen auch die Einkaufslistenfunktion gibt und ich hab mal gehört, dass die einem die ganze Liste gleich so sortiert, wie die Sachen im Geschäft geordnet sind. Also erst Obst/Gemüde, dann Brot usw. Klingt auch ganz praktisch :D

Ja ich finde das auch gut, man spart sich oft auch einfach viel Zeit, eben wenn man an Warteschleifen denkt. Und während der Öffnungszeiten muss ich oft auch selbst einfach arbeiten und hab dann keine Zeit um eine halbe Stunde am Telefon zu hängen. Und ich kann mir vorstellen, dass es für die Ordinationen und Salons auch selbst einfach praktisch ist, wenn die alles auf einen Blick im Kalender haben und eben nicht dauernd jemand anruft, dann wieder verschiebt, Termine vergisst usw.

Mir hilft das voll, dass ich eine Entscheidung treffe und auch mal was neues ausprobiere, wenn es da in der App vorgeschlagen wird. Wenn ich mich nicht so kreativ fühle, mach ich die Rezepte einfach 1:1 so nach, aber mittlerweile kann ich auch schon ein bisschen besser kochen und probier dann auch selbst mal ein bisschen herum. Also mal so mal so. Aber wenn ich wirklich nicht mehr nachdenken will, kauf ich genau danach ein und koche das genau so nach. Und es war auch wirklich noch nie was dabei, was mir nicht geschmeckt hat.
 
Alter Schwede, bei mir hat sich mir dieses „nur dort digital, wo’s wirklich hilft“ total eingeschlichen. Und das schlichtweg aus Müdigkeit, weil wenn ich ehrlich bin, will ich mir im ohnehin so mühsamen Alltag einfach ein paar Reibungen sparen, und da trifft sich so eine Liste oder Vorbestellung halt manchmal richtig gut. Aber nun mal eben nicht überall und nein, ich brauch nicht alles verappisiert, weil sonst fühlt sich sonst schnell wieder nach Arbeit an.

Und dieses Sortieren nach Ladenlogik klingt auf den ersten Blick natürlich theoretisch super, aber in der Praxis wär ich neugierig, ob ich dem dann auch wirklich folgen könnte oder ob man am Ende doch wieder quer durch den Markt streift. Ich vermute mal wahrscheinlich beides, doch je nach Tagesverfassung. Und ja, dieses vielleicht Mitten in der Nacht Termine klicken statt tagsüber irgendwo festzuhängen, hat zugegeben schon was Entlastendes.

Und was ich ebenfalls gut kenne ist der feine Punkt, dass Vorschläge manchmal einfach aus dem Grübeln holen. Vor allem bei Zeitdruck ist goldwert, nicht immer kreativ sein müssen ist manchmal Gold wert.
 
bin voll bei dir, man muss auch nicht blind jedem neuen digitalen Trend folgen, aber manches macht auch einfach Sinn und erleichtert den Alltag. ich denke da jetzt mal an Google Maps, ohne wäre ich komplett aufgeschmissen, ich hab so eine schlechte Orientierung :D da werde ich mir wohl kaum eine Landkarte in die Hosentasche packen, wenn ich auch die App am Handy nutzen kann. da überwiegt einfach der Nutzen. Beim Einkaufen trifft das nur teilweise zu, kann aber auch praktisch sein. Lebensmittel nachhause bestellen tu ich aber trotzdem nie, gehe immer normal einkaufen.

Denke auch, dass es insgesamt eine Mischung sein wird, aber es hilft mir schon, dass das schon sortiert ist. Ist dann im Hirn auch irgendwie besser sortiert und man geht quasi immer schon im Kopf durchs Geschäft. Aber ja, dass man mal was vergisst oder einem doch ein neuer Plan einfällt, da kommt man auch nicht drumherum. Finde es trotzdem eine kleine Erleichterung.

Es kennt doch eh jeder die Sitaúaton vorm Einkaufen gehen, dass man sich überlegt was man die Woche essen will und dann fällt einem kein einziges Gericht ein, das man mag? :D das hab ich wirklich regelmäßig. Hab mir dann mal einfach eine Liste gemacht und aufgeschrieben, was ich alles gern esse und koche und was man mit relativ wenig aufwand gut machen kann. Aber wenn einem das dann schon raushängt, ist neuer Input eben super.
 
Ja, genau dieses „nur dort, wo’s wirklich hilft“ hat sich bei mir auch eingeschliffen. Wenn’s mir Wege spart, dann taugt mir der digitale Ansatz. Beim Einkaufen heißt das für mich in anderen Worten mit Liste am Handy ja, blind bestellen definitiv nein. Gerade bei Lebensmitteln will ich manches einfach sehen, riechen, spontan entscheiden. Und da spielt die Bäckerei ums Eck schon eine andere Rolle als irgendein Warenkorb.

Gibt es ein Brot mit regionalem Getreide wie z. B. aus der Bäckerei Geier bestell ich gezielt vor wenn nicht früh vorbeikommen kann. Das Handy ist dann meines Erachtens eher ein Werkzeug als ein Ersatz fürs Einkaufen. Und vor allem unter der Woche helfen diese sortierten Listen mir tatsächlich – am Markt schlendere ich trotzdem kreuz und quer. Vielleicht ist das eh die ehrlichste Mischung.
 
Ich bestelle auch einfach wenig im Alltag zu mir nachhause, weil man eh insgesamt durchschnittlich schon eher zu wenig Schritte pro Tag macht als empfohlen, da wär ich ja auch irgendwie blöd, wenn ich mir diese klassischen Wege noch nehmen würde, wo man sich ganz natürlich auch ein bisschen bewegt. Wenn ich jetzt im Homeoffice sitze und mir dann noch Einkauf / Essen / Getränke und alles andere einfach nachhause liefern lasse, dann komme ich ja gar nicht mehr aus dem Haus, das kann ja auch nicht die Lösung sein. Das wäre noch so ein weiterer Punkt für mich.

und was vorbestellen und dann Abholen fällt ja eben nicht in diese Kategorie, da kommt man ja trotzdem noch raus. Markt ist ja auch eher ein Ausflug für mich, da geht es ja dann null um Effizienz.
 
also ganz ehrlich das mit den Schritten ein lange von mir komplett ignorierter Punkt. leise und ohne dass man’s merkt frisst Homeoffice die Bewegung. Wenn ich dann auch noch alles liefern lasse, kann ich mir eigentlich den Schrittzähler komplett sparen. Insofern fühl ich total, dass manchmal rausgehen ist weniger Besorgung und mehr Selbstschutz.

Und ja, für mich ist Vorbestellen und abholen genau diese Zwischenlösung. Ich klicks am Handy, geh aber trotzdem los, steh dann kurz in der Schlange, und schnapp mir gegebenfalls noch was, was nicht geplant war. Dieses kleine Unperfekte mag ich. Beim Markt sowieso da will ich offen gesagt gar keine Effizienz. Da will ich schauen, riechen, und dann vielleicht auch mal nichts kaufen.

Wenn ich dann merke, dass ,zwei Tage kaum draußen war, dann geh ich fast absichtlich einkaufen. Einfach weil ich frische Luft brauch. Wie streng bist du da mit dir – ist das bei dir einfach Bauchgefühl eher ein Prinzip?
 
wäre einfach wirklich nicht klug, wenn man um jeden Preis versucht alle Wege zu verhindern oder zu minimieren. Ich bekomme dann eh wirklich schnell auch Rückenschmerzen, dann merke ich es eh gleich, wenn ich mal wieder zu wenig draußen war. Eine Art eingebauter Schrittzähler sozusagen, der mich mit Schmerzen straft, wenn ich zu faul war ein paart Tage :D also ist es wahrscheinlich eine Mischung aus Bauchgefühl und Absicht, es tut mir ja wirklich auf allen Ebenen nicht gut, wenn ich nicht rausgehe und zu vieles nur von zuhause aus mache.
Ich arbeite schon gerne von daheim, muss dann aber dafür sonst mehr raus. Manchmal nervt mich einkaufen auch extrem, vor allem bei schlechtem Wetter, aber muss halt sein und wenn ich mich mal überwunden hab mich anzuziehen, dann passt es ja eh schon wieder. Und sogar nach 20 Minuten rausgehen und ein paar hundert Metern geht es mir schon besser als wenn ich den ganzen Tag nur rumsitze. Markt ist da aber eh was anderes, auf den freu ich mich :)
 
Also ich kenn dieses „wenn ich einmal draußen bin, gehts eh schon wieder“ leider nur zu gut. Wobei zumindest einmal bei mir der Widerstand nicht draußen sondern vorm Anziehen sitzt. Und Homeoffice ist das total kontraproduktiv bzw. auch heimtückisch, ist doch der Körper eigentlich nur geparkt auch wenn man sich was weiß ich was welche Beschäftigung einredet. Und wie vermutlich vielen anderen auch ist mir viel zu spät aufgefallen wie schnell Einkaufen oder kurz was abholen plötzlich nicht mehr bloß eine Erledigung sondern fast schon Gegengewicht zum ganzen Drinnenhocken ist. Exakt aus diesem Grund taugt mir dieses Vorbestellen mit Abholung mehr als das reine Liefern. Es lässt einem noch dieses kleine Stück Alltag und nimmt dabei gleich auch Reibung raus. Und Markt bleibt sowieso eigene Kategorie, da will ich auch nicht optimieren.
 
absolut, wenn man mal draußen ist, ist es eh gar kein Problem mehr und man merkt wirklich sofort, wie gut einem das tut und wie blöd ma eigentlich ist, wenn man sich so wehrt dagegen :D Ich hab halt auch kein Auto und wenn man mit den Öffis unterwegs ist, hat man eh automatisch immer gleich Fußwege auch dabei und ist einfach mehr draußen und unter Menschen. Wenn man jetzt mit dem Auto zum Einkaufen fährt, hat man das Problem auch noch nicht wirklich gelöst, dann könnte man sich Sachen auch schon fast liefern lassen :D
Um noch mal zum Thema der Apps zurückzukommen: ich hab chronisch zu wenig Speicherplatz am Handy und hab jetzt noch mal radikal ausgemistet und auch wirklich alles vom Gerät gelöscht, was ich nicht nutze oder nicht wirklich brauche. Will auch die Bildschirmzeit noch drastisch weiter runterfahren und da ist es natürlich hilfreich, wenn es einfach nicht so viel gibt am Handy, womit man seine Zeit verschwenden kann. Nützliche Sachen dürfen natürlich bleiben :)
 
Oh ja da bin ich absolut bei dir ohne Auto sammelt man diese kleinen Wege nun mal automatisch mit ein. Bestelle ich schon etwas mit dem Handy etwas vor, dann will ich trotzdem raus und es abholen. Ich kenne mich da nämlich leider viel zu gut und sonst rutsche ich zu schnell wieder in diesen bequemen Modus, wo alles nur noch vom Sofa oder bestenfalls vom Nebenzimmer aus passiert. Das ist natürlich auch praktisch, aber irgendwann auch komisch.

Mit dem Ausmisten am Handy bin ich ganz bei dir. Ich hab auch gemerkt, dass nicht die eine nützliche App das Problem ist, sondern dieser ganze Beifang drumherum. Drei Sachen helfen zumindest gemäß meinen Erfahrungen wirklich, sieben andere fressen nur Zeit. Bei mir dürfen Apps bleiben, wenn sie Wege, Zettelchaos oder Warteschleifen sparen. Alles, was nur aus Langeweile geöffnet wird, kann eigentlich weg. Nur konsequent muss man halt bleiben.
 
es kann halt ein gutes Mittelding sein. Auch wenn man eben schon konkret weiß, was man braucht und dann vorbestellte Sachen nur mehr am Weg kurz einsammeln muss aber jetzt nicht mehr überlegen, nicht mehr durch das Geschäft rennen muss usw. Dann ist das nur noch eine kleine kurze Erledigung, bestenfalls gleich am Weg. Aber man bleibt halt trotzdem nicht den ganzen Tag immer einfach nur drin. Das kann ja nicht wirklich die Lösung sein. Obwohl es auch mal praktisch sein kann, wenn man sich Sachen liefern lässt. Würde ich jetzt aber wahrscheinlich nur machen, wenn ich krank bin oder so.

Ja einfach löschen. Und die Hürden groß genug machen. Da ist eh löschen der erste große Punkt. Ist ja auch so ein gutes Gefühl, wenn man ausmistet. Gilt für das Handy genau so wie für den Kleiderschrank :)
 
Dieses Mittelding mit dem nicht alles nach Hause holen, nicht alles digital lösen und aber dort wo es wirklich Reibung rausnimmt nutzen. Vorbestellen und kurz abholen fühlt sich für mich nur eben ohne einem unnötigen Herumstehen oder einer Planlosigkeit im Geschäft noch nach einem normalem Alltag an. Liefern hingegen wäre für mich auch eher Krankheits- oder Notfallmodus.

Und bezüglich des Handy ausmisten finde ich immer dass es wirklich erstaunlich befreiend ist. Für den Fall dass ichs einmal brauchen sollte hab Ich früher viel zu viel draufgelassen. Aber seit ich da strenger bin, fühlt sich das Handy weniger wie ein offener Kramladen an.
 
dann sind wir uns ja einig :D Ich war jetzt auch mal wieder bei der Bäckerei Geier, zwar ohne App, aber trotzdem sehr zufrieden. Hab eine Filiale nicht direkt bei mir zuhause aber am Weg zur Arbeit fast ohne Umweg. Hab dann auch gleich ein bisschen mehr gekauft und einen ganzen Laib eingefroren, dann hab ich länger was davon :)

Es bringt ja auch nicht mehr wirklich was, sich die Apps immer für den Fall der Fälle aufzuheben. Mittlerweile hat jeder den ich kenne so viel Datenvolumen, dass man sich auch alles was man braucht einfach unterwegs schnell runterladen kann und auch da nicht mehr zwingend auf WLan angewiesen ist. Das war ja früher schon noch Thema, dass man das miteinberechnen musste und dann lieber alles mal draufgelassen hat, falls man unterwegs was braucht. Was ja auch totaler Blödsinn ist, wie viele Apps braucht man schon wenn man mal einen Tag lang nicht zuhause ist. Ich fühl mich einfach besser damit, wenn ich nicht alles mögliche immer am Display habe, sondern wirklich gezielt was ich eben brauche im Alltag. Runterladen geht immer.
 
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