ok dann nehme ich sowas mal hin ich dachte ich hätte im quartalsbericht was anderes gelesen aber woher kommt dann die aussage das sie das ganze jahr ohne zusätzliche geldgeber locker meistern können
Also, ich versuchs das mal zu erklären. Du vermischt da etwas viel.
Erst einmal hat ein Unternehmen ein gewisses Eigenkapital, das können Fahrzeuge, Immobilien oder eben Bargeld sein. Dann hat das Unternehmen laufende Kosten (Gehälter, Strom, Gas , Wasser, Miete etc.) und eben Einnahmen.
Wenn also die Ausgaben höher sind als die Einnahmen (und im Falle von Funcom sind sie das deutlich) dann spricht man von negativen Cashflow.
Daher es wird das Vorhandene Eigenkapital nach und nach aufgezehrt. Die Bemerkung, dass man dieses Jahr ohne Nachschlag beim Eigenkapital überstehen kann, zeigt eigentlich 2 Dinge:
1.) man rechnet auf das Jahr gesehen mit einem Verlust, sonst braucht es diese Bemerkung eh nicht
2.) man hält diesen Quartalsgewinn für einen Einmaleffekt. (was ja auch richtig ist, da dort Launches enthalten sind, sprich Massenverkauf von Boxen, und eine Kapitaleinlage, sowie Sonderveräusserungen)
Viel Interessanter finde ich aber die Aussage das bei FC 200 Leute arbeiten aber scheinbar nur noch wenige an AOC arbeiten, die deutliche Mehrzahl arbeitet an einem AoC Nachfolger. Keine Rede von Konsolen, Erweiterungspacks und ähnlichem, habe wenn ich es nicht überlesen habe auch nichts derartiges auf der Roadmap die bis ins nächste Jahr reinreicht gelesen.
Eigentlich deutet einiges darauf hin, dass man ein neues MMO Launchen will. So was macht man eigentlich nicht wenn man denkt man kann mit dem vorhandenen mittelfristig Geld verdienen. Das ist es eigentlich was mich ein wenig stutzig macht, zusammen mit der Tatsache das der "Gewinn" nicht wirklich gefeiert wird, wie man es sonst gerne in der Branche macht, wenn man vorher ein paar Quartale Rot war (alleine schon um Investoren zu beruhigen oder zu locken)
Milkoh