Casual oder nicht?

Casual oder nicht

  • Ja ich will das WAR HAMMER ONLINE mehr für Casual Gamer gedacht ist

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich möchte das WAR HAMMER ONLINE mehr für Casual Gamer beitet als für Hardcore Gamer

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich möchte das es für beide Arten der Spieler möglichkeiten gibt das Spiel zu spielen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Es soll keine Vor- und Nachteile für bede geben

    Stimmen: 0 0,0%
  • Es soll auch für Casual Gamer gemacht sein aber nich zu sehr

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bloss keine Casual Gamer mit der einführung dieses Begriffes sind dia ganzen großen Raid-Gilden in W

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  • Es ist mir egal solange das Spiel nciht zu stark davon getroffen ist ( also nicht so wie in WoW (60

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Yuukami

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Als ich grad den post über die WUNSCHLISTEN gelesen habe ist mir eins aufgefallen. Viel beklagen sich über die WoW community und das spiel. Entscheident daran ist das ich mir wünsche das War einiges macht wie WoW aber anderes auch nicht.


Es sollte sich nicht dem Casual Gamer verschreiben.

Ich denke alle die "alten Hasen" die die 60 iger Zeit aus WoW kenne werden mir recht geben ,dass es vor Bc um einiges schöner war WoW zu spielen. Als sich dann aber Blizzard im rausch des Geldes dachte wir müssen GELEGENHEITS-SPIELER fördern wurde alles anders. Die großen Raid-Gilden brachen auseinander. Viele verließen das Spiel und Freundschaften die man über WoW aufgebaut hatte zerbrachen.

Das soll keines wegs ein Hasstirade gegen Bc oder WoW sein nur wünsche ich mir das Warhammer diesen fehler nicht macht. Es sollte zwar die möglichkeit geben für den Gelegenheitsspieler etwas zu erreichen aber dafür sollte der wirkliche Spieler ,auf den solche Spiele ausgelegt, sind nicht Leiden (in Form von verzicht).

Casual ist schön und in einer gewissen hinsicht gut. Aber durch die Geldgier von Blizzard hat die Firma einen Gewissen Bestandteil des Spiels getötet und anbgeschreiben.
Dies sollte War unter KEINEN UMSTÄNDEN passieren den WoW ist das beste beispiel das man es mit einem Addon auch versauen kann


Wie steht ihr zum Thema Gelegenheits Spieler in MMORPGS???

top.gif
freu mich auf vernünftige Antworten und kein geflame bezüglich meiner Ansichten und oder Rechtschreibung.

Ps: Sollte jmd anderer Ansicht bezüglich WoW und dem Addon Bc sein dann solle er die kund tun und zwar in einem argumentativen Textes und keinem rumgeflame und rumgewine.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gelegenheitsspieler sind doch auch nur Menschen. Jedoch spielen diese -nicht so wie die Hardcoregamer- eben weniger, weil sie:

a) Zu wenig Zeit haben
b) Nicht dürfen
c) Vernünftig genug sind, um ihren Lebensinhalt mit Job, Freunden/ -innen, und anderen Hobbys verbringen!

Früher habe ich ca 2-6 Stunden pro Tag/Nacht davor Verbracht, jetzt bin ich nur Gelegenheitsspieler (in WoW). Immer wenn ich Leute sehe, die Nachts bis um 2 vorm PC hocken nur um noch dieses eine Epic-Item zu ergattern. Der Spielspaß sollte im Vordergrund stehen und das geht nur, indem alle belohnt werden. Natürlich sollten die Dauerzocker mehr bekommen, da sie ja auch mehr spielen, aber man sollte die Geldegenheitspieler nicht frustieren. Man muss eben das Mittelding finden und alle zufriedenstellen.
 
also ich stimme dir zu , mit bc wurde so einiges in den sand gesetzt. Man kann ja Casuals locken ,aber diese Spieler sollten auch etwas leisten für Highendausrüstung.
 
Ich finde eine gesunde Casual Gemeinde sollte in jedem Spiel vorhanden sein, da sie den überzogenen Ernst von den Dauerzockern etwas abschwächen.
Ich denke und hoffe, dass WAR für beide Spieltypen etwas anzubieten hat.

Bei mir persönlich hat über die Zeit auch eine umstellung stattgefunden, früher habe ich auch jede freie Minute gespielt.Und jetzt zocke ich meisst mit Freunden an 2 Tagen in der Woche fest und auch als SG.Nur dieses überzogene jeden Tag mindestens 5 Stunden spielen zu müssen ist bei mir weg.
Das hat wohl mit dem Alter zu tun *gg
 
schdae das es nicht viele Comments gibt xDDDDDDDDD
 
Wenn das Spiel wirklich so gut ist, mal schaun, dann tendiere
ich eher Richtung oben, also weg von Casual, aber als Hardcore-Gamer
würd ich mich jetzt nicht direkt zählen, kommt halt drauf an...
Mal spiel ich 12 Stunden mal nur 5...
happy.gif
 
schon mal daran gedacht, dass es auch Menschen gibt, die eine Familie, Freunde UND einen BERUF haben, und es nicht nur Schüler, Studenten oder Harz4 Spieler gibt !??
Und Du wirst es nicht glauben, diese "Casual-Gamer werden wohl wahrscheinlich die Mehrheit der Spieler sein. Und genau die bringen den Firmen das Geld. Und nicht die paar "Pro-Gamer" wie die sich selbst gerne bezeichnen.
 
Ich habe ca. 3 Monate nach dem AddOn mit WoW aufgehört, nun habe ich aus Spaß meinen allten Account mal wieder für 2 Monate reaktiviert.
Vor BC war bestimmte Bereiche, zB die Highend Raidinstanzen oder ein Reichsrang über Rang 8, für Gelegenheitsspieler nur schwer zu erreichen. Entweder fehlte die Gilde oder man hatte zuwenig Zeit, dadurch zu wenig DKP durch zu wenig raiden, ... . Aber alles was außerhalb des Highendcontents war, 5er Instanzen (strat, scholo, db, ...) hatte durchaus seinen Reiz. Jetzt mit BC: das Gruppesuchen ist eine einzige Qual, die meisten Leute rennen nur noch in die Instanzen, die bis auf wenige Ausnahmen langweilig sind, um ihre PreQs zu erledigen oder Ruf zu farmen. Es fehlt die Spontanität!
Früher hat man was im AH nachgeschaut, sah das noch jmd für eine Instanz benötigt wurde, angewhispert und losgings. Die Items, die in den Instanzen fielen, waren durchaus gut genug um damit was zu reissen, auch wenn sie nach Highendmaßstäben einfach nur schlecht waren. Wenn man keinen Wert darauf gelegt hat nur Epics zu tragen, hat das Spiel wirklich auch als Gelegenheitsspieler seinen Reiz gehabt.
Nur weil einige Spieler sich benachteiligt fühlten, hat Blizzard das Spiel Gelegenheitsspielern angepasst, damit leider den Highendcontent zerstört und den Anreiz genommen sich auch als Gelegenheitsspieler in eine Sache reinzuhängen.
Das Problem von WoW ist -meiner Meinung nach- mit BC nicht gelöst oder verbessert worden.
Stellt sich nur die Frage "Was ist das Problem von WoW?".
Nunja ich sehe es in der Systematik, dass ein Charakter nur durch Gegenstände, die nur im jeweiligen Bereich (PvP, PvE) zuerlangen sind nur in diesem Bereich vernünftig verwendet werden können, und in der schieren Endlosigkeit des Spiels.

Blizzard hat eine Welt geschaffen die man im PvE niemals erkundet haben wird, und, wenn die einmal doch passieren sollte, wird direkt neuer Inhalt hinzugefügt.
Im PvP hingegen gibt es sogut wie nichts. Langweilige Maps, die ein wenig an Maps aus Shootern erinnern. Sinnloses Gefarme von irgendwelchen Punkten, die man wogegen einlöst? Richtig, gegen Items. Da ergibt sich sofort ein weiteres Problem, dieses Item, das sich ein Gelegenheitsspieler langwierig zusammengefarmt hat, ist nur dazu eignet im PvP weiter zu farmen. Das endet zwar auch nicht aber man hält sich immer im gleichen Umfeld auf und die Leistung, die aufgebracht werden, muss um einen Gegner zu erledigen, wird immer kleiner. Das ist doch paradox!
Ein Charakter muss sich am Anfang seiner "Karriere" anstrengen, um überhaupt Erfolg zu haben, und ein vollausgestatteter Spieler tritt nicht seinesgleichem Gegenüber, sondern den Anfängern.
Nun gut die Arena sollte Abhilfe schaffen, aber Arena verfehlt den Sinn eines MMORPGs, wie WoW eins repräsentiert. Dann kann man auch ein rundenbasiertes MMO spielen und muss sich, um zu spielen, nicht noch vorher 70 Level PvE-Inhalt reinziehen.

Wenn Warhammer in die Fußstapfen von DAoC, wie es zur Zeit existiert, werden mehrere Probleme nicht vorhanden sein.
DAoC hat ein relativ leichtes Levelsystem: Ein Level 50 (Maximumlevel) Charakter ist in ca einer Woche (nicht Spielzeit!!!) gelevelt, wieviel Stunden Spielzeit das sind kann ich so nicht sagen. Das komm daher, dass man, wenn man bereits im Besitz eines Charakters der Stufe 50 ist, einen Charakter per Slashcommand auf Level 20 bringen kann, und man ab level 40 relativ einfach Quests erledigen kann, mit denen man relativ schnell bis Level 50 kommt.
Hat man Level 50 erreicht, ist der Charakter mit dem ausgestattet, was man bis dahin gefunden hat. Ausrüstung hat in DAoC keine kleine Rolle, aber um die Rüstung auf einen vernüftigen Stand zu kriegen, gibt es nun sehr einfach Wege sich eine passable Rüstung zu besorgen. Entweder wie früher die Epicquestreihe, die alleine und in kleinen Gruppen zu erledigen ist, oder die seit Patch 1.90 eigeführte Drachenrüstung.
Einige WoW-Spieler könnten sich jetzt wundern, wie man diese erledigt wo man doch dafür einen relativ großen Raid benötigt. Die Antwort, die Raids sind öffentlich, und das Spiel ist nicht wie früher unheimlich kompliziert. Man kann durch die Menge fast jedes Problem lösen. Der Witz dabei ist jedoch, dadurch dass man wenig PvE-Kontent abzuarbeiten hat, kommt man schneller zum zentralen Punkt in DAoC, dem RvR (welches in WAR in leicht modifizierter Weise von DAoC übernommen werden wird).
Seit einigen Patches ist es möglich durch die im RvR erkämpften KPs (Kopfgeldpunkte) gegen Artfakte einzutauschen. Früher mussten diese ausschließlich durch PvE erkämpft werden. Artefakte haben ungefähr den Status von Epics in WoW, wobei es durchaus genügend normale Gegenstände gibt, die besser sind als besagte Artefakte.
In DAoC wurde inzwischen soviel Inhalt gepatcht, immer wieder wurden Items nutzlos, dadurch, dass neue Items kamen. Aber niemals hat sich wirklich jemand darüber aufgeregt, weil man für seine Items niemals 6 Monate dreimal in der Woche eine Instanz durchspielen musste.
Und alle bei Gegner gefundenen Gegenstände sind handelbar, nur Gegenstände von Quests sind an den jeweiligen Charakter gebunden.
Das sichert in mehrerer Weise das Gelegenheitsspieler genauso gute Aussichten haben, wie ein Vielspieler.
Gelegenheitsspieler können im RvR bei Raids teilnehmen, bekommen dabei genug Reichspunkte und Kopfgeldpunkte ab. Die Reichspunkte steigern den Reichsrang. jeder Reichsrang ist in 10 Unterränge unterteilt. Für jeden dieser Unterränge erhält man einen Punkt, für den man seinen Charakter weiter mit Fähigkeiten und Stats ausstatten kann. Die ersten 2-3 Reichsränge kann man eigentlich in einem Raid sammeln. Der Rang nimmt auch nicht mit der Zeit wieder ab, wie es früher bei WoW der Fall war.

So jetzt hab ich genug geschrieben. Ich hoffe konnte aufzeigen, wie dadurch, dass das DAoC System hoffentlich weitesgehend in WAR übernommen wird, auch Gelegeheitsspieler ihren Spaß am Spiel bekommen. Wenn zusätzlich zu dem oben genannten noch auch die oben von mir schlechtgemachten BGs von WoW dazukommen, was sie ja wohl machen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass alle Spielerarten, die an RvR/PvP interessiert sind, ihren Spaß am Spiel haben werden.

Gruß Bugged
 
Mir reicht es schon,wenn WAR nicht zuuu gruppenlastig wird. Ich gehöre nämlich zu den Leuten,die einfach mal eine Runde spielen wollten,ohne gleich 10 RL-Kumpels ranzuholen.
 
Mir reicht es schon,wenn WAR nicht zuuu gruppenlastig wird. Ich gehöre nämlich zu den Leuten,die einfach mal eine Runde spielen wollten,ohne gleich 10 RL-Kumpels ranzuholen.

WAR ist ein MMO und man wird bestimmt schneller und unterhaltsamer in Gruppen leveln
smile.gif

Ich bin Gruppenspieler und das mit Herz und Seele.RVR (Reich gegen Reich) sagt ja schon aus, dass man nur gemeinsam wirklich etwas bewegen kann.
Man wird bestimmt auch Solo spielen können und wie in in jedem x-beliebigen Spiel questen oder farmen können, aber die richtige Aktion wird in Gruppen sehr viel besser sein und das ist auch gut so immerhin spielen wir ein MMORPG (Massiv Multiplayer online Roleplay game) und kein einzelspieler Rollenspiel mit "Itemvegleich" in den Hauptstädten.Ohne das jetzt auf dich beziehen zu wollen, aber es ist mittlerweile eine gängige Meinung das genau Das ein MMO ausmachen sollte.
 
WAR ist ein MMO und man wird bestimmt schneller und unterhaltsamer in Gruppen leveln
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Ich bin Gruppenspieler und das mit Herz und Seele.RVR (Reich gegen Reich) sagt ja schon aus, dass man nur gemeinsam wirklich etwas bewegen kann.
Man wird bestimmt auch Solo spielen können und wie in in jedem x-beliebigen Spiel questen oder farmen können, aber die richtige Aktion wird in Gruppen sehr viel besser sein und das ist auch gut so immerhin spielen wir ein MMORPG (Massiv Multiplayer online Roleplay game) und kein einzelspieler Rollenspiel mit "Itemvegleich" in den Hauptstädten.Ohne das jetzt auf dich beziehen zu wollen, aber es ist mittlerweile eine gängige Meinung das genau Das ein MMO ausmachen sollte.

Nur hat nicht jeder 10 RL-Kumpels für ein MMOG parat,noch ist jeder Mensch gleich kommunikativ. Und die neueren MMOGs wären nicht so erfolgreich,wenn der Gruppenzwang aus früheren Zeiten aktiv wäre. Nicht ohne Grund soll es in WAR Public Quests geben,an denen jeder teilnehmen kann.
 
Nur hat nicht jeder 10 RL-Kumpels für ein MMOG parat,noch ist jeder Mensch gleich kommunikativ. Und die neueren MMOGs wären nicht so erfolgreich,wenn der Gruppenzwang aus früheren Zeiten aktiv wäre. Nicht ohne Grund soll es in WAR Public Quests geben,an denen jeder teilnehmen kann.


Stimmt hier soll es Spielern vereinfacht werden Gruppen zu bilden und den eigenen Schweinehund zu überwinden und mit Spielern zu chaten/reden, denke ich.
Ich habe früher auch meine Probleme gahabt mit Leuten zu chaten oder Gruppen zu bilden, das habe ich aber schnell abgelegt.Und ich habe schon so viele Leute "kennengelernt" und so viel gelacht und Spaß gehabt in Randomgruppen, dass ich diese Erfahrungen niemehr missen möchte
smile.gif

Die Gruppenerfahrungen habe ich allerdings größten Teils in DAOC gemacht, bei WOW war das schon öfter getrübt, da muss ich dir leider zustimmen.Allerdings kam das auch ein Stück weit dadurch , dass man alleine schneller leveln konnte und deshalb schon ungern in Gruppen gegangen ist.
 
bei WOW war das schon öfter getrübt

Ja, in WoW hat man es oft, dass sich eine Gruppe bildet und nach 30 min geht einer wieder raus. Nicht selten löst sich danach die ganze Gruppe auf.

In DAoC finden sich gerade in den Allianzen (quasi ein Gilde für Gilden
rolleyes.gif
) oft Randomgruppen für RvR oder Quests. Auch in den offenen BGs finden sich die Leute in Gruppen zusammen, weil man nur RPs bekommt, wenn ein Spieler aus der Gruppe Schaden am Gegner gemacht hat und nicht wenn der Raid jemanden umlegt.
 
schon mal daran gedacht, dass es auch Menschen gibt, die eine Familie, Freunde UND einen BERUF haben, und es nicht nur Schüler, Studenten oder Harz4 Spieler gibt !??
Und Du wirst es nicht glauben, diese "Casual-Gamer werden wohl wahrscheinlich die Mehrheit der Spieler sein. Und genau die bringen den Firmen das Geld. Und nicht die paar "Pro-Gamer" wie die sich selbst gerne bezeichnen.

Dagegen ist ja auch nichts zu sagen. Nur sollte für Leute, die mehr spielen auch mehr erreichbar sein, einfach damit auch für die der Reiz am Spiel erhalten bleibt. Und da hat WoW im Moment immer schlechtere Karten, wobei auch WAR ehrlich gesagt nicht gerade die optimalste Lösung parat hat und auch dort scheinbar wieder eine Menge über Items geregelt wird, die als Statussymbole dienen (man korrigiere mich bitte, sollte ich hier einer Fehleinschätzung unterliegen).

Gerade die Public-Quests scheinen da ein guter Ansatz zu sein: Wer permanent on ist, der kann permanent an der "Front" stehen. Gleichzeitig sind aber auch Leute dabei, die nur kurze Zeit on sind und auch mal mitmachen wollen. Es herrscht kein Zwang von Anfang bis Ende dabei zu sein und das auch noch in derselben Zusammenstellung. Das würde ich als Casual einen gewaltigen Pluspunkt nennen, gleichzeitig bleibt für die Hardcore-Gamer der Reiz erhalten, weil sie für mehr Einsatz auch mehr Punkte bekommen.

Also aus meiner Sicht ist das ein durchaus fairer Kompromiss, der am besten Schule machen sollte.
 
Ich habe ca. 3 Monate nach dem AddOn mit WoW aufgehört, nun habe ich aus Spaß meinen allten Account mal wieder für 2 Monate reaktiviert.
Vor BC war bestimmte Bereiche, zB die Highend Raidinstanzen oder ein Reichsrang über Rang 8, für Gelegenheitsspieler nur schwer zu erreichen. Entweder fehlte die Gilde oder man hatte zuwenig Zeit, dadurch zu wenig DKP durch zu wenig raiden, ... . Aber alles was außerhalb des Highendcontents war, 5er Instanzen (strat, scholo, db, ...) hatte durchaus seinen Reiz. Jetzt mit BC: das Gruppesuchen ist eine einzige Qual, die meisten Leute rennen nur noch in die Instanzen, die bis auf wenige Ausnahmen langweilig sind, um ihre PreQs zu erledigen oder Ruf zu farmen. Es fehlt die Spontanität!
Früher hat man was im AH nachgeschaut, sah das noch jmd für eine Instanz benötigt wurde, angewhispert und losgings. Die Items, die in den Instanzen fielen, waren durchaus gut genug um damit was zu reissen, auch wenn sie nach Highendmaßstäben einfach nur schlecht waren. Wenn man keinen Wert darauf gelegt hat nur Epics zu tragen, hat das Spiel wirklich auch als Gelegenheitsspieler seinen Reiz gehabt.
Nur weil einige Spieler sich benachteiligt fühlten, hat Blizzard das Spiel Gelegenheitsspielern angepasst, damit leider den Highendcontent zerstört und den Anreiz genommen sich auch als Gelegenheitsspieler in eine Sache reinzuhängen.
Das Problem von WoW ist -meiner Meinung nach- mit BC nicht gelöst oder verbessert worden.
Stellt sich nur die Frage "Was ist das Problem von WoW?".
Nunja ich sehe es in der Systematik, dass ein Charakter nur durch Gegenstände, die nur im jeweiligen Bereich (PvP, PvE) zuerlangen sind nur in diesem Bereich vernünftig verwendet werden können, und in der schieren Endlosigkeit des Spiels.

Blizzard hat eine Welt geschaffen die man im PvE niemals erkundet haben wird, und, wenn die einmal doch passieren sollte, wird direkt neuer Inhalt hinzugefügt.
Im PvP hingegen gibt es sogut wie nichts. Langweilige Maps, die ein wenig an Maps aus Shootern erinnern. Sinnloses Gefarme von irgendwelchen Punkten, die man wogegen einlöst? Richtig, gegen Items. Da ergibt sich sofort ein weiteres Problem, dieses Item, das sich ein Gelegenheitsspieler langwierig zusammengefarmt hat, ist nur dazu eignet im PvP weiter zu farmen. Das endet zwar auch nicht aber man hält sich immer im gleichen Umfeld auf und die Leistung, die aufgebracht werden, muss um einen Gegner zu erledigen, wird immer kleiner. Das ist doch paradox!
Ein Charakter muss sich am Anfang seiner "Karriere" anstrengen, um überhaupt Erfolg zu haben, und ein vollausgestatteter Spieler tritt nicht seinesgleichem Gegenüber, sondern den Anfängern.
Nun gut die Arena sollte Abhilfe schaffen, aber Arena verfehlt den Sinn eines MMORPGs, wie WoW eins repräsentiert. Dann kann man auch ein rundenbasiertes MMO spielen und muss sich, um zu spielen, nicht noch vorher 70 Level PvE-Inhalt reinziehen.

Wenn Warhammer in die Fußstapfen von DAoC, wie es zur Zeit existiert, werden mehrere Probleme nicht vorhanden sein.
DAoC hat ein relativ leichtes Levelsystem: Ein Level 50 (Maximumlevel) Charakter ist in ca einer Woche (nicht Spielzeit!!!) gelevelt, wieviel Stunden Spielzeit das sind kann ich so nicht sagen. Das komm daher, dass man, wenn man bereits im Besitz eines Charakters der Stufe 50 ist, einen Charakter per Slashcommand auf Level 20 bringen kann, und man ab level 40 relativ einfach Quests erledigen kann, mit denen man relativ schnell bis Level 50 kommt.
Hat man Level 50 erreicht, ist der Charakter mit dem ausgestattet, was man bis dahin gefunden hat. Ausrüstung hat in DAoC keine kleine Rolle, aber um die Rüstung auf einen vernüftigen Stand zu kriegen, gibt es nun sehr einfach Wege sich eine passable Rüstung zu besorgen. Entweder wie früher die Epicquestreihe, die alleine und in kleinen Gruppen zu erledigen ist, oder die seit Patch 1.90 eigeführte Drachenrüstung.
Einige WoW-Spieler könnten sich jetzt wundern, wie man diese erledigt wo man doch dafür einen relativ großen Raid benötigt. Die Antwort, die Raids sind öffentlich, und das Spiel ist nicht wie früher unheimlich kompliziert. Man kann durch die Menge fast jedes Problem lösen. Der Witz dabei ist jedoch, dadurch dass man wenig PvE-Kontent abzuarbeiten hat, kommt man schneller zum zentralen Punkt in DAoC, dem RvR (welches in WAR in leicht modifizierter Weise von DAoC übernommen werden wird).
Seit einigen Patches ist es möglich durch die im RvR erkämpften KPs (Kopfgeldpunkte) gegen Artfakte einzutauschen. Früher mussten diese ausschließlich durch PvE erkämpft werden. Artefakte haben ungefähr den Status von Epics in WoW, wobei es durchaus genügend normale Gegenstände gibt, die besser sind als besagte Artefakte.
In DAoC wurde inzwischen soviel Inhalt gepatcht, immer wieder wurden Items nutzlos, dadurch, dass neue Items kamen. Aber niemals hat sich wirklich jemand darüber aufgeregt, weil man für seine Items niemals 6 Monate dreimal in der Woche eine Instanz durchspielen musste.
Und alle bei Gegner gefundenen Gegenstände sind handelbar, nur Gegenstände von Quests sind an den jeweiligen Charakter gebunden.
Das sichert in mehrerer Weise das Gelegenheitsspieler genauso gute Aussichten haben, wie ein Vielspieler.
Gelegenheitsspieler können im RvR bei Raids teilnehmen, bekommen dabei genug Reichspunkte und Kopfgeldpunkte ab. Die Reichspunkte steigern den Reichsrang. jeder Reichsrang ist in 10 Unterränge unterteilt. Für jeden dieser Unterränge erhält man einen Punkt, für den man seinen Charakter weiter mit Fähigkeiten und Stats ausstatten kann. Die ersten 2-3 Reichsränge kann man eigentlich in einem Raid sammeln. Der Rang nimmt auch nicht mit der Zeit wieder ab, wie es früher bei WoW der Fall war.

So jetzt hab ich genug geschrieben. Ich hoffe konnte aufzeigen, wie dadurch, dass das DAoC System hoffentlich weitesgehend in WAR übernommen wird, auch Gelegeheitsspieler ihren Spaß am Spiel bekommen. Wenn zusätzlich zu dem oben genannten noch auch die oben von mir schlechtgemachten BGs von WoW dazukommen, was sie ja wohl machen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass alle Spielerarten, die an RvR/PvP interessiert sind, ihren Spaß am Spiel haben werden.

Gruß Bugged
WOW! Ich muss sagen, dass ich wirklich schwer beeindruckt bin. In literarischer hinsicht beinahe Perfekt(!) und es liest sich wirklich wunderbar, wenn man sich während des Lesens darum bemüht mal darüber nachzudenken. Dein Post enthält so ziemlich alle Punkte, wunderbar prägnant zusammengefasst.
Wenn ich es könnte würde ich dich Blizz, bzw EA als Assistent empfehlen.
 
Wenn jemand sehr viel Zeit für ein Spiel aufwendet, dann soll er auch etwas dafür zurückkriegen. Wenn man durch Patches und Erweiterungen immer wieder zurück zu den anderen geworfen wird, ist das auch nicht gut. Man muss immer weiter spielen um sich wieder von den anderen abzuheben, nur um dann wieder von vorne anzufangen - Teufelskreis. Dann soll derjenige lieber total bevorteilt sein und merken: ich bin nicht wie die anderen, ich hab viel mehr Zeit als die hier drin verbracht, ich muss was ändern.
 
Wenn jemand sehr viel Zeit für ein Spiel aufwendet, dann soll er auch etwas dafür zurückkriegen. Wenn man durch Patches und Erweiterungen immer wieder zurück zu den anderen geworfen wird, ist das auch nicht gut. Man muss immer weiter spielen um sich wieder von den anderen abzuheben, nur um dann wieder von vorne anzufangen - Teufelskreis. Dann soll derjenige lieber total bevorteilt sein und merken: ich bin nicht wie die anderen, ich hab viel mehr Zeit als die hier drin verbracht, ich muss was ändern.

Ich denke mal die Addons zu WAR werden weniger dahin gehen das es einen neuen lvl Cap gibt, sondern primär in die Einführung neuer Rassen/Klassen (<-- Ist bei WAR ja prinzipiell ein und das selbe). Durch die einführung neuer Rassen wird es auch neue T Gebiete geben (halt von T1-T4) die der Spieler erkunden kann.
Also wird es nicht wie bei den WoW addons zu einem Itemreset kommen (das hoffe ich zumindest ^^)
 
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